
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Morgen am 15. Mai jährt sich die Unterzeichnung des Österr. Staatsvertrages zum 69. Mal. Am 15. Mai 1955 wurde er im Marmorsaal des Schlosses Belvedere in Wien unterzeichnet. Der Staatsvertrag fixierte die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich.
In den Jahren nach der Unterzeichnung wurden jährlich an vielen Orten Österreichs „Freiheitsfeuer“ entzündet. Eines hat sich noch in Krahof in der Gemeinde St.Georgen am Ybbsfelde erhalten. Am dortigen Steinberg wird es auch morgen abend wieder entzündet und das Jubiläum mit einer Messe gefeiert. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit für Dich, dort auch dabei zu sein. die JVP Krahof freut sich über Deine Teilnahme. >> hier die Details auf der Gemeindehomepage St. Georgen/Ybbsfelde.
Weisst Du wozu sich Österreich im Staatsvertrag verpflichtet hat? Ich darf´s hier wieder einmal in Erinnerung rufen:
- Österreich darf keine wie immer geartete politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland eingehen
- Österreich muss die Minderheitenrechte der Slowenen und Kroaten gewährleisten.
- Österreich muss eine demokratische, auf geheimen Wahlen gegründete Regierung zu unterhalten.
- Österreich musste alle nationalsozialistischen Organisationen auflösen und darf auch für alle Zukunft keine Wiederbetätigung von nationalsozialistischen und faschistischen Organisationen zulassen.
- Österreich muss das >> Habsburgergesetz beibehalten.
- Österreich durfte Personen, die im 2. Weltkrieg in der deutschen Wehrmacht im Rang eines Obersts oder höher tätig waren oder die als gewesene Nationalsozialisten von Österreich nicht entlastet wurden, nicht ins Bundesheer aufnehmen
- Und schließlich durfte Österreich damals nicht an der Wiederbewaffnung Deutschlands mitwirken.
Die vom Nationalrat am 26. Oktober 1955 verfassungsgesetzlich beschlossene immerwährende Neutralität ist übrigens NICHT Teil des Staatsvertrages. Wenn Du diese „Geschichtswiederholung“ gerne noch vertiefen willst, dann >> am besten hier auf WIKIPEDIA zum Thema Staatsvertrag.

Das Gemeindeamt ist morgen am Mittwoch, den 15.5. wegen Fortbildung der Mitarbeiter geschlossen. Bitte um VERSTÄNDNIS. >> hier die Details dazu auf der Gemeindehomepage.
Unsere Bücherei in Stephanshart bietet Dir und vor allem Kindern ab 3 Jahren morgen am 15.5. wieder eine Lesung an. Der Wolf im Nachthemd wird gelesen. Du bist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bitte Kinder nur in Begleitung Erwachsener!!!
Die „bunt&gsund“ Runde der NÖ. Senioren in Stift Ardagger mit Unterstützung der „Community Nurses“ trifft sich heute im Pfarrheim in Stift Ardagger. Um 09.00 >> liest Du hier in allen Details.

Für diese Woche darf ich Dir den Veranstaltungskalender der Gemeinde noch weitergeben:
| Mo. | 13. – 17. | Woche des offenen Unterrichts – probiere Dein Wunschinstrument |
| Di. | 14. | bunt & g’sund für Senioren |
| Fr. | 17. | ArdaggerWochenmarkt |
| So. | 19. | Tag der Blasmusik des Musikvereines Ardagger Markt |
Zu unserer Gemeindeumfrage gibt´s noch einmal ein Update mit den Zahlen der Ausfüller: 551 Personen haben den Fragebogen schon beantwortet. Das sind weitere 70 Personen mehr als noch vorige Woche. Und davon sind 329 vollständig ausgefüllt. Rund 15% der in Ardagger wahlberechtigten Personen. 222 Personen haben den Fragebogen bisher teilweise ausgefüllt. Ich freue mich, wenn Du Dich mit einem klick >> hier auf den ONLINEFRAGEBOGEN auch noch zu den „Ausfüllern“ zählen kannst. 
Und weil ich hier vor einigen Wochen eine ganze Serie an wirklich großen Magnolien-Prachtexemplaren gezeigt habe, darf ich Dir heute noch eine „Mega-Magnolie“ präsentieren. Der Baum steht in Regensburg St. Emeram. Und entdeckt hat ihn dort Josef Deutenhauser von dem auch das Bild stammt. In Blüte ist er allerdings nicht mehr……; Nächstes Jahr wieder! 
Gestern durfte ich Bundesministerin MMag. Susanne Raab seitens des Gemeindebundes einen Besuch abstatten: Sie ist Ministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien im Bundeskanzleramt und die Überschneidungen bei diesen Themen mit den Gemeindeanliegen haben wir dabei besprochen.

Die Österr. Eurofighter haben bereits vorige Woche ein Überschalltraining absolviert. Noch einmal wirds ein derartiges TRAINING vom 21. bis 24. Mai 2024 geben. Die Eurofighter-Piloten des österreichischen Bundesheeres üben dabei Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 08.00 Uhr und 16.00 Uhr geplant. Das Durchdringen der Schallmauer führt zu einem „Überschallknall“, wenn ein Flugzeug schneller als der Schall (1236km/h bei 20 Grad Celsius in trockener Luft) unterwegs ist.

Gestern hatte ich einen ganzen Reigen an Terminen und wenn man dann einmal „darüber geschlafen“ und nochmals kurz reflekiert hat, dann macht man sich auch unabhängig des Besprochenen oder in den Gespräche Vereinbarten, so seine Gedanken – ein bischen aus der „METASICHT“, wie man so schön sagt:
Da waren zunächst Vertreter einer Umweltschutzorganisation, die am liebsten den IST-Zustand einfrieren und noch dazu möglichst viel „rückbauen“ wollen. Gleich darauf ein Wirtschaftsforscher, der erklärte, dass das Wirtschaftswachstum im nächsten Wirtschaftszyklus seiner Prognose nach bei uns „nur“ 0,9% im Durchschnitt ausmachen würde – während Wirtschaftsforscher im Idealfall ein BIP Wachstum von 2-3% anstreben. Also viel zu wenig für eine hoch entwickelte Volkswirtschaft wie unsere. Dann Bankenvertreter zum Thema Bankomatenerhaltung und mit ihnen die Diskussion, wie lange werden – auch wenn sie unwirtschaftlich sind und das letztlich die Bankkunden indirekt zahlen – im ländlichem Raum zum Beispiel – noch Bankomaten aufrecht erhalten……; Dann der Termin bei der Bundesministerin – u.a. mit der Frage „Residenzpflicht“ und „Verpflichtungen“ für Asylwerber und der Erkenntnis, dass dazu im Land und über alle Parteien „diametral“ unterschiedliche Zugänge vorherrschen, die im Moment nicht überbrückbar sind. Oder mit dem Thema Kinderbetreuung, das überall in höchstem Maß und mit höchsten Kosten ausgebaut wird. Anschließend Gespräch mit einem Menschen, der für seine persönliche Zukunft überlegt, wo in Europa er dann nach Beendigung seiner bisherigen Tätigkeit wohnen wird. Weiters Besprechung über die Ausrichtung einer strategischen Partnerschaft mit dem Österr. Gemeindebund, Besichtigung einer Firma mit tollen digitalen und Tech.Produkten – allerdings nur einem „Detailblick“. Die Erkenntnis: „Den Blick aufs GANZE müssen wir haben.“ Dazwischen Telefonate, Mails und SMS mit „ganz normalen“ Menschen, mit „ganz normalen Problemen“ des Alltags, die wiederum einige der an diesem Tag geführten Gespräche nicht nur relativieren, sondern zu recht Anliegen haben, die schon fast ins Gegenteil des vorhin mit Entscheidungsträgern besprochenen laufen. Wenn ein junger Mann dann zum Beispiel fragt: Wann können wir endlich „Häuslbauen“…..? und man noch die Umweltschutzorganisation mit einem „Null Netto Ziel“ beim Bodenverbrauch im Ohr hat. Oder wenn am Abend dann bei der Bürgermeisterrunde die Aufgaben der Gemeinden, die mittlerweile vom Handwerkerbonus ausfüllen bis zur umfänglichen Kinderbetreuung und und und reichen – als nahezu „Überforderung“ beschrieben wird, ……; Dann überlegst Du: Sollten wir nicht öfters miteinander reden, uns interessieren für andere Situationen, die Dinge uns auch gegenseitig erklären, die Zusammenhänge verstehen, …….. wollen? Und dann auch unsere Ansprüche, Forderungen und Wünsche wechselseitig danach „überdenken“.
Und das kannst Du wahrscheinlich auch für Dich, Deine Arbeit, Deine Familie fortsetzen – zwischen Generationen, zwischen Anbietern und Kunden, zwischen Nachbarn, zwischen Freunden, zwischen ……..
Heute ist wieder ein Tag. Vielleicht tun wir´s einfach! REDEN und VERSTEHEN und vielleicht auch einmal einen SCHRITT ZURÜCK setzen, bevors´wieder NACH VOR und hurtig drauf los geht!
Alles GUTE für Deinen heutigen Dienstag!


Zu Deinem Satz
Danke für Deine täglichen Informationen, die ich mit großem Interesse täglich verfolge. Zu Deinem Satz: Dann überlegst Du: Sollten wir nicht öfters miteinander reden, uns interessieren für andere Situationen, die Dinge uns auch gegenseitig erklären, die Zusammenhänge verstehen, …….. wollen? Und dann auch unsere Ansprüche, Forderungen und Wünsche wechselseitig danach „überdenken“. Stimme ich vollinhaltlich zu, sehen wir bereits in Weistrach bei sehr angeregten Diskussionen in den Arbeitskreisen der DOERN wo die verschiedenen Zugänge noch sachlich diskutiert und abgestimmt werden. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg wünscht Payrleitner Josef