
„Wir sind Fußballmeister“ – stand am vergangenen Mittwoch abend nach einem 3:0 gg. die SG Rohrbach fest. Die Freude der rund 1200 Gäste war riesengroß, wie diese Bilder eindrücklich zeigen und entsprechend gefeiert wurde auch bis in den „Tag danach“ hinein:
Es macht alle zurecht stolz, das daraus und noch mit vielen weiteren Zutaten der Meister in einer so kleinen 3500 Einwohnergemeinde wie unser Ardagger geworden ist!
Was nun die nächsten Schritte sind und wie der Einstieg in die nächste – nun „Dritthöchste Spielklasse“ Österreichs bedeutet, das haben wohl im Moment nur die Vereinsverantwortlichen auch in allen technischen und organisatorischen Details im Auge.
- Der Radius der Auswärtsspiele wird sich zunächst nicht dramatisch ändern. Schon jetzt war man in der gesamten Ostregion Österreichs unterwegs.
- Ändern werden sich die Gegner und das Spielniveau. Das bedeutet wohl auch im Kopf „umschalten“ und wohl auch mit der einen oder anderen Niederlage mehr als bisher umgehen zu können.
- Auf jeden Fall müssen die Spieler bis Mitte Juli endgültig fixiert sein. Das geht jetzt alles sehr schnell.
- Und die „Mehrbelastung“ – vor allem für Trainer und Mannschaftsorganisation – muss breiter aufgestellt werden und braucht die eine oder andere zusätzliche Unterstützung.
- Die „Auswärtsfans“ am Platz werden auch andere werden, wenn zum Beispiel dann der Wiener Sportklub zu Gast ist …….und es werden zunächst einmal auch deutlich mehr Fans zu erwarten sein.
- Betreffend Finanzierung wird mehr Aufwand auch mehr Mittel bedeuten und nachdem auch für die nächste Spielklasse kein Alleinsponsor in Sicht ist, wird die ständige Suche nach vielen vielen Unterstützerinnen und Unterstützern weitergehen und für die Verantwortlichen eine Herausforderung sein.
Alles in allem sind das aber wohl Herausforderungen, die man immer schon bewältigt hat und die gerade in Ardagger gut bewältigbar sind! Und wenn wieder viele zusammenhelfen, dann wird das „Abenteuer“ Regionalliga zwar neu sein aber trotzem auch gut gehen. Wichtig wird immer sein, dass die Freude, das alles zu machen, in Ardagger zu spielen und Teil dieser Bewegung Fußball zu sein, vor allem anderen steht!
Und damit noch zu Fronleichnam: Da fanden gestern die traditionellen Prozessionen in allen 4 Orten und Pfarren statt. Hier einige Bilder:
Hier aus Kollmitzberg – Danke für die Bilder an Christine Keusch:
Hier aus Stephanshart und da war auch noch einiges los beim Kirtag:
Wobei in Ardagger Markt im Zuge der letzten Station des Umzuges auch der MArktbrunnen gesegnet wurde. Herzlichen DANK dafür an Pfarrer Mag. Gerhard Gruber und ich darf das zum Anlass nehmen, um auch nochmals all jenen zu danken, die das Projekt Brunnen und letztlich die gesamte Ortsgestatltung mitdiskutiert, mitgetragen und mitumgesetzt haben. Herzlichen DANK da auch nochmals an GR Michael Prinz, der zuletzt alle organisatorischen Fragen zur Brunnenaufstellung in seinen Händen hatte:
Damit zum Wasser, das dann am späteren Nachmittag in einem enormen Starkregen auch von oben daher gekommen ist und leider auch die eine oder andere Kellerüberflutung – speziell in der Siedlung „Am Weinberg“ erzeugt hat. An Straßen und Wegen hat es auch Ausspülungen gegeben und Schmutz wurde abgelagert. Betreffend weiterer vielleicht noch nicht bekannter Schäden darf ich um Meldung am Gemeindeamt bitten. DANKE in jedem Fall an die betroffenen Familien und die Einsatzkräfte für das Zusammenhelfen und die unmittelbare Bewältigung der Schäden.
Unterdessen wächst hinter der Mittelschule das neue Heizhaus und das Hackschnitzellager nach oben. Die Betonplattenwände sind aufgerichtet:
Und damit noch ein kompakter Blick nach vorne: Am Sonntag findet in Stephanshart der Musikfrühschoppen im Moar Haus – Hof statt. Musikalisch spielt die Stadtkapelle Amstetten auf und kulinarisch gibt´s ein traditionelles „Frühschoppenmenü“!
Bereits morgen abend – am Samstag davor – laden die „Justament“ – also die Nachwuchsformation zu einem kleinen Vorkonzert ein.
Und ebenfalls am Samstag abend – aber dann gleich im Anschluss spielt in der Pfarrkirche auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes das Wiener Zitherensemble auf: Samstag, 10. Juni, 20.00 Uhr; Eintritt € 15,–; Herzlich willkommen!
Ein technisches Gebrechen gibt es bei der Glasfaserleitung im Bereich Pfaffenbach/Barbarasiedlung. Ein Nager dürfte sich dort einen Weg in einen Verteilerkasten gebahnt haben und hat sich dann an den Kabeln vergriffen haben. Die Reparatur ist organisiert, aber aufgrund des Feiertages erst am kommenden Mittwoch möglich:
Am kommenden Sonntag wird in Ardagger Markt noch das Fest der Erstkommunion gefeiert.
Abschließend heute noch ein Bild von einer Feier mit Landtagsabgeordneten, die aus ihrem Dienst ausgeschieden sind. Von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde da auch die ehemalige Abgeordnete Michaela Hinterholzer besonders hervorgehoben. 25 Jahre lang war sie im Landtag vertreten. In dieser Zeit hat sie enorm viel für die gesamte Region geleistet und vor allem auch bei uns in Ardagger für das Mostbirnhaus und zahlreiche Projekte im Tourismus und zu anderen Themen die „Schienen“ gelegt. Herzlichen DANK auch von meiner Seite für diese Tätigkeit, die auch viel Kraft erfordert hat. Als Moststraßenobfrau und Hilfswerkpräsidentin wird Michaela Hinterholzer noch die Landesausstellung 2026 einerseits aber auch das enorm wichtig Thema der zukünftigen Betreuung und Pflege im Alter begleiten. Herzlichen DANK schon jetzt und viel Kraft für die noch anstehenden Aufgaben!
Ganz zum Schluss wünsche ich Dir alles GUTE für Dein vielleicht verlängertes Wochenende – und das mit einigen Sinnsprüchen über die Gemeinschaft, die erfolreich macht:
„Ein gemeinsames Ziel erreichen wir nur miteinander, nicht nebeneinander und nicht hintereinander.“ hat Monika Kühn-Georg gesagt und von dergleichen stammt der Spruch „Gemeinsames Erleben ist doppelt schön, gemeinsames Erleiden halb so schlimm.“ Klaus Seibold drückt´s noch bildhafter aus: „In guter Gesellschaft zu essen ist meist schöner wie alleine.“
Und ein unbekannter Autor hat geschrieben: „Alleine musst du die Welt so akzeptieren wie sie ist, doch gemeinsam kann man sie verändern“

