
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute am 11.11. um 11.11 Uhr ist Faschingbeginn. Für uns in Ardagger ist das eigentlich „normal“. Genau so wie es „normal“ ist, dass sich da jedes Jahr einige verwegene „Narren“ zusammensitzen. Und „normal“ ist auch, dass sie genau um 11.11 dann so lange „schwatzen“ und sich „austauschen“ und zum Drüberstreuen vielleicht sogar den einen oder anderen „Prosecco“ zu sich nehmen, so dass sogar bislang „Normales“ dann auch ganz lustig wird. Und je „normaler“ und je mehr „närrisch“ darüber geredet wird umso „lustiger“ ist das „normal“ so.
Soweit so „normal“. Nur vielleicht hast Du´s auch schon gehört, dass da heuer etwas anders ist. Eine gewisse „Unruhe“ hat die Narren erfasst – wie wenn da etwas in der Luft läge. So ganz und gar nicht „normal“ haben die sonst während des Jahres „wortkargen“ närrischen Zeitgenossen begonnen zu tuscheln und zu mauscheln. Und das „jüngste Gerücht“ sagt, dass die Narren auf der Suche nach dem „Urvater/der Urmutter“ des Faschings sind. Der alte historische „PLEM-PLEM“ soll im wahrsten Sinn des Wortes „augegraben werden.“ Und genau der 11.11. um 11.11 Uhr wäre es alten Überlieferungen zufolge, an dem die Grabung erfolgen müsse….. hört man. Keine Kosten und Mühen sollen da angeblich der alte Schnabel Rudi und seine Getreuen gescheut haben, kein Auge haben sie angeblich trocken gelassen und keinen Mundwinkel mehr schmollen lassen…… und auch kein Gesicht sei bei den MASTKOSTern mehr ohne Schminke….. hört man……unter vorgehaltener Hand…….;
Ich bin gespannt und habe auch in den Frühnews heute alles getan, um dem Treiben auf der Spur zu bleiben und damit Du um 11.11 Uhr live weisst, was wirklich passiert, habe ich mich an die Fersen der „MASTKOST“er geheftet: Kameras, Chips und Narrenüberwachung ist überall installiert und auch im Internet wird observiert…….: Hier unter diesem „geheimen“ link kannst auch Du die Narren verfolgen – ab 11.11 Uhr sind wir – hoffentlich dann „live“ an den NARREN dran: Wir schauen ihnen über die Schulter und sollten sie wirklich nach dem alten „PLEM-PLEM“ graben, dann schauen wir tief in das Loch hinein, das sie ausbuddeln. „Nix mehr normal“ heuer hier am 11.11. um 11.11 Uhr beim Fasching in Ardagger >> unter diesem link! (aber ACHTUNG – erst ab 11.11 Uhr)
Zurück zum Wochenende und zur „Normalität“ des „Seins“ in der Gemeinde….; Und da haben gleich 2 Feuerwehren unserer Gemeinde ihre jährlichen Inspektionen abgehalten.
Zunächst die FF in Ardagger Markt am Freitag abend. Den Bericht der FF Ardagger Markt >> zur Inspektion findest Du hier auf der Homepage der Feuerwehr. Danke an das gesamte FF Team rund um FF Kdt. Markus Fischer für die exzellente Ausbildungarbeit und die hervorragende Organisation der Feuerwehr in Ardagger Markt. Besonders dankbar bin ich der Wehr auch für die stets perfekte Organisation der Arbeiten am Damm beim Hochwasser. Gerade beim September-Hochwasser wurden auch die Pumpen erstmals in Verwendung gebracht und das mit Perfektion und bester Funktion. Franz Pressl hat diese Bilder gemacht, die ich Dir hier weitergeben darf:
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Am Sonntag vormittag war dann die FF Kollmitzberg an der Reihe. Die Wirkweise der Feuerlöscher, das Löschen mit und die Handhabung von Schaummitteln wurde vermittelt. Und schließlich gings auch um das Arbeiten bei Schadstoffeinsätzen. Auch die FF Kollmitzberg hat die Prüfung exzellent bestanden und ist sowohl bei Einsatzbereitschaft als auch bei der internen FF Organisation, bei Schulung, Weiterbildung und Fahrzeuginstandhaltung hervorragend. Herzlichen DANK auch an das gesamte Team der FF Kollmitzberg.
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Gratulation übrigens noch an Benjamin Brunner, der schon vor einiger Zeit das FLA-Gold (Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold) abgelegt hat und das als zweitbester im Bezirk Amstetten. Dafür übergab Abschnittskommandant Brandrat Stefan Üblacker eine nachträgliche Auszeichnung. Herzliche Gratulation nochmals dazu:
Bei der FF in Stephanshart gab´s an diesem Wochenende zwar keine Inspektion, dafür aber am Freitag den erfolgreichen Abschluss und die Prüfung für das Fertigkeitsabzeichen „Technik“ bei der Feuerwehrjugend. Dabei mussten sie das Absichern einer Unfallstelle, das Bedienen eines Greifzugs und das Bedienen eines hydraulischen Rettungssatzes unter Beweis stellen sowie einen theoretischen Test absolvieren. 25 Feuerwehrjugendmitglieder konnten erfolgreich die Prüfung ablegen. Ganz ganz herzliche Gratulation und DANKE für den Einsatz in so jungen Jahren schon. Danke für die Bilder an Wolfgang Feigl bzw. das Team der FF in Stephanshart.

In den Kindergärten wurde bereits das Martinsfest gefeiert. Zumindest hier in Ardagger Stift. Und Stefan Litzellachner hat diese Bilder und Kurzfilme davon gemacht. Vom hl. Martin wird übrigens überliefert, dass er vor rund 1700 Jahren vor den Toren von Amiens mit dem Schwert seinen Mantel zerschnitten und mit einem Bettler geteiltt hat, der ohne ihn erfroren wäre. In der Nacht darauf erschien dem hl. Martin Christus – in der Gestalt des Bettlers, um zu sagen: „Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.“ Die Feier des Martinsfestes soll den Kindern die Symbolik und die Wirkung des Teilens auf spielerische Art und Weise nahe bringen. Der Abschluss des Martinsfestes vor dem Pfarrheim Stift Ardagger mit Punsch und Glühmost und heißem Tee war dann auch ein Symbol der Gemeinschaft. DANKE dafür an unser Kindergarten- und Helferteam!

In Stephanshart hat es in den letzten Jahren aufgrund der Privatinitiative von Nina Stix bereits eine tolle Adventfensteraktion gegeben. Falls Du noch nicht dabei warst, so bist Du heuer herzlich willkommen, auch an Deinem Haus ein Adventfenster im Lauf des Dezember zu öffnen. Melde Dich bei Interesse bitte bei Nina Stix unter 0676 7075905. >> hier die Ausschreibung dazu!
Leider ist zwischenzeitlich die Vogelgrippe in der Au ein immer größeres Problem. Die seit voriger Woche bekannten Verdachtsfälle haben sich noch vor dem Wochenende bestätigt, hat mir die Amtstierärztin gesagt. Die eingeschickten Wildtiere sind tatsächlich an der Infektion verendet. Und im Lauf des Wochenendes sind allein in der Voggenau weitere 16 tote Tiere (vor allem junge Schwäne) aus dem Grenerarm geborgen worden. Ich gehe davon aus, dass im Augebiet die Anzahl der toten Wildtiere wegen der Seuche noch ansteigen wird. Ich bitte Dich deshalb vor allem im Namen unserer großen Geflügelhalter um absolute Vorsicht. Das heißt:
- tot aufgefundene Tiere nicht anrühren – auch Hunde bitte an die Leine und
- tote Tiere unmittelbar melden (Bitte Foto und Standort) an die BH weitergeben oder wenn kein Kontakt vorhanden bitte an mich schicken unter 0676 6047728
- auch bei Kleinhühnerhaltung die Tiere nicht mehr hinauslassen, sondern unbedingt nur in den Ställen halten.
Im Video ganz unten erklärt Dir übrigens Hannes Zarl (Lieglhof) warum die Vogelgrippe für die Betriebe so gefährlich ist. Es geht um Existenzen. Bitte schütze sie durch Deine Vorsicht und durch Eindämmung und Verhinderung möglicher Übertragungswege!
Und >> hier auf dieser Karte findest Du aktuell immer, wie groß die Sperr- und Überwachungszone gerade ist.
Gerade gestartet wurde jetzt wieder die Aktion „nah und sicher“. Dabei kannst Du gewinnen >> wie Du hier liest! Indem Du beim Einkaufen in der Gemeinde ein Bild mit einem Nahversorgersackerl und Deinem Nahversorger machst und es auf der nah&sicher Homepage einschickst oder Du wirst beim Einkauf mit dem nah&sicher Sackerl ertappt und von einem unserer Fotografen geknipst.
Hier findest Du noch den Veranstaltungskalender für kommende Woche, wie Du ihn auch auf >> www.ardagger.gv.at findest:
| Di. | 12. | bunt & g’sund für Senioren |
| Do. | 14. – 24. | Wildbretwochen im Gasthaus Moser |
| Fr. | 15. | Leopoldi Brat´lessen |
| Fr. | 15. | Wirtshausmusi‘ mit der Stifta Geignmusi |
| Sa. | 16. | 27. Preisschnapsen des SC Union Ardagger |
| Sa. | 16. | JVP-Ball in Kollmitzberg |
Am Schluss noch ein Angebot, das ich Dir hier schon einmal gemacht habe. Der SCU Ardagger veräußert seine bisherigen Flutlichtstrahler. Vielleicht brauchst Du die eine oder andere Leuchte für Deinen Privatgebrauch. >> Hier das ANGEBOT, wie Du es auf willhaben.at lesen kannst.
Zum Schluss komme ich heute wieder zum Thema „NARREN“ – aber diesmal nicht aus der Faschingssicht, sondern durchaus aus der ernsthaften Sicht der Philosophie.
„Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.“ schreibt William Shakespeare in Wie es euch gefällt, Akt 5, Szene 1
„Einer der Hauptgründe, warum wir Narren geworden sind, ist, dass wir uns selbst nicht ausstehen können.“ schreibt Franz Kafka in einem Tagebucheintrag.
„Unter Narren versteht man gemeinhin diejenigen, die im Gegensatz zu uns stehen.“ steht von Heinrich Heine geschrieben in Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland (1835)
„Es gibt mehr Narren auf der Welt, als Weise es zählen können.“ sagt Michel de Montaigne in Essais (1580)
„Der Mensch ist ein Narr. Wenn er allein ist, ist er sein eigener Narr; wenn er in Gesellschaft ist, so ist er der Narr der anderen.“ Johann Wolfgang von Goethe in Maximen und Reflexionen (posthum veröffentlicht, 1833)
„Die Klugheit ist den Narren ein Greuel, wie den Tollen die Vernunft.“ meint Arthur Schopenhauer in Aphorismen zur Lebensweisheit (1851)
„Der Weise lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Narr weiß alles besser.“ Christian Morgenstern in Stufen (posthum veröffentlicht, 1918)
„Der Narr, der seinen eigenen Mangel an Verständnis versteht, ist schon ein halber Weiser.“ Fjodor Dostojewski in Die Brüder Karamasow (1880)
Ich wünsche Dir in jedem Fall alles GUTE für heute. Und sei gespannt, was um 11.11 Uhr heute am 11.11. in Ardagger bei den „Narren“ von MASTKOST passieren wird.















