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Ardagger – Frühstücksnews – Donnerstag, 22.2.2024

(c) Kathrin Dattinger

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Kennst Du die „META-POSITION“? Sie wird auch Beobachterposition genannt und ist neben der Ich-Position und der Du-Position eine der drei Wahrnehmungspositionen, die Menschen mit Hilfe ihres Geistes einnehmen können. …….. Im Drei-Positionen-Modell des NLP liefert die Metaposition Überblick und eine Ergänzung der individuellen Perspektiven. Sie vermittelt das größere Bild einer Situation, in dem sich Details und individuelle Aspekte harmonisch einordnen lassen. …….“ >> liest Du hier noch ausführlicher.

Wenn ich mal für mich in diese „Beobachterposition“ gehe – wenn ich mich auch selbst quasi geistig wie eine Drohne nach oben abhebe und so auf die Eregnisse eines ganzen Tages schaue, die mich so umgeben, ereilen oder die ich auch gerade aktiv gestalte, dann sehe ich gerade viel „NEUES“, viel „VERANTWORTUNG“, auch eine gewisse „UNSICHERHEIT“, aber auch „INTERESSE“ und „NEUGIER“ und spüre auch diese prickelnde „SPANNUNG“, die das NEUE ausmacht.

Du weisst vielleicht, dass ich am kommenden Montag zur Wahl für die Position des Präsidenten im Österr. Gemeindebund antreten werde. Die Bewerbungsfrist für das Amt ist diesen Montag abgelaufen und keine weitere Person hat sich für das Amt beworben. In den letzten Wochen war ich viel unterwegs in ganz Österreich und habe die Themen aufgenommen, die uns von Vorarlberg bis ins Burgenland, von Oberösterreich bis Kärnten in den Gemeinden bewegen. Und ich habe gespürt, dass es den Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistervertretern aus den Bundesländern wichtig ist, in Wien eine starke Vertretung ihrer Interessen zu haben. Und auch jemanden zu haben, der sich mit ihnen austauscht und der sie in diese Interessensvertretungsarbeit einbindet. Wobei „einbinden“ nicht „einmischen“ heißt. Die >>“Subsidiarität“ – also die Erledigung der Gemeindearbeit auf der „untersten“ Ebene, die das bestmöglich kann und nicht das „zentrale“ nach Wien ziehen der Aufgaben, das ist den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in ganz Österreich enorm wichtig!

Natürlich steigt mit der Nähe des Wahltermins auch das mediale Interesse – an mir und vor allem auch an unserer Gemeinde Ardagger. Gestern war ein Redakteur des STANDARD in unserer Gemeinde unterwegs. Heute vormittag wird´s ein erstes Presse-Vorstellungsgespräch meinerseits in Wien geben……..;

Ich habe mir persönlich vorgenommen und es liegt auch in der Logik des Amtes des Präsidenten im Österr. Gemeindebund, dass dieses Amt „untrennbar“ mit der Aufgabe als Bürgermeister verbunden ist. Insofern wird meine tägliche Aufmerksamkeit weiter auf unserer Gemeinde, auf dem bestmöglichen Zusammenleben hier, der Infrastruktur und auch der aktiven Weiterentwicklung zu vielen Themen, die für uns alle wichtig sind, liegen.

Aber Du wirst mich vielleicht jetzt auch mehr in Zeitungen, in Internetmedien oder sogar im Fernsehen sehen und ich werde zu Themen sprechen, die vielleicht gar nichts mit unserer Gemeinde zu tun haben ……; Du kannst Dir aber sicher sein, dass meine Meinung und Haltung dem entspringt, wie ich tagtäglich diese unsere Gemeinde erlebe,  wie wir hier alle zusammenleben und wie wir dieses Zusammenleben versuchen, tagtäglich bestmöglich zu organisieren und das auch in eine hoffentlich gute Zukunft hinein gerichtet, zu tun.

Wahrscheinlich werden eine „höhere Funktion“ und ein anderer Blick auf die Dinge meine persönliche Wahrnehmung weiterentwickeln. Was ich Dich und alle Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger aber inständig bitte: Es soll unser persönliches Verhältnis zueinander – die Wertschätzung, die Fähigkeit Herausforderungen auch auszudiskutieren und immer Lösungen zu finden – möglichst gerechte und möglichst für die gesamte Gemeinde Ardagger passende – nicht beeinträchtigen. Es soll und muss weiter ein Umgang auf Augenhöhe sein! Und lass Dich da bitte auch nicht abhalten – selbst wenn Du mich einmal in einer ZIB oder sonstigen Medien siehst – ich bin schon noch der Gleiche geblieben mit gleicher Telefonnummer (0676 6047728) und gleicher Emailadresse (bgm@ardagger.gv.at), der erreichbar ist – in dringenden Fällen sofort und sonst zurückruft, der Lösungen organisiert und stets versucht, mit dem gesamten Team unseres Gemeindeamtes und unserem Gemeinderat, für Dich gut in unserer Gemeinde zu arbeiten.

Und noch eine BITTE habe ich – weil mir „hohe Politik“ zwar bisher wichtig war aber Du sicher auch gemerkt hast, dass ich mich da bei verschiedensten Diskussionen nicht geäußert habe solange ich nicht Details, Hintergründe oder Zusammenhänge kannte. Jetzt wird sich das verändern, weil ich – zumindest in der Interessensvertretungspolitik der Gemeinden – auch viele Details kennen werde: Schreib oder sag mir auch bitte „spontan“ zu den Themen, die die Gemeinden betreffen und die damit indirekt die Menschen betreffen, wie DU denkst oder fühlst. Ich BITTE Dich wirklich, weil ich da auch das „Gespür“ des und der Einzelnen nicht nur nicht verlieren möchte, sondern auch dringend für eine gute Interessensvertretungsarbeit brauchen werde.

Du fragst Dich vielleicht jetzt noch: „Warum tut er das eigentlich und wieso strebt er diese Position im österreichischen Gemeindebund an?“ Wenn man, wie ich – lange in der Gemeindepolitik tätig ist – dann merkt man, dass es oft Rahmenbedingungen sind, die die Arbeit vor Ort beeinflussen. Und die mitzugestalten, das geht nicht aus der Einzelsicht von 2093 Gemeinden in Österreich. Das geht nur über eine starke gemeinsame Organisation des Österr. Gemeindebundes. Ja und die Erfahrung in unserer Gemeinde Ardagger und auch mit den Gemeinden im Bezirk Amstetten, die Faszitnation der Erfahrung „Gemeindevertretungsarbeit“ – jetzt auch schon 2 Jahre im NÖ. Gemeindebund und letztlich auch die „Möglichkeit“, die sich jetzt ergeben hat, das auch österreichweit zu tun, hat mich zum Entschluss der „Kandidatur“ gebracht.

Aber jetzt genug von der „METAPOSITION“ und zu den realen Fakten des heutigen Tages und dieser Tage:

 

Wusstest Du übrigens zum Fluglärm: Er macht natürlich speziell rund um Flughäfen Probleme. Aber auch „Einflugschneisen“ zu Flughäfen (Linz und Wien) verläaufen oft schon sehr weit im Vorfeld über ländliche Regionen. Jetzt kann man Verbesserungsvorschläge bei der Austro Control einbringen.

(c) Austro Control

Gestern abend war ich noch länger in Wien und zwar bei „Wien digital“ mit Vertretern der OSSBIG – das steht für „Open Source Software Business Innovation Group“ zusammen. Das ist übrigens nicht nur eine „spannender“ Name für eine Organisation, sondern war auch spannend, weil wir über das „Datenmanagement“ in den Gemeinden gesprochen haben und überlegt haben, wie wir unsere „Datenorganisation“ nicht nur sicher machen, sondern auch für zukünftige „digitale Gemeindeamtsanwendungen“ bestmöglich vorbereiten können. Es war ein sehr gutes Gespräch und da könnte sich auch ein österreichweites Kooperationsprojekt mit der OSSBIG daraus entwickeln.

Abschließend für heute – und weil schon so viel ganz oben – von „Neuem“ und „Veränderung“ und „Spannung“ usw. gesprochen wurde, dazu einige Sprüche zum Tag:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“  – Heraklit von Ephesus

„Das Geheimnis des Wandels besteht darin, seine ganze Energie nicht auf den Kampf gegen das Alte, sondern auf den Aufbau des Neuen zu richten.“ – Sokrates 

„Die Schlange, die sich nicht häuten kann, muss sterben. So auch der Geist, der daran gehindert wird, seine Meinung zu ändern; er hört auf, Geist zu sein.“ – Friedrich Nietzsche

„Wenn du die Art und Weise änderst, wie du die Dinge betrachtest, ändern sich die, die du betrachtest“ – Wayne Dyer

„Wenn wir nicht mehr in der Lage sind, eine Situation zu ändern – sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.“ Viktor E. Frankl

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Henry Ford

Ich wünsche Dir alles GUTE und einen schönen Tag!

 

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