Frühnews – Freitag, 3.7.2026

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News

Inhaltsverzeichnis

ARDAGGER

In Würde in der eigenen Gemeinde alt werden können….

…. das wünschen wir uns alle für unseren Lebensabend und wenn es in den eigenen vier Wänden möglich ist, dann ist das noch viel besser. Für Ardagger und unsere 4 Katastralgemeinden haben wir mit einigen Projekten dafür Vorsorge getroffen und nun soll auch noch ein Projekt „Seniorenwohnen Plus“ dazukommen. Das ist eine Wohnmöglichkeit, wenn´s zu Hause allein oder wegen einer Pflegestufe und Demenz nicht mehr alleine geht.

Zunächst zur Einschätzung des „Alterns“ einige „persönliche Thesen“

  • Das „Alter“ kommt „abprupt“; Oder zumindest die Erkenntnis, dass es plötzlich auch Unterstützung braucht. Denn eigentlich wollen wir alle nicht wahr haben, dass auch wir einmal Pflege und Betreuung brauchen könnten, dass jede Stufe beschwerlich sein könnte und dass es auch mit unseren geistigen Fähigkeiten nicht mehr ganz so gut bestellt sein könnte, geschweige denn wir mit „Demenz“ zu kämpfen hätten. Oft sind es „Ereignisse“, die uns zwingen, die Wahrheit anzuerkennen – ein Herzinfarkt, ein Oberschenkelhalsbruch oder auch Situationen, wo uns Vergesslichkeit in Probleme gebracht hat.
  • Die eigene Vorsorge passiert kaum; Oder hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wie´s wäre, wenn Du einen Rollator brauchst – wieviele Stufen wären Dir dann im Weg im eigenen Haus. Oder wie ist es, wenn der große Garten, den Du jetzt mit viel Liebe täglich pflegst, zur Beschwerlichkeit wird. Und was machst du, wenn es mit dem regelmäigen Kochen und Einkaufen alleine nicht mehr geht und der Partner vielleicht auch nicht mehr ist…..? Die wenigsten denken daran, dass das kommen könnte und kaum jemand sorgt im eigenen Haus dafür vor?
  • Angehörige – in erster Linie Kinder – wissen es, wollen es aber auch nicht zu ihrem Thema machen; Und eigentlich sind wir alle – auch als Kindergeneration – froh, wenn´s unseren Eltern und Großeltern allen gut geht. Stell Dir die Sorgen vor, die wir haben, wenn´s nicht so wäre …..?

Was wir als Gemeinde tun können und auch jetzt schon tun

  • Beratung; Die Community Nurses stehen vor allem auch Menschen zur Verfügung, die sich über ihr persönliches Altern und wie das einmal sein könnte und welche Vorsorgen man treffen kann, zur Verfügung. Michaela Salzmann und Susanne Hackl sind via Gemeindeamt stets für Dich und auch alle Angehörigen von Ältern Menschen da!
  • Essen auf Rädern, EMIL-Taxi, Tagesbetreuungsstätten bei unseren Nachbarn oder auch Hilfsangebote der Hauskrankenpflege stehen bereit, um ein „unabhängiges“ Leben möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können. Und da haben wir einige Angebote dieser Art in den letzten Jahren etabliert.
  • Betreubares Wohnen und barrierefreie Wohnungen überall; In Stephanshart in der alten Volksschule beginnend, im betreuten Wohnen Ardagger MArkt, jetzt bei den Wohnungen beim Schulzentrum – überall haben wir in den letzten 10 JAhren bereits barrierefreie Wohnungen bei allen neu entstandenen Wohnbauten iniitiiert. Und das geht auch weiter.

Für Wohnen mit Pflegestufe wird Bedarf sein:

Weil die „Sorgen des Alterns“ aber, wie oben beschrieben, immer weit von uns geschoben werden, so lange wir alle gesund und fit sind, wird´s gerade für uns in der Gemeinde wichtiger, vorauszuschauen. Und da haben wir das Thema „Wohnen mit Pflegestufe“ als große Herausforderung. Denn was passiert, wenn´s zu Hause nicht mehr alleine geht: Ja, eine 24h Betreuung wäre möglich oder ab ins Pflegeheim. Dazwischen gibt´s noch die Hauskrankenpflege, aber die meist nur in Kombination mit Angehörigen, die sich auch um die älteren Menschen kümmern. Nur, eine 24h Betreuung ist mit € 3600,– pro Monat eine immer größere finanzielle Herausforderung und der Weg ins Heim ist erstens erst ab Pflegestufe 4+ möglich und für viele dann die „Entwurzelung“ aus der eigenen Pfarre, der NAchbarschaft und vielem, das man ein Leben lang gewohnt war. Wir haben deshalb 2 Projekte in Vorbereitung, wo wir Wohnen mit Pflegestufe in Zukunft auch in der eigenen Gemeinde „leistbar“ anbieten wollen:

24h Stunden Betreuung gemeinsam nutzen – das Projekt in der alten Volksschule Kollmitzberg ist weit fortgeschritten

In der alten Volksschule Kollmitzberg werden im Rahmen eines „Wohnheimes“ 5 Kleinwohneinheiten entstehen, die sich eine oder mehrere 24h Betreuungskräfte teilen können. Auch eine diplomierte Begleitung wird´s geben und wir bauen die Organisation im Hintergrund so auf, dass es auch ein möglichst flexibles Reagieren auf „Akutfälle“ geben kann. Die Pläne sind fertig, die Baugenehmigung ist erteilt und in der Gemeinderatssitzung am 14.7. sollen die Bauaufträge vergeben werden, so dass wir mit September Baustart haben können. Umsetzungszeitraum dann 1 Jahr.

Seniorenwohnen Plus“ am Römerweg in Ardagger MArkt mit Betreuung und Rufbereitschaft

Am Römerweg in Ardagger MArkt wollen wir für bis zu 20 Menschen eigenständige Kleinwohneinheiten (36 bis 48m2) mit täglich fixer mehrstündiger Betreuung aufbauen. Hier wird´s auch eine 24h Rufbereitschaft geben und klare Regeln, die auch in deiser Form sicherstellen, dass diese Wohneinrichtung ausschließlich Menschen mit Betreuungsbedarf zur Verfügung steht. Also Bezugsmöglichkeit erst ab Pflegestufe 1 und 60+.

Am kommenden Dienstag, den 7. Juli stellen wir das Seniorenwohnen PLUS öffentlich vor – herzlich willkommen!

Details zum Projekt – inhaltlich, organisatorisch und auch hinsichtlich Standort und Raumbezüge wird´s bei der Infoveranstaltung geben. Herzlich willkommen sind alle!

Gratulation an Eva Dietl und Christina und Nadja Schweighofer – sie sind jetzt „Top Bücherei Expertinnen“

Eva Dietl und Christina und Nadja Schweighofer von der Bücherei Stephanshart haben erfolgreich eine umfassende Ausbildung für ehrenamtliche BibliothekarInnen absolviert. Damit ist das Team bestens gerüstet, um die Bücherei zukünftig auch als modernen Kultur- und Begegnungsort zu positionieren. Eineinhalb Jahre hat´s gedauert und war in drei intensive Kurswochen unterteilt. Jede der drei Teilnehmerinnen musste im Zuge der Ausbildung eine eigenständige, praxisnahe Projektarbeit umsetzen. Im Fokus standen dabei zentrale Modernisierungsmaßnahmen:
• Der Umzug der Bücherei: Planung und Schaffung der Grundlagen zur Ausführung der Übersiedlung im Rahmen des Projektmarathons 2025
• Neues Erscheinungsbild (CI & Logo): Anpassung der Corporate Identity und des Logos im Stil des Dachverbands Treffpunkt Bibliothek
• Moderner Webauftritt: Neugestaltung der Website für besseren Service und digitale Erreichbarkeit.
• Klares Leitsystem: Einführung eines übersichtlichen Orientierungssystems vor Ort, damit sich Leserinnen und Leser intuitiv und schneller zurechtfinden.
Die Kommission und die übrigen KursteilnehmerInnen zeigten sich beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement des Stephansharter Teams.
Herzliche Gratulatin zum erfolgreichen Abschluss. Die Bücherei Stephanshart hat übrigens mittwochs von 17.30-19.30 Uhr, sowie sonntags von 10.00-12.00 Uhr geöffnet und verfügt über mehr als 6.500 Medien. >> hier mehr Infios auf der Homepage der Bücherei Stephanshart

Gestern der Schulabschlussgottesdienst in der Mittelschule ganz im Fußballfieber

Das Spiel gegen Spanien bei der WM ging gestern leider 3:0 verloren. Aber egal ob man gewinnt oder verliert – der Fußball verbindet! Und das ist genauso wie beim „Glauben“ – war gestern auch Motto beim Abschlussgottesdienst der Mittelschule in der Sporthalle. Alles GUTE nochmals den Schulabgängern für die Ferien! Heute geht´s dann für die Volksschüler noch in den Sommer!

Ein Fußballfest gibt´s jetzt das ganze Wochenende beim SCU am Sportplatz

Heute am Freitag, den 3. Juli: Testspiel ab 17.00 Uhr und Summer Kick Off Party

Morgen am Samstag, den 4.7.2026 ab 16.30 Uhr „Top-Spiele“ und Summer Kick Off Party

  • Blau-Weiss Linz gg. Wiener Viktoria
  • SKU Amstetten gg. SV Horn
  • Toni Polster als „special guest“

Übermorgen am Sonntag, den 5.7.2026 ab 09.30 Uhr „Jugendtag, Kinderolympiade und Frühschoppen“

Herzlich willkommen zu einem gemütlichen Wochenendausklang und Ferienbeginn am Fußballplatz.

Heute am Freitag abend gibt´s noch das vierte Sonnwendfeuer in der Gemeinde – in Stephanshart

Ab 19.00 Uhr geht´s los. Es gibt wieder Grillfeuer und knacker bzw. Flascherlgetränke. Herzlich willkommen sagt das Team der Volkspartei Stephanshart!

Kurzfristig auch noch zum Blaulichttag am Samstag

Im Rahmen des Kinderferienspiels gibt´s am Samstag wieder den Blaulichttag – diesmal am Gemeindeparkplatz in Ardagger Markt. Herzlich willkommen!

Danke für das „Bienenbild“ an Hans Grabenschweiger

Es ist schon gewaltig, was ein „Zoom“ alles sichtbar machen kann: So schaut eine Biene aus der Nähe aus. Das Bild stammt von Johannes Grabenschweiger aus Leitzing. Herlzichen DANK für diesen „Nahblick“

Gemeindebund

Der neue ÖVP Klubobmann im Parlament – Ernst Gödl war auch einmal Bürgermeister

Gestern war ich im Parlament zu Gast beim neuen Klubobmann der ÖVP – Ernst Gödl. Er ist ja auf August Wöginger nachgefolgt und hat noch immer das Bild von der Schlögener Schlinge in seinen Räumen an der Wand. Wahrscheinlich wird es bald ein steirisches Bild sein – dort kommt er nämlich her – der neue Klubobmann und war in seiner Heimatgemeinde bis 2014 auch Bürgermeister. Ernst Gödl hat im Wr. Parlament übrigens auch einen großartigen Balkon von dem aus man auf´s Rathaus, den Parlamentseingang, den Volksgarten und den dahinter liegenden Ballhausplatz im Wr. 1. Bezirk blickt. Alles GUTE habe ich Ernst Gödl gewünscht und natürlich auch viele politischen Anliegen gleich mitgenommen.

Gemeinde ist Gemeinschaft und das trägt auch durch schwierige Zeiten – war gestern Thema im NÖ. heute Gespräch

Gemeindezusammenarbeit statt -zusammenlegung ist unser Rezept für die Gemeinden, wenn´s finanziell enger wird. Und wir spornen die Gemeinden auch zur Aufgabenkritik an, denn es kommen ohnehin auch immer neue Leistungen hinzu. Gemeinde ist ja – wie der Name schon sagt – vor allem auch Gemeinschaft – Gemeinschaft, die sich vieles auch gemeinsam durch die Mithilfe der bürgerinnen und bürger organisiert. Vielleicht ist das in Zukunft noch mehr als das heute ist. >> hier geht´s zum ORF NÖ. Bericht

Sprüche zum Tag

Thema „Angst und Verdrängun“

Manchmal machen wir uns große Sorgen – bis Angst und dann beginnen wir – eine von vielen Strategien – zu „verdrängen“. Vor allem, wenn etwas ungewiss ist…..; Vielleicht auch unsere Pflege und Betreuung im Alter, die ich heute zu Beginn angesprochen habe….; Das sagen weise Menschen zum Thema „Angst und Verdrängung“:

  1. Ralph Waldo Emerson: „Tue das, wovor du dich fürchtest, und der Tod der Angst ist gewiss.“
  2. Aristoteles: „Mut ist die Mitte zwischen Feigheit und Tollkühnheit.“
  3. Michel de Montaigne: „Wer sich vor dem Leiden fürchtet, leidet schon an der Furcht.“
  4. Epiktet: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellungen von den Dingen.“
  5. William Shakespeare: „Unsere Zweifel sind Verräter und lassen uns das Gute verlieren, das wir oft gewinnen könnten, wenn wir den Versuch wagten.“
  6. Carl Gustav Jung: „Was du verdrängst, kommt als Schicksal wieder.“
  7. Carl Gustav Jung: „Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Lichtgestalten vorstellt, sondern indem man sich das Dunkel bewusst macht.“
  8. Sigmund Freud: „Unausgesprochene Gefühle sterben nie. Sie werden lebendig begraben und kommen später auf hässliche Weise wieder hervor.“(Deutsche Übersetzung eines häufig zitierten Gedankens Freuds.)
  9. Michel de Montaigne: „Wer sich vor dem Leiden fürchtet, leidet schon an der Furcht.“
  10. Epiktet: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellungen von den Dingen.“
  11. Mark Twain: „Mut ist Widerstand gegen die Angst, Beherrschung der Angst – nicht Abwesenheit von Angst.“
  12. Rainer Maria Rilke: „Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig handeln zu sehen.“
  13. Søren Kierkegaard: „Angst ist der Schwindel der Freiheit.“

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