Frühnews – Dienstag, 25.8.2026

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News

Inhaltsverzeichnis

Ardagger

Unsere Gemeindewasserleitung liefert rund 60.000 m3 Wasser im Jahr – das wäre ein Glaswürfel in der Landschaft mit 40m Seitenlänge

Stell Dir einen Glaswürfel mit 40m Seitenlänge mitten in der Landschaft vor. Sein Inhalt ist die Menge Trinkwasser, die allein die Gemeindewasserleitung jährlich an die angeschlossenen Haushalte liefert. Gerade in letzter Zeit – nach dem trockenen Sommer – mehren sich nun die Anfragen weiterer Interessenten, die anschließen wollen. Deswegen treiben wir ab sofort auch das Aubrunnenprojekt als zweites großes Standbein der Versorgung voran und haben weitere Vorarbeiten dafür gestartet.

Glass water container on wooden table overlooking a green hillside village
KI-Bild

„Aubrunnen“ mitten im Hochwassergebiet – aber auch bei Trockenperioden im Donau-Begleitstrom

Das Projekt Aubrunnen ist ein Schachtbrunnen, der mitten im Augebiet in der Nähe der Barbarasiedlung in Stephanshart entstehen soll. Die gesamte teechnische Einrichtung (Elektrik und Steuerung) wird ausserhalb des Hochwassers situiert. Der Brunnenkopf wird dicht gemacht, um kein oberflächliches Hochwasser eindringen zu lassen. Der große Vorteil dieses Brunnens ist, dass er auch noch in „trockensten“ Zeiten Wasser liefern kann. Die Gemeinde Wallsee hat vor Jahren schon erfolgreich ein derartiges PRojekt technisch umgesetzt.

Schema eines 14 m tiefen Bohrbrunnens mit 5 m Wassersäule, Pumpe und Wasserentnahme
KI-Bild

Neue Wasserleitungen wahrscheinlich unumgänglich – Trinkwasserversorgung nach dem „Trockensommer“ überall neu bewerten

Viele Haus- und Liegenschaftsbesitzer haben diesen Sommer wirklich viel Wasser gespart, weil ihre Brunnen oder Genossenschaftsversorgungen deutlich weniger geliefert haben. Dafür zunächst ein herzliches DANKE! Gezeigt hat das einigen aber auch, dass ein Ausbau der bestehenden Anlagen oder neue Lösungen erforderlich sind. Aber eine Tatsache ist halt dabei erkennbar: Nicht überall gibt es soviel Quellwasser, dass sich das bei neuen Bohrungen ausgehen wird. Und Bohrungen kosten echt viel Geld – oft viel mehr als neue Leitungen und oft sind sie mehr Risiko als der Anschluss an ein bestehendes Versorgungssystem. Der Nachteil von größeren Projekten ist wiederum, dass sie gut überlegt sein müssen, dass sie von Vielen mitgetragen werden müssen und deshalb auch oft länger dauern…..; Trotzdem ist gerade jetzt die Zeit gekommen, dass wir darüber reden müssen, wenn Du einen Ausbau vor hast oder einen Brunnen neu suchst. Meld Dich einfach am Gemeindeamt – vielleicht finden wir im Zuge eines größeren Projektes auch eine gemeinsame und für die Zukunft Deiner Liegenschaft auch dauerhafte Lösung…..?

Metal tap pouring fresh water into a forest stream
KI-Bild

ACHTUNG Eschen – bitte auch Deinen Wald begutachten!

Du hast gestern vielleicht hier gelesen, dass in Ardagger Markt – Nähe Kirche – eine Esche auf die Straße gefallen ist. Es war nein riesiger Baum und es war eine Esche. Eschen sind nämlich besonders gefährdet – wegen einer Krankheit, die sehr viele dieser Bäume erfasst hat – einfach umzufallen. Die Wurzel faulen dabei ab und wenn dann ein Windsturm kommt, so wie vorigen Freitag, dann fällt der Baum einfach. Wenn das einfach im Wald passiert, passiert meistens nicht viel….; Wenn das aber – wie im jüngsten Fall – über die Straße erfolgt, dann kann Arges geschehen.

Rechtlich ist nämlich der Baum- und Grundbesitzer verantwortlich

Jetzt möchte keiner daran denken, dass jemand verletzt würde, aber wenn´s so ist, dann ist rechtlich der Baum- und Grundstücksbesitzer verantwortlich. Und einige Baumbesitzer, auch wir in der Gemeindeverwaltung unserer Gemeinde haben es in den letzten Jahren schon erlebt, dass dann wegen Schäden auch einmal Anwälte aktiv werden und Schadenersatz bzw. Wiedergutmachung fordern. Und dann steht man nur dann gut da, wenn man auch beweisen kann, entweder laufend fachliche Begutachtungen durchgeführt zu haben oder wenn man gefährdete Bäume gleich vorsorglich entfernt.

Trotzdem braucht´s Bäume, Natur und bleibt ein nicht vorhersehbares Restrisiko

Leider verstehen – und das haben wir auch immer wieder erlebt – „Baumfeinde“ die gesetzliche Lage als Freibrief, um sich vielleicht ohnehin unangenehmer Laubbäume zu entledigen und schützen dann die Rechtslage als Grund dafür vor. Deshalb hier nochmals deutlich: „Nicht jeder Baum muss weg, sondern Sorgfaltspflicht muss her!“ Wer Besitzer eines Baumes oder auch anderer Gegenstände ist – so sieht´s die Rechtslage – ist auch in Verantwortung dafür. Also an Straßen rate ich deshalb zur Begutachtung und allenfalls auch Dokumentation von Begutachtungen. Mit Handykamera geht das heute auch leichter. Und bei Schadgefahr bitte dann auch umschneiden oder gefährliche Äste entfernen. Ein unvorhersehbares Restrisiko wird immer bleiben und das wird auch vom „Rechtsstaat“ nicht dem Baumbesitzer angelastet.

Large autumn oak overlooking rolling green farmland and scattered farmhouses
KI Bild.

Ein weiterer Tipp für kommenden Sonntag – die Kollmitzberger laden zu den „family games“

Der Dorferneuerungsverein Kollmitzberg veranstaltet heuer wieder ein kleines Familienfest beim Dorfstadl. Das Fest ist Teil des Kinderferienspiels. Du bist mit Deinen Kindern, Enkelkindern oder auch dann, wenn Du einfach gern unter Familien mit Kindern bist, herzlich willkommen! Für die Teilnahme an den „Family Games“ braucht´s aber mindestens 1 Erwachsenen und 1 Kind.

Die Senioren wandern „groß“ im Bezirk – am 4. September in Mauer rund um die Landesausstellung

Der diesjährige NÖ. Senioren Landeswandertag findet am 4.9. bei uns in Mauer statt. Er ist sicherlich im Zuge der Landesausstellung hier ausgerichtet. Vielleicht hast Du auch Interesse. Hier ein paar Details dazu.

Krebs in der Kindheit ist ein schreckliches Schicksal – ein „Österreich Radler“ sammelt nun für die St.Anna Kinderkrebshilfe

Von 29. August bis 5. September fährt Daniel Thum mit seinem Rad durch Österreich, motiviert zum Mitfahren und sammelt für das St.Anna Kinderspital. Sein Hintergrund: Auch seine Tochter hatte Krebs und jetzt hat er aus der persönlichen Betroffenheit und auch der Dankbarkeit für die Heilung heraus eine „Charity Aktion“ gestartet. Dabei fährt er 900km durch ganz Österreich und macht vom 3. auf den 4. 9. auch in Ardagger im Schiffsmeisterhaus Station. Am 4.9. um 08.00 geht´s dann wieder weiter und Du kannst ihn gerne ein Stück auf seinem Weg begleiten, spornt er alle an! Treffpunkt am 4.9. beim Schiffsmeisterhaus. Und hier mehr zur Aktion Ride Against Childhood Cancer >> St. Anna Kinderspital

Achtung bei den Ölsammelbehältern – Öl nur in verschlossenen Behältern einwerfen

Bei den neuen Ölsammelbehältern bitte unbedingt gut verschlossene Gebinde – idealerweise alte mit Speiseöl befüllte Mineralwasserflaschen usw. einwerfen! Damit das Auslaufen des Öls verhindert wird. Und übrigens DANKE schon jetzt, wenn Du das Angebot nutzt, weil Du damit einen enromen Beitrag zur Kosteneinsparung beim Kanal aber auch zum Recycling von Altölen leistest.

Gemeindebund

Die LEA APP für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist jetzt im Einsatz

Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband wurde jetzt das FF Alarmierungssystem LEA auch auf die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ausgedehnt. Ab einem B2 sind sie in die Alarmierungskette nun eingebunden und das NÖ.weit. Sehr oft ist es nämlich notwendig, auch seitens der Gemeinde im Einsatzfall rasch zu handeln – wenn´s um ausreichend Löschwasser geht oder wenn´s um Absicherungen und behördliche Gemeindeinformationen geht. Und wer rasch informiert ist, kann auch rasch handeln und mit den Einsatzkräften im Hintergrund gut zusammenwirken. Die LEA APP sorgt jetzt dafür und ist seit wenigen Tagen für alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Niederösterreich freigeschaltet. Herzlichen DANK auch hier für die gute Zusammenarbeit mit dem LAnd NÖ. und dem Landesfeuerwehrverband NÖ.!

Die großen „EUROPA-LINIEN“ und ihre lokale „SPUR“ bei den Kommunalen Sommergesprächen am Freitag, den 4. September in Bad Aussee

„Brüssel“ wirkt immer schon in die Gemeinden herein und wird das mit dem mehrjährigen Finanzrahmenplan noch mehr tun als bisher. Mit wesentlichen „Influencern“ in Brüssel und Menschen, die für Österreich an den Schalthebeln in Europa saßen und sitzen, diskutieren wir über notwendigen aber auch unnötigen Einfluss und die Interessen der Gemeinden in Brüssel und an ein gemeinsames EUROPA der Zukunft aus „kommunaler Sicht“. Noch gibt´s Plätze für alle Tage und besonders für den Freitag. Mit Wolfgang Schüssel, Beate Meinl-Reisinger, Martin Kocher, Johannes Hahn und vielen anderen >> hier das Gesamtprogramm aller 3 Tage: programm-ba26-20082026-v1.pdf

Europäische Linien hinterlassen tiefe Spuren in unseren Gemeinden

Und am Bürgermeisterinnen und Bürgermeistertag wird´s übrigens auch um die PAketflut gehen und welche Entwicklugen sie auch in den Gemeinden auslöst – 2. September in Bad Aussee

Eine neue BürgermeisterInnen und Gemeinde- Weiterbildungschiene

Gemeinsam über alle Bundesländer hinweg startet jetzt eine neue Ausbildungsschiene für Gemeinden. >> Kommunale Bildung ÖSterreich heißt sie und >> hier kannst Du alles darüber erfahren: Kommunale Bildung – Kommunale Bildung powered by Kommunalnet

Die aktuellen Angebote dazu gibt´s auch >> hier: https://kommunalnet.eyepinnews.com/l6Jgz9jtyrKB7ZI9Pq

Das Bürgermeistervideo zum Tag kommt heut aus Kärnten mit Bgm. Günther Vallant – er ist auch Kärntner Gemeindebundpräsident

Vor 2 Wochen war ich für 2 Tage in Kärnten unterwegs und im Lavanttal haben mich die Bürgermeister gemeinsam empfangen und sind einen halben Tag mit mir mitgeradelt. Günther Vallant macht den Beginn. In den nächsten Tagen folgen dann die anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – zunächst aus dem Lavanttal. Übrigens macht Günther Vallant auch einen großartigen Job als Interessensvertreter. Die Verbandsarbeit wird auch im südlichsten Bundesland unserer Republik sehr gelobt!

„Schweden hat zehn gesunde Lebensjahre mehr als wir“

Im Interview in der Kleinen Zeitung sagen Markus Müller und Andrea Kunz: „Die Schweden hat zehn gesunde Lebensjahre mehr als wir“ Sie leiten in Wien und Graz die größten Med-Unis. Das Rektoren-Duo im Gespräch über die Fehlleistungen des Systems, Kung-Fu-Roboter, automatisierte Gallen-Ops und den fehlenden Mut der Politik. Bitte unten auf die links klicken:
Lesen Sie den Bericht in der Kleinen Zeitung (Teil 1)
Lesen Sie den Bericht in der Kleinen Zeitung (Teil 2)

Sprüche zum Tag

Thema „Alarmierung und Alarm“

„Wer die Gefahr nicht erkennt, ist ihr schon erlegen.“
Carl von Clausewitz zugeschrieben
Hinweis: Die genaue Zuschreibung ist nicht eindeutig belegt.

„Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.“
Alfred Adler

„Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“
Konfuzius zugeschrieben
(Die Zuschreibung ist umstritten.)

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Michail Gorbatschow
Ein passender Gedanke für Alarmierung und rechtzeitiges Handeln.

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“
Deutsches Sprichwort

„Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“
Deutsches Sprichwort

Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

Kommentar verfassen