
- Die Gesamtanzahl der Feuerungsanlagen hat sich um fast 100 erhöht, was vor allem dem privaten Einzelhausbau geschuldet ist.
- Zugenommen haben vor allem Pelletsanlagen und Hackgut/Fernwärmeanlagen, was neben dem Trend zum Biobrennstoff auch den Trend zur Heizungsautomatisierung zeigt
- Während die Stückholzkessel leicht abgenommen haben, ist vor allem bei Koks, Heizöl leicht und Flüssiggas eine deutliche Abnahme zu verzeichnen.
- die Reduktion der üblichen Ölheizungen (extra leicht) ist in den letzten Jahren ins Stocken geraten. Wir sehen auch in der Bewilligungspraxis, das trotz der Vorzeichen des Klimawandels und der Ressourcenschonung immer noch solche Heizungen dazukommen. Grund sind eindeutig Kostenvorteile und Komfort, die sich die Besitzer dabei erwarten.
Für die Zukunft sollten uns folgende Zielsetzungen anleiten:
- Die beste Energie ist die „gesparte“ Energie, deswegen wird auch weiter Dämmen, alternative Haustechnik usw. im Vordergrund stehen müssen.
- Dann wird´s weiter um nachwachsende bzw. erneuerbare Energie gehen. Und da sind Techniken wie PV Anlagen kombiniert mit Wärmepumpen und „Puffer“ ebeno Thema wie immer modernere Biobrennstoffkessel kombiniert mit Solaranlagen.
- Letztlich wird´s aber bei aller Umweltfreundlichkeit auch weiter um die Kosten gehen. Umweltfreundliche Heizungen müssen konkurenzfähig bleiben und auch mindestens den Komfort wie Öl- und Gasheizugen bieten, dann sind 100% erneuerbare Energien im Haus- und Wohnungsbau schaffbar!
