Ardagger – Frühstücksnews – Dienstag, 12.11.2024

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Narrisch guat drauf waren gestern am 11.11. unsere ARDAGGER MASTKOST Narren. Tatsächlich haben sie den „PLEM-PLEM“ um „Punkt“ 11.11 Uhr ausgegraben. Gratulation! Hier im Video kannst Du diesen denkwürdigen Moment noch einmal miterleben:

Fakt ist: „Der Fasching ist wieder da und am Faschingswochenende vom 28.2. bis 2.3. wird´s auch wieder ein MASTKOST Faschingstheater geben. Und genau darüber haben die MASTKOST Mitglieder dann gestern abend auch gegrübelt, nachdacht und auch gleich noch andere wichtige Dinge rund um´s „PLEM-PLEM sein“ bei der abendlichen MASTKOST Sitzung im GH Kremslehner besprochen! Live davon hat Altpräsident Rudolf Schnabel berichtet: „Habe in meinen kühnsten Träumen nicht geglaubt, dass die „Alten“ so viel Energie und Speed entwickeln wenn’s PLEM – PLEM sein können!“ Er meinte aber auch: „Trotzdem, wir wollen junge Narren die sich uns anschließen, wir wünschen uns Nachwuchs! – eine närrische, fundierte Ausbildung wird garantiert!“ hat er Nachwuchsnarren angeboten. Übrigens wurde bei der MASTKOST Sitzung nicht nur nach vorne, sondern auch ein bisserl zurück geschaut. Hier in der ARDAGGER Topothek finden sich die Bilder >> „Crazy“!!!!

Während die Faschingsnarren gestern noch „gegraben“ haben, war ich am nachmittag „WEINPATE“. Nein, kein Scherz………das ist jetzt nicht mehr „Fasching“, sondern ernst. Und wenn Du mich besser kennst, wirst Du jetzt zurecht fragen: „Wie geht das, wenn er ja gar keinen Wein und überhaupt keinen Alkohol trinkt!“ Ja, das hab ich mich zunächst auch gefragt als ich „gefragt“ wurde. Aber Weinpatenschaften sind ja nicht so sehr nur eine Frage der besten „Weinkenntnis“ wie ich gestern feststellen konnte, sondern wohl auch der Wertschätzung für eine Institution. Und so habe ich stellvertretend für den Gemeindebund gerne angenommen. Ein noch „staubiger“ Traisentaler Grüner Veltliner war dann gestern Nachmittag der „Junge“, den es im Rahmen des Weinbauverbandes Niederösterreich in der Landeslandwirtschaftskammer in St.Pölten zu taufen galt. Vom 60ha Betrieb Markus Huber kommt der Täufling übrigens, der schließlich den Namen „WEISHEIT“ erhielt. Noch muss er sich wohl etwas entwickeln – als „junger“ Wein. Aber schon bald wird er möglicherweise an den Tischen, an denen er genossen wird, diese “ WEISHEIT“ versprühen – zwischen Menschen ganz unterschiedlicher Ansichten, zwischen Meinungen verschiedenster Richtungen und Interessen ganz unterschiedlicher Herkunft. Ich bin – selbst wenn ich keinen Wein trinke – der Ansicht, dass er das kann, der junge Wein. Bei der Taufe in der NÖ. Landes-Landwirtschaftskammer hat er es auf jeden Fall schon bewiesen und viele Gäste sehr sehr „weise“ miteinander verbunden. Hier ein Bild aus Nußdorf ob der Traisen, wo er herkommt der Wein der Weisheit vom Weingut Huber:

(c) http://www.weingut-huber.at/

 

 

Und gleich noch ein „Weinerlebnis“ hatte ich gestern: Bei den Bürgermeistern im Bezirk Mödling war ich abends unterwegs und der dortige Obmann Bgm. Ferdinand Köck aus Gumpoldskirchen hatte für die Sitzung zum Weingut der >> Fam. Geiszler in Wiener Neudorf eingeladen. Stephan Geiszler ist dort der Kellermeister im Betrieb. Sein Fachwissen eignete er sich in der Weinbauschule in Eisenstadt an, wo er auch den Meisterkurs absolvierte, den er 2015 erfolgreich abschließen konnte. Er kümmert sich mit penibler Genauigkeit um die 10ha Weingärten, sowie um die Vinifizierung. Nach der Sitzung hat er mich noch in die Verarbeitungshalle schauen lassen. Dort ist gerade „Punsch- und Erdäpfelspiralzeit“, denn über 2 Winzerkollegen ist er mit seinen Produkten auch auf dem Rathausplatz und Schönbrunner Christkindlmarkt vertreten. Hier am Bild siehst Du Stephan, der auch Gemeinderat in Wiener Neudorf ist vor seiner Arbeit, die jetzt übrigens gerade auch  „sehr intensiv“ ist. Alles GUTE!

Ich komm wieder näher in unsere Heimat und zwar in unsere Nachbargemeinde Wallsee. Bereits am Wochenende konnte ich dort einen interessanten Blick ins Kraftwerk werfen. Eigentlich ging´s zunächst um die großen Batteriespeicher, die dort schon seit 2019 installiert sind. Rund 14MW Leistung haben sie insgesamt und haben eigentlich den Zweck, ganz rasch Strom zum Ausgleich der Netzschwankungen zu liefern oder aufzunehmen. Interessiert hat mich dort – von Christian Freiler dem Kraftwerkschef obere Donau – die Erfahrungen damit. Zumal es auch im Hinblick auf Quartierspeicher zukünftige Überlegungen in Gemeinden geben könnte.

Richtig spannend ist es aber danach noch geworden, als uns der Kraftwerkschef auch das Innere der Stromerzeugung im Kraftwerk selbst noch gezeigt hat. Und weil gerade eine der Turbinen wegen Erneuerungsarbeiten ausgebaut ist, hat sich uns dann dieses imposante Bild geboten. Fast 25m tief geht´s da übrigens vom Blickpunkt hinunter ……..; Danke nochmals für die „tiefen“ Einblicke in die 280 MW starke Turbinenwelt unter der Donau, die ich Dir hier auch weitergeben darf.

Auch vom Kollmitzberg gibt´s heute Bilder – in diesem Fall vom alten Pfarrhof, der gerade ganz ohne Dach dasteht. So schaut das dann aus: Von der Oberseite des Gebäudes und auch von unten.

Ankündigen darf ich Dir heute auch bereits den ersten Nikolaus. In Stift Ardagger wird er am 6.12. kommen und noch bis 2.12. kannst Du Dir Dein Nikolaussackerl bestellen. Hier alle Daten und Fakten dazu. Die weiteren Nikoläuse folgen!

 

Leider muss ich Dir heute auch noch eine Todesmeldung weitergeben. Sepp Maischberger aus Ardagger Markt ist am Samstag, dem 9.11. verstorben. Eine Parte ist zum Zeitpunkt dieser Frühnews noch nicht im Internet verfügbar. Herzliches Beileid in jedem Fall an Anneliese Maischberger, die sich umfassend und viele Jahre um Sepp gekümmert hat und auch an die Kinder und Angehörigen. Sepp Maischberger ist hier auf einem Bild, das anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 2019 mit Bruder Stephan Ratzinger entstanden ist, zu sehen. Vor allem mit seinem Liedgut, der markanten Stimme, seiner Wanderlust und mit seiner geselligen Art wird Sepp Maischberger in Erinnerung bleiben.

Zuletzt gibt´s heute noch einige Sprüche rund um das Thema Weisheit. Angelehnt an den Taufnamen des Weines aus dem Traisental:

  • „Weisheit beginnt mit Staunen.“
    – Sokrates
  • „Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.“
    – Albert Einstein
  • „Der Gipfel der Weisheit ist, die eigene Torheit zu kennen.“
    – Michel de Montaigne
  • „Alle Weisheit des Lebens besteht im Loslassen.“
    – Hermann Hesse
  • „Weisheit ist die Tochter der Erfahrung.“
    – Leonardo da Vinci
  • „Dem klugen Manne ist es nicht schwer, weise zu sein, aber es gehört mehr dazu, Weisheit zu lieben.“
    – Henry David Thoreau
  • „Weisheit ist, den anderen mehr geben zu wollen, als man selbst erwartet.“
    – Konfuzius
  • „Die höchste Form menschlicher Weisheit ist es, das eigene Leben im Einklang mit der Natur zu führen.“
    – Leo Tolstoi
  • „Es erfordert mehr Weisheit, sich selbst zu erkennen, als andere zu verstehen.“
    – La Rochefoucauld
  • „Reich ist, wer in der Weisheit des Lebens den Wert der kleinen Dinge erkennt.“
    – Unbekannt

Ich wünsche Dir heute alles GUTE für Deinen Tag mit einem Bild von Manuel Holzer – aufgenommen in der „Donauleiten“ im Bereich Tiefenbach:

Und DANKE auch für diese Aufnahme von Barbara Dietl aus Stephanshart:

 

Alles GUTE und einen schönen Tag für Dich!

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