Ardagger – Frühstücksnews – Dienstag, 19.11.2024

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Das Projekt „Essen auf Rädern“ kommt jetzt voll „auf Schiene“: Die Fahrerinnen und Fahrer von Essen auf Rädern haben letzte Woche bereits das Fahrzeug „LISA – LIeferService Ardagger“ unter der Anleitung von Alexandra Schnabel getestet. Der Umbau durch die Fa. Schnabel ist erfolgt und 50 Thermoboxen finden im Fahrzeug Platz. Es gab auch bereits eine Vorinformation durch Michi Salzmann an alle FahrerInnen und ein weiteres Treffen zur Einschulung in die App ist dann am 25.11., 19 Uhr geplant. Wenn Du noch Fahrerin oder Fahrer werden willst, dann bitte melde Dich am Gemeindeamt unter 07479 7312 oder gemeinde@ardagger.gv.at. Danke schon jetzt an alle, die sich für das Projekt „Essen auf Rädern“ und damit für andere Menschen engagieren!

In Ardagger Markt haben die Mitglieder von Ardagger Aktiv Club und Dorferneuerung die Weihnachtsbeleuchtung bereits angebracht. Am kommenden Wochenende wird sie erstmals dann beim Hobby-, Kunst- und Handwerksmarkt brennen. Herzlichen DANK an Rudi Schnabel, Christian Holzinger, Peter Morawetz, Mathias Weniger, an die Landjugend Ardagger und viele andere, die mitgeholfen haben. Ein besonderer DANK auch noch an Herbert Aigner und Edeltraud Hopferwieser. Aus ihren Wäldern stammen die Christbäume!

Und damit heute schon ein bisschen WERBUNG für die Ardagger Hobby-, Kunst- & Handwerksausstellung am Wochenende. Kommenden Samstag und Sonntag bist Du herzlich willkommen in Ardagger Markt:

  • Samstag, 23. November 2024 von 13:00 Uhr bis 20 Uhr
  • Sonntag, 24. November 2024 von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Rund 60 Ausstellerinnen und Aussteller werden erwartet. Aussen im Freibereich in den Weihnachtshütten und innen im Schiffsmeisterhaus bzw. im Saal im Gh. Stöger und in den weiteren Häusern in Ardagger Markt. Auch das Christkind wird wieder kommen. Nochmals ganz herzlich willkommen!

 

Von einigen Baustellen darf ich Dir heute auch noch berichten. Weitere „Setzungen“ und Nacharbeiten nach den starken Regenfällen vom Frühherbst wurden saniert. Hier zum Beispiel in der Sonnensiedlung bei einem Kanaleinlauf, wo ein ganzer Straßenteil nachgegeben hat:

Oder hier in Stephanshart, wo die STRABAG für die Netz Niederösterreich jetzt im Bereich FF Haus – Kirchenstraße mit der Verlegung von neuen starken Stromleitungen begonnen hat:

(c) Roland Forster Und mittlerweile voll ausgebaggert ist auch die Baustelle Nahversorgung bei der Mittelschule. Das siehst Du gerade, wenn Du in die Baugrube hineinblickst. Übrigens überall auch jede Menge Leitungen. Nächster Schritt sind hier die Bodenplatte und die Tiefengründung.

Heute möchte ich Dir noch Helmut Mall vorstellen. Er ist Bürgermeister in St. Anton am Arlberg und vorige Woche konnte ich ihn auf der Durchreise von Vorarlberg nach Hause kurz besuchen. Wusstest Du, dass St.Anton 2400 Einwohner hat und deren Zahl interessanterweise von Jahr zu Jahr sinkt. Umgekehrt stehen den 2400 „Einheimischen“ in der Saison rund 14.000 Gäste aus aller Herren Länder gegenüber. Und bei den 14.000 Gästen, die zumeist nur 1 Woche oder 10 Tage bleiben, sind auch 2500 Saisonmitarbeiter, die zumeist die gesamte Saison den Schiort zu ihrer Heimat machen.

Für die Gemeinde St. Anton ist das alles eine enorme Herausforderung, wenn während der Saison zum Beispiel mehr Englisch als Deutsch in St.Anton gesprochen wird oder wenn es im Ort enorm strenge Bau- und Gestaltungsregeln braucht, um den Ort annähernd traditionell zu erhalten und nicht jeden Zentimeter der Gebäude für Tourismusinvestments auszunutzen. Und „Migration“ ist in St.Anton interessanterweise in einer ganz anderen Form präsent. Zum Beispiel, dass es eine eigene „Britencommunity“ im Ort gibt und auch Urlaubslieben von St.Antonern, die bis nach Australien „gereicht“ haben. Solltest Du im kommenden Winter in einem der großen Wintersportgebiete in unserem Land urlauben, dann denk vielleicht auch an diese Herausforderungen der dortigen Gemeindeverwaltung, die im Hintergrund dafür sorgt, dass auch in einem kleinen Dorf plötzlich so viele Menschen leben können, wie in einer Stadt und dafür alle Infrastrukturen funktionieren.

Von allen neuen Bauvorhaben muss in St. Anton ein Baumodell angefertigt werden.
In St.Anton laufen seit voriger Woche die Schneekanonen. Bald wird´s Natur- und Kunst-Weiss sein und der Schibetrieb wieder starten.
Die Dorfstraße von St. Anton ist in der Zwischensaison nahezu ausgestorben. Aber es wird schon fleissig vorbereitet: Für die Gäste, die bald wieder St.Anton bevölkern werden.
Bgm. Helmut Mall mit einem weiteren Modell von einem Teil des Ortes St. Anton.
Das Gemeindeamt von St.Anton am Arlberg
Bürgermeister Helmut Mall im Sitzungssaal de Gemeindeamtes

Die Anliegen von St.Anton und den 2092 weiteren österreichischen Städten und Gemeinden sind übrigens seit heute auch diejenigen, die wir seitens des Gemeindebundes versuchen, in die nun anlaufenden Regierungsverhandlungen einzubringen. Und da geht´s auch um viele Reformen und Veränderungswünsche, die wir seitens der Gemeinden an die neue Regierung haben. Falls es Dich interessiert, liest Du von den Gemeindeforderungen >> hier auf der Gemeindebund-Homepage.

Abschließend für heute blicke ich mit dem Spruch des Tages auf Freitag voraus. Da könnte nämlich auch bei uns ein bisschen Schnee fallen und in St.Anton ist er ja schon als Kunstschnee auf den Pisten. Deswegen heute zum Thema „Schnee“:

  • „Schnee verleiht dem Herzen Frieden.“
    – Mehmet Murat İldan
  • „Schnee und Stille – zwei Dinge, die so perfekt zusammenpassen, dass man kaum an Zufall glauben mag.“
    – Haruki Murakami
  • „Der Schnee hat etwas Stilles, wie die Gedanken der Menschen, die ihn betrachten.“
    – Gilbert Keith Chesterton
  • „Der Schnee, der leise fällt, ist der Atem des Winters.“
    – Edith Sitwell
  • „Es gibt nichts Schöneres, als die Spuren im Schnee zu betrachten und zu wissen, dass die Welt gerade neu erschaffen wurde.“
    – Wallace Stevens
  • „Im Schnee ist jeder gleich: ein Wanderer auf dem Weg durch die Unendlichkeit.“
    – Rainer Maria Rilke
  • „Unter einer Decke aus Schnee wirkt die Welt ein wenig freundlicher, als sie ist.“
    – Anton Tschechow

 

 

 

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