Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News
ARDAGGER
Ab 14. Juli kannst Du bestellen: Obstbaumplfanzaktion – Herbst 2026
Bei der Aktion der Moststraße, die wiederum durch das Land NÖ. gefördert ist, werden Hochstammobstbäume für den Landschaftsobstbau unterstützt. Also: Bäume, die unser Mostviertel der Zukunft prägen. Wär schön, wenn Du dafür auch ein Platzerl hast. >> mehr heir auf www.obstbaumpflanzaktion.at

Die Getreideernste steht vor der Tür
In diesen Tagen und Wochen geht´s los. Wohl zuerst mit dem Dreschen der Wintergerste und später dann auch mit, Sommergerste, Weizen und den anderen Getreide oder Raps- und Erbsenarten. Ich brauch Dir das wahrscheinlich auch nicht erzählen, weil Du ohnehin mit der Natur und Landwirtschaft verbunden bist. Aber im Trubel des Alltags übersieht man oft, wie schnell der Lauf der Natur im Jahr schon weitergegangen ist. Die Hitze dieser Tage tut auch noch einiges zum rascheren Reifeprozess…..

Große Hitze – genug Wasser?
Ja, natürlich ist genug Wasser da, aber die Hitze fordert auch einige Wasserversorger ganz gewaltig. Überall dort, wo große Tierhaltungsbetriebe versorgt werden müssen, ist der Wasserbedarf an derartigen Hitzetagen natürlich riesig. An heißen Tagen benötigt eine Kuh zum Beispiel – je nach Milchleistung etwa 100 bis 150 Liter Wasser, in der Hochleistung sogar bis zu 200 Liter. Bei Herden von bis zu 100 Kühen sind das dann schon einmal 15m3 nur für die Kühe. Also bei derartigen Betrieben ist der Bedarf riesig. Und auch das Gießen fordert die öffentlichen Wasserversorgungen heraus. Stellt sich allerdings die Frage, wie weit das notwendig und überhaupt sinnvoll ist. Gerade beim Rasen ist es natürlich so, dass der an heißen Tagen ohne Bewässerung in eine Art Sommerruhe geht. Er stellt das Wachstum ein und verfärbt sich strohig braun, um Wasser zu sparen. Die Wurzeln bleiben aber intakt und er wird rasch wieder grün, wenn der nächste Regen fällt. Und wenn schon gegossen wird, wozu ich nicht anspornen möchte, dann ist das, um Wasserverlust durch Verdunstung zu vermeiden und den Rasen zu schonen, ausschließlich in den frühen Morgenstunden (zwischen 03:00 und 06:00 Uhr) oder am späten Abend zu empfehlen – gleich auch wie bei Blumen und anderen Pflanzen..
Übrigens: Automatische Bewässerungssysteme können zu einem sehr hohen Wasserverbrauch führen. Besonders bei fehlerhafter Planung, fehlenden Sensoren oder falschen Einstellungen verbrauchen sie oft ein Vielfaches der benötigten Menge, was teuer wird und der Umwelt schadet.

Laub oder angenehmer Sommerschatten?
Bäume sind nicht immer „Freunde“ von Hausbesitzern. Und es scheint fast zum „Kampf“ geworden zu sein, ob ein Baum – auch im öffentlichen Straßenraum – überlebt, wenn er eine gewisse Größe erreicht hat. Das Argument, das dann immer ins Treffen geführt wird, ist, dass das Laub ja die Dachrinnen verlegen würde und überhaupt…..“Schmutz macht“.
Dabei könnten große Bäume – gerade in Hitzesommern wie jetzt, die immer häufiger werden – enorme „Kühlgeräte“ sein: An heißen Tagen ist die gefühlte Temperatur im Schatten eines Baumes um 10 °C bis 15 °C kühler als in der prallen Sonne. Der reine Messwert der Lufttemperatur ist im Schatten zwar nur etwa 4 °C bis 5 °C niedriger, aber der menschliche Körper nimmt die Kühle durch die Verdunstungskälte der Blätter und den fehlenden UV-Index drastisch anders wahr. Würdest Du aktuell lieber in einem schattigen Biergarten sitzen oder unter einer künstlichen Markise oder lieber gleich drinnen in einem Lokal. Wahrscheinlich bekommt der luftige Biergarten mit einem schattigen Laubdach den Vorzug.

Ähnlich ist das auch für Dein Haus – Bäume helfen Dir auch, Deine gesamte Fassade zu kühlen. Allein, wenn Du Dir alte Vierkanter anschaust, dann hatten dort Bäume nicht nur eine Obstversorgungswirkung, sie wurden auch stets wegen der Schatten- und Kühlwirkung direkt rund um die großen Häuser gepflanzt….

Josefine Pils aus Kollmitzberg/Holzhausen ist verstorben
Herzliches Beileid an die Familie Pils, die ihre Mutter und Großmutter im 73. Lebensjahr verloren hat. Am Freitag, den 3. Juli findet die feierliche Beisetzung und der Trauergottesdienst in der Kirche statt. Davor am Donnerstag, den 2. Juli eine Betstunde für die Verstorbene.

WM Stimmung auch in der Volksschule
Gestern haben die Kinder zwar zu Hause Fußball geschaut, aber beim ersten Spiel waren sie zur 2. Halbzeit schon in der Schule und haben das WM Fieber auch direkt in den Klassen ausgepackt. Hier einige Eindrücke, die mir Direktorin Susanne Weissengruber übermittelt hat:


Neben Fußball gibt´s aber auch noch was „anderes“ – zum Beispiel „Reanimation“
Zum Beispiel die 3. Klassen haben ein tolles Projekt gemacht…: Fit for Reanimation…unter der Anleitung von Martina Nußbaummüller der Klassenlehrerin der 3a, wurde gelernt, wie man erste Hilfe leistet und MAßnahmen zur Reanimation leisten kann. Herzlichen DANK dafür!













Gemeindebund
Gestern Abend wieder Bezirkstour – unmittelbar vor dem Österreich-Match in kleiner Runde
Wenn Du um 17.00 Uhr vor einem Österreich-Match bei der WM eine Sitzung mit Bürgermeistern ansetzt, dann musst Du mindestens um 18.30 fertig sein …. (ist eine Selbsterfahrung, die ich wieder einmal machen durfte 🙂 – und eigentlich ist die Runde von Haus aus schon kleiner. Trotzdem sind einige gekommen – gestern zum Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen in Mistelbach …..; Danke für die echt spannenden Themen, die im Bezirk Mistelbach bewegen. Aber DANKE auch für die großartige Arbeit, die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hier – so wie anderswo – leisten.



Spannender Vormittag mit Windkraftbürgermeisterinnen und -bürgermeistern
Nach Korneuburg hat die Energie und Umweltagentur in Niederösterreich gestern eingeladen, um mit „Windkraftbürgermeistern“ den aktuellen Ausbaustand, die Herausforderungen aber auch die Möglichkeiten dieser Technologie zu besprechen. Gebraucht wird die Windkraft zukünftig wie ein „Bissen Brot“, wenn wir Österreich unabhängig von Erdölstaaten mit Energie versorgen wollen. Welche Probleme es jetzt schon in Windkraftgemeinden gibt, wie wir darauf auch mit guten Regeln reagieren können, wie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die verschiedensten Interessen unter einen Hut bringen können und wo noch weitere Ausbaupotentiale stecken, das war alles Thema eines sehr interessanten Vormittags.


Bei der Hitze an einem kühlen Ort was „Gscheites“ lesen oder Anhören…..
Tipp „Staat lass nach“ – ein Pragmaticus Podocast mit Konrad Paul Liessmann
Der Staat sollte sich viel weniger einmischen und die Zügel locker lassen, weil nur ein schwacher Staat ein guter Staat ist, davon ist der Philosoph Konrad Paul Liessmann überzeugt. Besonders empört ihn, wenn der Staat Meinungen bestimmt und Vorschriften macht. Denn das schränkt für ihn als Bürger die Freiheit ein, und Freiheit ist schließlich das höchste Gut. Ist der Mensch überhaupt ein rationales Wesen? In diesem Podcast erklärt Liessmann, warum er gegen den Wohlfahrtsstaat ist, wie er sich das Leben in einem gemeinsamen Land vorstellt und was das alles mit Immanuel Kant, Baruch Spinoza und John Stuart Mill zu tun hat. Liessmann rechtfertigt auch, warum er in gewissen Belangen reaktionär sein will. Wenn es um die Bildung geht, sollte man sich an die alten Griechen halten, denn sie hätten bereits alle Grundlagen dafür gelegt, Situationen richtig einschätzen zu können. Grundlagen statt Meinung, sagt er. Unser Gast in dieser Folge: Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und lehrte von 1995 bis zu seiner Emeritierung 2023 an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Liessman ist neben Barbara Bleisch Intendant des Philosophicum Lech, das in diesem Jahr unter dem Motto „Bevormundetes Denken“ steht. Auf Apple Podcasts anhören: https://podcasts.apple.com/at/podcast/der-pragmaticus-podcast/id1600419846?i=1000772890354
Tipp: Über Macht, KI und Demokratie – mit Erich Prem
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ erläutert Erich Prem, warum der Digitale Humanismus als Bewegung den Menschen, seine Würde und die Demokratie ins Zentrum technologischer Entwicklung stellen will – und warum das eher posthumanistisch als technikfeindlich zu verstehen ist. Anhand konkreter Beispiele – vom simplen Online-Formular über Smart-Home-Lösungen und Elektroautos bis hin zu Social-Media-Plattformen und KI‑Systemen – zeigt er, wie Designentscheidungen Werte einschreiben, Macht konzentrieren und im Extremfall Leib, Leben und Freiheit gefährden können. Prem beschreibt, wie Plattformen durch Datensammlung, algorithmische Selektion und Intransparenz unsere Informationsräume fragmentieren, demokratische Öffentlichkeit unter Druck setzen und geopolitische Machtinstrumente werden. Ausgangspunkt der Diskussion sind die fünf Prinzipien des Digitalen Humanismus: Demokratie und Rechtsstaat schützen, Menschenwürde und Grundrechte sichern, gesellschaftliche Teilhabe fördern, verantwortliche Innovation und Regulierung gestalten sowie Bildung, Kritikfähigkeit und offene Kulturen stärken. Besonders ausführlich sprechen Lassnig und Prem darüber, wie Regulierung – etwa auf EU‑Ebene mit Instrumenten wie dem AI Act – Innovation nicht verhindern, sondern bei konsequenter Durchsetzung ein „Level playing field“ schaffen und digitale Souveränität Europas stärken kann. Im Bildungsbereich plädiert Prem dafür, KI als Chance und Risiko zugleich zu begreifen: Sie kann etwa das Sprachenlernen revolutionieren, birgt aber die Gefahr, dass grundlegende Fähigkeiten, Urteilsvermögen und Plausibilitätschecks verloren gehen, wenn man sich zu sehr auf Chatbots verlässt. Auf individueller Ebene rät er zu mehr Bewusstsein bei der Nutzung digitaler Dienste – etwa bei Datenfreigaben, Smart Devices und Gesundheits‑Apps – und warnt vor der leichtfertigen Abgabe von Autonomie an Systeme, die uns normierendes Verhalten aufzwingen. Politisch engagiert er sich u. a. über den Verein für Digitalen Humanismus, das EU‑Projekt EUDHIT, das open‑access Buch „Introduction to Digital Humanism“ und eine internationale Konferenz in Wien, um Debatte, Vernetzung und konkrete Handlungsvorschläge für eine menschengerechte digitale Zukunft voranzutreiben. Auf Apple Podcasts anhören: https://podcasts.apple.com/at/podcast/ganz-offen-gesagt/id1272232294?i=1000770568135
Tipp: Unsichere Zeiten – Worum es bei Vertrauen wirklich geht
In unserer Gesellschaft fehlt es an Vertrauen: Diesen Eindruck haben viele, die sich deshalb auch Sorgen machen. Doch was ist Vertrauen eigentlich? Es ist nicht so einfach, diesen Wert zu messen. Auf Apple Podcasts anhören: https://podcasts.apple.com/at/podcast/systemfragen/id458663892?i=1000773306692
Tipp noch speziell für Gemeindebedienstete – News vom FLGÖ
Der FLGÖ ist die Vereinigung der leitenden Gemeindebediensten Österreichs. Und vom FLGÖ gibt´s jetzt lesenswertes Neues hier…..nach einer erfolgreichen JAhrestagung, die kürzlich in Vorarlberg stattgefunden hat:
- Infos www.flgoe.at und
- Fotos https://www.flgoe.at/system/web/fotogalerie.aspx?menuonr=225988651&detailonr=225988657&typ=detail
Noch eine Einladung zum SChluss – speziell für Gemeinderäte -am 08. Juli zum Kraftwerk Ottenstein.
Bei „meine.Gemeinde onTour“ werfen wir demnächst einen Blick hinter die Kulissen des Kraftwerkes. Freu Dich auf interessante Einblicke, moderne Technik und inspirierende Gespräche rund um die Energieversorgung der Zukunft. Bei Interesse, meld Dich bei mir am besten direkt.
Sprüche zum Tag
Thema: Schatten
Und ganz interessant, dass das dann ganz anders ausgeht, als Du wahrscheinlich nach der Lektüre über „Schattenbäume“ vermutet hast……
„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“
— Johann Wolfgang von Goethe
„Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen – immer dunkler, leerer, einfacher als diese.“
— Friedrich Nietzsche
„Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.“
— Friedrich Nietzsche
„Du siehst nur deinen Schatten, wenn du deinen Rücken zur Sonne drehst.“
— Khalil Gibran
„Ruhm ist der Schatten einer Leidenschaft, die im Licht steht.“
— Khalil Gibran
„Jedes böse und jedes gute Ding ist ein Schatten, dem wir eine Rolle geben.“
— Ralph Waldo Emerson
„Wen das eigene Licht blendet, sieht sich immer im Licht, andere im Schatten.“
— Jeremias Gotthelf
„Das Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein, wenn es dem Menschen wohl werden soll.“
— Otto Ludwig
„Ich bin Schatten, sagt dein Schatten, und ich verachte das Licht. Aber er lebt davon.“
— Antoine de Saint-Exupéry
„Eine Gesellschaft wird groß, wenn alte Menschen Bäume pflanzen, in deren Schatten sie niemals sitzen werden.“
— altes griechisches Sprichwort
„Verlasse dich niemals zu sehr auf irgendwen, denn selbst dein eigener Schatten verlässt dich, wenn es dunkel wird.“
— häufig zugeschrieben Ibn Taymiyyah

