Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Vorgestern vor 100 Jahren – am 4.2.1925 – erblickte Anna Oberaigner das Licht der Welt. Gestern durfte ich gemeinsam mit LAbg. Bgm. Anton Kasser in Vertretung für das Land Niederösterreich, mit Vertretern der Gemeinde Wallsee-Sindelburg, den Vertreterinnen des Landespflegeheimes in Wallsee auch im Namen der Gemeinde Ardagger Anna Oberaigner herzlich gratulieren: . 
Anna Oberaigner kommt eigentlich aus Sindelburg – zumindest wurde sie dort geboren. Gelebt hat sie aber dann in Leitzing – bis sie mit ihrer Familie wegen des Hochwassers absiedelte und nach Zeitlbach zog. Seit 1,5 Jahren lebt sie nun im Landespflegeheim in Wallsee und ist auch dort eine fröhliche Bereicherung für ihr Umfeld. Nach einer doch gesundheitlich schwierigeren Phase geht es ihr jetzt wieder richtig gut. Von ihren Angehörigen wird sie bestens betreut – auch im Landespflegeheim. Wusstest Du übrigens, dass im Geburtsjahr von Anna Oberaigner – also 1925 – der Schilling in Österreich eingeführt worden ist? Mittlerweile gibt es den ehemaligen „Alpendoller“ auch schon lange nicht mehr…….; Anna Oberaigner hat in ihren 100 Lebensjahren Vieles „kommen und gehen“ gesehen. Möge sie noch lange ihr Umfeld bereichern und mit ihrem Humor das Leben frühlicher machen! 
Bei der gestrigen Baubesprechung zur Volksschulzusammenlegung ging es bereits um die Küchenplanung. Es ist zwar nicht vorgesehen, selbst in der Schule zu kochen. Aber Essen von heimischen Wirten und Zulieferern soll hier ausgegeben werden und wir stellen uns darauf ein, dass in Zukunft immer mehr Kinder in der Schule auch zu Mittag essen werden. Vor allem auch die bisherigen Erfahrungen mit dem Essen in der Schule sind dabei wichtig. DANKE an Elke Vogt-Edelmann, die gestern ihre praktische Erfahrung beisteuert hat! 
Und während wir innen im Baucontainer noch beratschlagten wurden die anderen Container rund um uns herum abtransportiert. 100m entfernt wurden sie übrigens schon wieder aufgestellt. Und das schaut dann so aus……:
Gestern früh erreichten mich einige Fragen von Gemeindebürgern zum Thema Gülleausbringung aktuell. Hintergrund war, dass einige Landwirte auch spät Nachts Gülle auf die Felder ausgebracht haben und für einige Anfrager auch nicht schlüssig war, dass man das bereits mit Februar tun darf. Faktum ist, dass die Gülleausbringung ab 1. Februar für bestimme Kulturen und ab 15. Februar für alle Kulturen zulässig ist und sie auch auf gefrorenen Boden erfolgen kann, wenn im Lauf des Tages „die Gefrier“ aufgeht. Das ist dieser Tage der Fall und für einige Kulturen ist das auch sehr günstig. Denn bei Ausbringung auf gefrorenem Boden in der Nacht sinken die Fahrzeuge weniger ein und schädigen die Kultur kaum bzw. verdichten die Böden nicht. Während der auftauende Boden dann schon wieder rasch Gülle aufnehmen kann und für das Frühjahr bereits wieder eine gute Nährstoffbasis durch die Düngung hat. >> hier liest Du, wenn Dich Details interessieren, alle Regelungen zur landwirtschaftlichen Düngerausbringung! So streng ist das alles deshalb, weil man mit aller Kraft verhindern will, dass Güllebestandteile ins Grundwasser ausgewaschen werden und im Trinkwasser auftauchen. Umgekehrt ist der hofeigene Dünger deutlich besser als Handelsdünger. Insofern ist manchmal etwas Geruch auch ein gutes Zeichen für Kreislaufwirtschaft! 
Damit Kulturland bewirtschaftet werden kann, braucht es auch Wege um mit den Maschinen und Geräten dorthin zu kommen. Vor allem zu den Wegen im Augebiet haben mich in den letzten Tagen Fragen erreicht, weil einige Wege noch nicht zufahrbar sind. Hintergrund ist, dass das Hochwasser vom Herbst 2024 nach wie vor seine Spuren zeigt. Wir haben zwar rasch nach den Überflutungen gegradert aber bewusst die Mengen an Schlamm seitlich zum Abtrocknen hingelegt. Die Sanierung muss aber fortgesetzt werden, wenn alles abgetrocknet ist. Die Finanzierung dafür kommt übrigens vom Katastrophenfonds. Allerdings müssen auch rund 50% an Eigenmittelbeiträgen eingehoben werden, weil es sich überwiegend um Privatwege handelt, die hier gemeinsam saniert werden. Dazu werden wir mit den Wegeanrainern auch Kontakt aufnehmen bzw. haben das auch schon getan. 
Aus der Natur – diesmal vom Kollmitzberg – darf ich Dir heute noch einige Naturbeobachtungen weitergeben. Die Bilder und Filme stammen von Manuel Holzer, der vor allem das Gebiet „Innerzaun“ und die „Donauleiten“ wie seine Westentasche kennt.
Hier ein Dachs von einer Wildkamera aufgenommen:
Hier ein wohl schon 5 jährige Bock mit Bastgeweih:
Und hier siehst Du noch wunderbare Bilder aus dem doch etwas neblich-„reifigen“ Fichten- und Tannenwald in Innerzaun:
Und weil heute soviel von der Natur und von Wildtieren zu lesen und zu sehen war, gibt´s heute auch die Sprüche zum Tag zum Thema „Wildtiere“.
- 🦁 „Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.“ – Charles Darwin
- 🐘 „Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.“ – Noka
- 🐺 „Wenn der Mensch die Natur zerstört, zerstört er sich selbst.“ – Gerald Durrell
- 🌍 „Der Schutz der Tiere ist ein Gebot der Menschlichkeit.“ – Albert Schweitzer
- 🦊 „Jedes Tier ist ein Stück Natur, das uns anvertraut ist.“ – Konrad Lorenz
- 🐾 „Man kann ohne Tiere leben, aber es lohnt sich nicht.“ – Karl-Heinz Demel
- 🌿 „Wenn der Mensch nicht lernt, die Natur zu respektieren, wird er bald ohne sie auskommen müssen.“ – David Attenborough
Ich wünsche Dir heute alles erdenklich GUTE. Viel Freude und auch Erfolg und vielleicht hast Du auch für das eine oder andere Naturerlebnis Zeit. Einen schönen Tag!











Ein Gedanke zu “Ardagger – Frühstücksnews – Donnerstag, 6.2.2025”