Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute am Dienstag darf ich Dir zuerst den Veranstaltungskalender für diese Woche weitergeben: Insgesamt 5 spannende Kindergerienspielangebote am Dienstag, Mittwoch und Freitag gibt´s da und am kommenden Sonntag dann Blutspenden in Stephanshart und den Tag der offenen Stalltür bei Fam. Jetzinger in Kirchfeld; Du bist überall herzlih willkommen:
Vom vergangenen Wochenende gibt´s noch einen Nachtrag. Beim Reitverein Kollmitzberg-Neustadtl der Fam. Leitner in Oed fanden am Freitag wieder Sonderprüfungen statt. Insgesamt 18 Teilnehmer haben die Prüfungen wie kleines und grosses Hufeisen, Reiterpass, Reiternadel sowie die Spring- und Dressurlizenz erfolgreich bestanden. Bei schönstem Wetter übrigens. Das Team des Reitvereines ist enorm stolz, dass alle die Prüfungen bestanden haben und dass vor allem auch der Reiternachwuchs so erfolgreich war. Da wurde dann auch gleich die „Weisse Fahne“ ausgepackt und gefeiert. Herzliche Gratulation und auch dem Reitvereinsteam DANKE für die Organisation und engagierte Arbeit für den Reit- und Pferdesport!!!!
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Leider gibt es heute auch wieder eine traurige Nachricht: Marksteiner Leopoldine aus der Siedlung Kirchfeld ist verstorben. Sie war im 94. Lebensjahr und seit einigen Jahren im Landespflege- und Pensionistenheim. Diesen Donnerstag, am 22. August, wird in der Stiftskirche um 10.00 Uhr ein Abschiedsgottesdienst und anschließend das Begräbnis stattfinden. Ein herzliches Beileid den Angehörigen!

Vielleicht bist Du gerade auf Jobsuche oder willst Dich verändern: Die Dorf-/Stadterneuerung im Mostviertel sucht eine/n Regionalberater oder eine Regionalberaterin. Dienstbeginn könnte schon ehestmöglich sein und das Stundenausmaß ist 40h (Vollzeit). Die Details zur Ausschreibung findest Du >> hier in der Stellenbeschreibung. Schick bitte Deine Bewerbungsunterlagen an. NÖ Dorf- und Stadterneuerung GmbH unter service@dorf-stadterneuerung.at. Ruf bei Fragen und näherem Interesse gerne auch den Büroleiter der Dorf-/Stadterneuerung im Mostviertel Mag. Johannes Wischenbart unter +43 676 885 91 211 an und informier Dich über die Dorf-/Stadterneuerung auch unter >> www.dorf-stadterneuerung.at 
Kürzlich hat es bei der Energiegemeinschaft in der Region eine Vorstandssitzung gegeben. Am 3. September findet die Generalversammlung statt und ich darf Dir vielleicht einige interessante Details daraus berichten:
Zunächst sind mittlerweile 1010 Zählpunkte bei der EEG dabei. Diese kommen von 375 Mitgliedern. 22 Mitglieder sind Gemeinden und die bringen natürlich gleich viele Zählpunkte mit. Aus Ardagger kommen zum Beispiel 52 Zählpunkte. 17 davon sind wiederum auch „Einspeiserzählpunkte“, 35 sind reine „Verbraucherzählpunkte“.
In der Region ist der Anteil der getauschten Energie heuer im Frühjahr enorm angestiegen. Das hat einerseits mit den PV Anlagen zu tun, die natürlich mehr leisten im Frühjahr und Sommer, es hat aber auch mit der Biogasanlage Wallsee zu tun, die als Einspeiser aufgenommen wurde. Und das ermöglicht nun auch, dass ausserhalb der Sonnenscheinzeiten – also in der Nacht oder am Tagesrand – auch Energie aus der Region direkt getauscht wird.
Interessant ist natürlich, wie wird´s weitergehen. Die Entscheidung über die Tauschstrompreise ab 1.1.2025 steht an. Und da ist eine wesentliche Grundlage, wie sich die Großhandelspreise auf den allgemeinen Strommärkten entwickeln werden. Und die sind bis ins Frühjahr stark gefallen, sie ziehen aber jetzt wieder an und mit der Sorge, dass die Gaspreise – auch aufgrund der Kriegshandlungen zwischen Russland und der Ukraine höher bleiben werden und dass auch Zukäufe aus anderen Ländern nicht billiger sind, wird mittelfristig der Trend zum leichten Anstieg wahrscheinlich weitergehen. Aber natürlich werden auch andere Überlegungen mit einbezogen, damit dann spätestens im September für die EEG Mitglieder klar ist, mit welchen Preisen sie dann ab 1.1.2025 rechnen können. 
Abschließend heute ein Wort zum „Gerücht“. Ich hatte gestern einen Anruf – unbekannte Nummer – der sich dann vorgestellt hat mit Namen und gesagt hat: Ich habe „nur“ eine private Frage (übrigens wohnhaft in Amstetten, wie sich dann im weiteren Gespräch herausgestellt hat). Er hätte gehört, dass ich als Bürgermeister einen Vorfall in der Schule „unterdrückt“ hätte, um keinen Schaden und kein schlechtes Gerede für die Gemeinde zu erzeugen. Die Geschichte, die er mir erzählt hat, war wirr und ich hab sie auch zum ersten mal gehört und hat jeder Grundlage entbehrt und im Schulbetrieb bin ich ja laufend auch gar nicht eingebunden, aber sie mache angeblich die Runde. Ich hab ihm gegenüber klargestellt, dass Vorfälle, die Recht und Gesetz verletzen – und das haben wir ja jetzt die letzten Wochen wieder gehabt mit dem Baustellenvandalismus bei der Schulbaustelle ausnahmslos verfolgt werden und ich weder mich noch die Gemeinde und unseren Ruf davor schützen kann, wenn es sowas gibt. Und ich persönlich auch der Überzeugung bin, eine Gesellschaft muss wissen, wie sie selbst ist. Es wäre ja falsch, wenn wir uns dauernd weiss machen, wie gut wir sind und glauben, dass es Missgunst, Neid, Diebstahl, Unterdrückung oder sontige schlechte und manchmal böse menschliche Eigenschaften in unserer Gesellschaft nicht gäbe. Vielmehr müssen wir diesen nachgehen und im Sinne einer humanistischen Entwicklung unserer Gesellschaft auch „lösen“ und täglich zum „besseren“ weiterentwickeln. Und zum Thema Information und Öffentlichkeit ist meine Überzeugung und auch Erkenntnis über die vielen Jahre, dass wir in der „Öffentlichkeit“ und der „öffentlichen Verwaltung“ weder etwas zu verheimlichen haben (wir verwalten schließlich das Geld und Eigentum aller) noch es etwas bringen würde, irgendwas zu verheimlichen, weil es in einer offenen Gesellschaft ohnehin ans Licht kommt. Ich geb schon zu, auch ich gehe nicht wie die „Tratschtante“ durch´s Dorf und binde jedem und jeder grad alles, was ich so gehört habe, auf die Nase……; Das wäre ja schon allein wegen der Amtsverschwiegenheit und dem Personen und Datenschutz nicht möglich und auch gar nicht erlaubt. Aber Fehlleistungen in Systemen zu verschweigen bzw. sie nicht aufzuarbeiten das geht gar nicht!
Was ich interessanterweise aber auch immer wieder wahrnehme ist natürlich schon, dass aus unterschiedlichen Informationen, die per se gar nichts miteinander zu tun haben, Geschichten konstruiert werden – eben diese Gerüchte entstehen. Und manche Menschen dürften da eine enorme Begabung haben, derartige „Geschichten“ in die Welt zu setzen, sie möglicherweise auch ganz gezielt gegen jemanden einzusetzen……; Ich hab mir deshalb auch mal kurz herausgesucht, ob es eine „Theorie“ zur Entstehung von Gerüchten gibt und bin auf >> diesen Artikel der Heinrich Böll Stiftung gestossen. Vielleicht interessiert er Dich: Eine kleine Anthropologie des Gerüchts.
Naheliegend natürlich, dass das Thema GERÜCHT, auch gleich für die Sprüche zum Tag herhalten muss. Hier heute ein „Auszug“:
Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts. Homer
Das Gerücht tötet den Mann (unbekannt)
Das Gerücht wächst, indem es sich verbreitet. Vergil
Gerücht ist eine Pfeife, / die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst. Shakespeare
Hörensagen ist halb gelogen. (unbekannt)
Bös Gerücht nimmt immer zu, / gut Gerücht kommt bald zur Ruh. Freidank
Der Schneeball und das böse Wort, / sie wachsen, wie sie rollen, fort. / Eine Handvoll wirf zum Tor hinaus. / ein Berg wird’s vor des Nachbars Haus! Wilhelm Müller
Eine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht über die Lügen des Gerüchts. Lateinisches Sprichwort
Das Gerücht ist blind, aber es läuft schneller als der Wind. Deutsches Sprichwot
Was man hat, darüber spricht man nicht. Worüber man spricht, das hat man nicht. Laotse
Gerichte können kein Gerücht zum Schweigen bringen. Nestroy
Ich wünsche Dir heute alles GUTE für Deinen TAG und vielleicht entdeckst Du heute das „jüngste Gerücht“!














