
Einiges ist schon eingegangen, berichtet Cerny und sichtet mit Leidenschaft alte Dokumente, die er aus verschiedensten Archiven erhoben hat. So hat er entdeckt, dass der „Berg“ im 18. Jahrhundert mit Josef Panny einen international anerkannten Komponisten hervorgebracht hat. Oder, dass in früherer Zeit der Gastwirt auch Lehr- und Schulmeister war. Und Cerny hat auch in den Chroniken der Pfarrer vom Kollmitzberg geschmökert. „Es sei nicht immer einfach für sie gewesen, heimisch zu werden – da es keine wirklich „eigenen“ Pfarrer gab, sondern diese immer vom damaligen Stift Ardagger eingesetzt worden seien.“ Und diese „Fremdbestimmtheit“ zieht sich auch durch die „Herrschaften“. Man sei am Kollmitzberg stets verschiedenen Lehensherren zugewiesen gewesen und das habe es für das gemeinschaftliche Ortsgefüge nicht einfacher gemacht.
Und nicht nur heute ist der Kollmitzberg „Ausflugsberg“. Auch das war früher schon so: „Alte“ Postkarten zeugen davon.
