Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News
Ardagger
Viel Medienwirbel um ehemalige Kriegsschiffe bei uns in der Donau
In den letzten beiden Wochen hat sich aufgrund von Medienberichten ein großes Interesse an den seit Jahrzehnten bei uns im Uferbereich der Donau liegenden Kriegsschiffen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt. Hier nochmals aktuelle Bilder, die ich vorgestern dankenswerterweise von Gottfried Hopf erhalten habe.
Warum derartige Objekte so viel Interesse erwecken, obwohl sie seit jeher hier liegen, habe ich mich gefragt. Vielleicht ist es die Nähe zur damaligen Realität. Vielleicht ist es auch der persönliche Bezug, den man hat, weil man Vorfahren kannte, die mit diesen Schiffen zu tun hatten. Sicherlich ist es auch eine Portion Neugier und ist es vielleicht auch das „geheimnisvolle“ und sind´s die dramatischen Schicksale, die damit verbunden sind und die hier an einem Ort sichtbar und spürbar werden. Eine gewisse emotionale Bindung, die sich zu den überlieferten menschlichen Schicksalen aufbaut, ist den Dingen wohl „immanent“.





Bitte trotzdem um Beachtung der Fahrregeln an der Donau
Nachdem schon seit Jahren ein Fahrverbot entlang der Donau herrscht, darf ich aktuell wieder einmal daran erinnern. Es gibt Ausnahmen für Jäger, Fischer, Landwirte oder Einsatzkräfte und alle, die mit dem Rad unterwegs sind. Alle Ausnahmen gelten aber streng genommen nur für die Ausübung des Dienstes bzw. der Tätigkeit für die sie ausgestellt sind. Die Ausnahmen können bei der Via.Donau, die hier für den Treppelweg verantwortlich ist, beantragt werden und werden befristet erteilt. Hintergrund des Fahrverbotes ist, dass in der Au vor allem der Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden soll, die Landwirte bei Ernte-, Forst- und Feldarbeiten Vorrang haben und für Spaziergänger und Radfahrer auch noch ein möglichst Auto- und Verkehrsfreies Benutzen des Donau-Treppelweges möglich ist.
Berechtigungskarten werden übrigens von der VIA.DONAU Liegenschaftsverwaltung ausgestellt und sind 5 Jahre gültig. Bitte nimm dazu konkret mit DI Markus Hofbauer unter 050 4321 4009 oder markus.hofbauer@viadonau.org Kontakt auf!
In letzter Zeit wurden übrigens auch gezielte Täuschungen und Umgehungen mit nachgeahmten Berechtigungskarten beobachtet. Nicht zuletzt deswegen wird auch wieder stichprobenartig kontrolliert.
Ein Benutzen des Treppelweges mit dem Rad oder auch zu Fuß ist jederzeit für alle möglich!
In der Gemeinde sind die Vorbereitungen für den Schulbeginn angelaufen
Die meisten Mitarbeiter in unseren Schulen und Kindergärten sind wieder im Dienst. Die Reinigung und Vorbereitung für den Schulbeginn wurde begonnen. Auch externe Firmen – zum Beispiel für die Reinigung der großen Fensterflächen in der Mittelschule und Volksschule bzw. am zentralen Kindergartenstandort.


Rotbuchen, Eichen und sogar ein „Christbaum“ wurden beim neuen Nahversorgerzentrum gepflanzt
Seit vielen Jahren ist es ja schon möglich, Bäume auch mit Wurzelballen zu pflanzen. Diese „Topf- oder Containerware“ wurde nun auch beim neuen Nahversorgerzentrum gepflanzt. Etwas „schüchtern“ fast, stehen die Bäume da – zunächst weil´s angesichts der Hitze und des Wassermangels heuer ohnehin nicht einfach war, Bäume überhaupt „hochzubringen“ und weil sie eben noch „Klein“ sind und am großen Platz „verloren“ wirken. Aber sie werden wachsen und dann auch hier in Zukunft für Schatten und Kühlung sorgen. Und der Christbaum, wenn Du ihn suchst, der steht genau bei der Einfahrt von der Kirchfeldstraße und wird sicherlich dann auch zum beleuchteten Weihnachtszeichen werden, denn er hat auch als Baume einen Stromanschluss bekommen.


Vikar Biju Ammianikkal lädt für Jänner 2027 wieder zu einer Indienreise ein
Ein herzliches Willkommen zu einer weiteren Reise in das Heimatland unseres Vikars sagt dieser allen, die sich für dieses aufstrebende Land interessieren. Und natürlich wird´s in erster Linie dabei zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehen und es wird viel Tradition und dabei auch Glaubenstradition sichtbar werden.
Aber Indien wird auch im weltweiten Konzert der „Mächte und Nationen“ in Zukunft eine große Rolle spielen und da jetzt schon zu sehen, wie sich dieses Land in eine weltweit führende Rolle in einigen Sektoren schlüpft, ist wohl auch hoch interessant.
Ein paar Eckpunkte, die dieses Land so enorm „zukunftsinteressant“ machen:
- Rund 1,48 Milliarden Menschen leben in Indien. Österreichs 10 Mio. Menschen sind dagegen nur 0,68% der Bevölkerung Indiens. Das Land ist also ein enormer „Absatzmarkt“, auch Absatzmarkt. Und mit einer wachsenden Mittelschicht werden Konsum, Wohnungsbau, Mobilität, Reisen, Gesundheit und Dienstleistungen stark vorangetrieben.
- Indien hat eine enorm Junge Bevölkerung: Viele Menschen sind im erwerbsfähigen Alter. Das kann über Jahrzehnte Wirtschaftswachstum und eine hohe Dynamik erzeugen – vorausgesetzt, es entstehen genügend produktive Arbeitsplätze.
- Der IWF erwartet für Indien 2026 ein reales Wachstum von etwa 6,4 %. Damit gehört Indien weiterhin zu den am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften und Östereich kann mit 0,6 bis 0,8% davon nur träumen.
- Indien hat bereits jetzt eine außergewöhnlich starke digitale Infrastruktur aufgebaut. Besonders interessant sind IT-Dienstleistungen, Fintech, künstliche Intelligenz, Software und digitale öffentliche Dienste. Damit setzt das Land auch genau auf die weltweiten Zukunftsthemen.
- Indien versucht, stärker in globale Lieferketten einzusteigen – etwa bei Elektronik, Automobilen, Pharma, Maschinenbau, Textilien und erneuerbaren Energien. Das sind weitere wichtige Wachstumsfelder.
Aber es gibt auch erhebliche Probleme:
- Indiens größte Herausforderung könnte paradoxerweise seine junge Bevölkerung sein. Sie brauchen Millionen neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze. Der informelle Arbeitsmarkt ist weiterhin sehr groß, und insbesondere die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt ist niedrig.
- Weitere Herausforderungen sind:
- Bildung und Qualifikation
- Infrastruktur und Verkehr
- Bürokratie und Regulierung
- große regionale Unterschiede
- Umwelt- und Wasserprobleme
- Abhängigkeit von Energieimporten
- hohe Staatsverschuldung
- soziale Ungleichheit
Die Weltbank schätzt, dass Indien für den Aufstieg zu einer Hocheinkommenswirtschaft bis 2047 über lange Zeit ein durchschnittliches Wachstum von etwa 7,8 % jährlich benötigen würde – also noch etwas mehr als die derzeit erwarteten rund 6–7 %. Dafür wären massive Investitionen, Produktivitätssteigerungen, mehr Industrie und eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen notwendig. Also: „China war die große wirtschaftliche Geschichte der vergangenen Jahrzehnte. Indien könnte eine der großen wirtschaftlichen Geschichten der kommenden Jahrzehnte werden.“ Allerdings – das Entwicklungsmodell Indien dürfte stärker von Dienstleistungen, Digitalisierung, Konsum und einer Kombination aus moderner Industrie und enormem Binnenmarkt geprägt sein.
Also auch dieser wirtschaftliche und weltpolitische Zukunftsblick auf Indien ist bei einer Reise zu seinen Kultur- und historischen Stätten interessant.

Zwischenstand zum Seniorenwohnen Plus
Nachdem´s im Juni eine große – auch öffentliche Diskussion – war, darf ich kurz zum Zwischenstand des Projektes „Seniorenwohnen Plus“ berichten. Geplant sind ja 20 kleine Wohneinheiten für Menschen ab Pflegestufe 1, die auch eine laufende Betreuung und Begleitung haben. Die WET als Bauträger und die Diakonie als sozialer Dienstleister konnten dafür gewonnen werden und das Projekt soll vor allem für ältere Pflege- und Betreuungsbedürftige eine Möglichkeit schaffen, bis ins hohe Alter in der eigenen Gemeinde wohnen und leben zu können. Wir reagieren damit auch auf die bereits seit längerem erkennbare „Überalterung“ unserer Gesellschaft und auch auf das Bedürfnis nach neuen Wohnformen im Alter dafür…..; Also das ist der Zwischenstand:
Am geplanten Standort soll´s eine „alternative“ einfache Wohnbebauung geben
Bereits im Gemeinderat – noch in der Sitzung Anfang Juli wurde beschlossen, für den bisher geplanten Standort am Römerweg eine alternative Einfamilienhausbebauung zu überlegen. Dafür laufen die Gespräche mit Anrainern und Technikern.
Für das Projekt selbst sind einige Standorte in Stift Ardagger in Diskussion
Mit einer Mindestfläche von 3000m2 und einer davon bebauten Fläche von rund 600m2 ist die Standortsuche natürlich nicht einfach aber wir überlegen vor allem auch Bestandsobjekte zu nutzen. Die Suche wird deshalb auch dauern, denn wir prüfen jeden Standort für sich bautechnisch, von der Finanzierbarkeit als auch von der Infrastruktur her intensiv. Eine öffentliche oder eine Diskussion im Gemeinderat kann´s erst geben, wenn auch alle Kriterien, die erforderlich sind, von dem einen oder anderen Standort erfüllt sind. Das Betreuungs- und Pflegekonzept ist übrigens schon „erfüllt“. Dafür gibt es mittlerweile grünes Licht vom Land. Also: Es fehlt nur noch der passende Bauplatz, um dann das Projekt neuerlich zu starten.

Gemeindebund
Heute ist die Gemeinde Großebersdorf mit Bgm. Stefan Haindl dran.
Vor 2 Wochen war ich bei ihm. Seine Gemeinde liegt im Bezirk Korneuburg und er hat eigentlich als „Quereinsteiger“ seit 1,5 Jahren übernommen. Seine Sache macht er exzellent und kümmert sich voll um seine Gemeinde, die auch wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist und sich daher auch viele Leistungen für die Bürger bieten kann. Das Gemeindeamt zum Beispiel spielt alle Stückerl und mit digitalen Ergänzungen macht der Bürgermeister es auch nach und nach weiter zukunftsfit.
Demnächst auch ein Kurzporträt von Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer
Zu Reden gibt´s unter Nachbarn immer viel, wenn so viele Bezüge zwischen unserer Bezirksstadt und der Umgebung bestehen. Und das habe ich gestern auch mit unserem Nachbarbürgermeister aus Amstetten Christian Haberhauer genutzt. Schon demnächst wird´s aber auch ein kurzes Video geben, wo er einige Entwicklungsthemen in und rund um die Stadt anspricht….; Danke wie immer für die sehr sehr gute Partnerschaft mit unserer Bezirksstadt!

Leider überraschend verstorben ist ein langjähriger Partnerbürgermeister: Josef Dirnberger aus Oed-Öhling
Josef Dirnberger war 10 Jahre lang (von 2004 bis 2014) Bürgermeister von Oed-Öhling. Als solcher hat er nicht nur seine Gemeinde geprägt, sondern auch die Partnerschaft unter den Bürgermeistern in unserer Region mitgetragen. Ich darf ihm auch an dieser Stelle dafür ganz herzlich danken. Mit dem „Haus Mostviertel“, das als regionales Dienstleistungszentrum und Bürozentrum für unsere Gemeinden in seiner Gemeinde damals entstanden ist, ist auch ein sichtbares Zeichen seiner Bürgermeisterzeit verblieben. Seine Nachfolgerin im Bürgermeisteramt Michaela Hinterholzer konnte auf seine Basisarbeit bei vielen Projekten, die seither umgesetzt wurden, aufbauen. Möge er nun in Frieden ruhen! Und DANKE nochmals für seine Arbeit, auch die Nerven und auch für die stets exzellente Repräsentanz der Gemeinde Oed-Öhling!

Sprüche zum Tag
Thema „politische Dankbarkeit“
„Dankbarkeit“ ist in der Politik keine Kategorie – Politik darf nicht auf persönlicher Dankbarkeit beruhen, sondern auf Interessen, Verantwortung, Prinzipien und dem Gemeinwohl. Trotzdem ist gerade, wenn man das Leben eines Politikers und langjährigen Bürgermeisters wie Josef Dirnberger anschaut die Frage, was ist „übrig geblieben“ und was konnte in der Amtszeit für die Weiterentwicklung der Gemeinde geleistet werden…..? Schließlich ist das ja die Aufgabe! Ein paar Sprüche und Zitate rund um dieses Thema und diesen Themenkreis und die Dankbarkeit ganz allgemein:
„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.“ — Jean-Baptiste Massieu
„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ — Francis Bacon(häufig zugeschrieben)
„Die beste Art, sich für einen Dienst zu bedanken, ist, ihn zu erwidern.“ — Benjamin Franklin
„Wer den Menschen Gutes tut, wird von den Menschen geliebt.“ — Konfuzius(sinngemäße Überlieferung)
„Ein Volk, das seine Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ — George Santayana
„Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.“ — Rosa Luxemburg
„Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.“ — Winston Churchill(häufig zugeschrieben)
Ich wünsche Dir heute für Deinen Tag in jedem Fall alles GUTE!


Hallo Hannes!
Zu deinem Bericht zum Interesse an den beiden Wrackresten und zur Benützung der „Dammstraße“: Für uns Jäger gilt die Fahrberechtigung nur 3 Jahre.
Noch zu erwähnen ist, dass es sich, auch wenn es ein Treppelweg ist, immer noch eine Straße und keine „Fußgeherzone“, aber auch keine „Rennstrecke“ für Autos, Mopeds und auch Traktoren handelt. Auch das ist im Sinne eines gedeihlichen Nebeneinanders von Freizeitnutzern und Menschen, die die Straße in Ausübung ihrer Dienste benützen.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz Marksteiner
Danke Fritz!