Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
An der Donau steht ein Energiewaldstreifen. Beim Pflanzen vor rund 20 Jahren war geplant, dass dieser alle 8-10 Jahre genutzt wird. Jetzt ist es wieder soweit. Die Besitzer schlagen die Bäume teils selbst oder lassen diese von einer dafür beauftragten Firma verarbeiten. Der Gehözstreifen hat übrigens den Sinn, dass die bei Hochwassern mit viel Kraft in diesem Bereich „überströmende“ Donau etwas „gebremst“ wird. Bis vor 20 Jahren hat es nämlich dadurch teils sehr starke Abschwemmungen gegeben. Das ist nun deutlich besser geworden. In wenigen Monaten wird´s hier dann übrigens bereits wieder „grün“ sein. Bitte um Verständnis dafür.


Im Mostbirnhaus war gestern die Presse zu Gast. Ab 12. April wird für die heurige Saison aufgesperrt. Wir haben den Medienvertretern aber auch davon berichtet, dass für das Mostbirnhaus ein neuer Standort in der Region Moststrasse gesucht werden soll. Einige Gemeinden sind auch interessiert. Also heuer die wohl „letzte“ Gelegenheit nutzen, um das Mostbirnhaus in der bisherigen Form in Stift Ardagger zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dann Freitag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. >> Mehr auf www.mostbirnhaus.at

Am kommenden Sonntag bereits – findet in Stift Ardagger die Bezirksmostkost der Landjugend statt. Ab 13.00 Uhr bist Du herzlich willkommen: Zu Prämierungen, Tanz, guter Jause und natürlich den besten Mosten aus dem Landjugendbezirk Amstetten.

Um Beachtung der Leitungsbaustelle in Stift Ardagger bitte ich Dich dabei. Im Ort selbst sind einige „Kopflöcher“ offen und gegraben wird von unserem „Bautrio“ gerade in Richtung Baumgarten. Wasser und LWL bzw. auch eine neue Stromleitung wird dorthin zu den Häusern „gezogen“. Danke – trotz enger Straßenverhältnisse überraschend vieler Leitungen im Untergrund für die exzellente und rasche Arbeitsdurchführung! 

In St.Pölten konnte ich gestern bei einem „Hintergrundgespräch“ über die Gemeindefinanzen noch zahlreiche Journalisten aber auch 3 besonders innovative und spannende Bürgermeisterpersönlichkeiten begrüßen: Martin Leonhartsberger – den Obmann im Umweltverband Melk, Roland Zimmermann – den Chef einer Kinderbetreuungsinitaitive für mittlerweile schon 15 Gemeinden im Waldviertel und Franz Kozar aus Reingers, der eine Abgangsgemeinde wieder aus den „roten Zahlen“ geführt hat. Sie alle 3 haben den Medien gezeigt: Es ist uns ernst und wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung für 2024 und 2025 – aber wir haben auch Instrumente bei der Hand, wie wir noch besser und effizienter mit dem Steuergeld umgehen und trotzdem – auch in herausfordernden Regionen eine hohe Dienstleistungsqualität für die Bürger bieten. Morgen am Donnerstag gibt´s dazu auch eine Veranstaltung in St.Pölten, wo wir 18 „Inputs“ von „Sparern“ und Beispielgebern für Gemeinden zeigen werden. >> hier das Programm und die Einladung zum Einstieg in die Gemeinde-Finanz-Zukunft. >> und hier noch Dein Einstiegsticket zur Veranstaltung.
Du kannst Dich übrigens auch noch rasch anmelden, wenn´s dich interessiert.


Im Österr. Gemeindebund nehmen wir das Thema „Bodensparen“ jetzt auch aktiv für alle österr. Gemeinde auf und haben gestern einen kommunalen Bodenschutzplan präsentiert. Im Prinzip sind´s jede Menge Instrumentarien, die uns in den Gemeinden helfen sollen – angepasst an die Ansprüche der Menschen – Boden zu sparen. zum Beispiel durch Leerstandsnutzung, oder Bauen in Ortsinnenlagen, oder Rückwidmung von nicht gebrauchten Flächen oder Vertragsraumordnung oder den Einbau einer zweiten Wohneinheit im Einfamilienhaus bevor auf die „grüne Wiese“ gebaut wird. Alles Maßnahmen, die wir auf 2,5 seiten komprimiert haben und nun zur breiten Diskussion mit den Bürgermeistern und auch mit den interessierten Bürgern stellen. >> hier liest Du alle Details dazu und kannst auch Deine Rückmeldung geben. >> Mehr dazu auch auf www.meinegemeinde.blog
>> hier kannst Du noch den Fragebogen zum kommunalen Bodenschutzplan ausfüllen.
„Strom“ war dann am Nachmittag noch Thema bei einem „Gemeinde-Talk“ mit der EVN in Maria Enzersdorf. Von PV Anlagen und deren Genehmigung, über Strompreise und den Ausbau der LEitungsnetze bis hin zu Speicheranlagen spannte sich der Themenbogen, der da aufgerissen wurde. Erstmals war bei diesem Gespräch auch der zukünftige Infrastrukturvorstand der EVN, Stefan Stallinger vertreten. Ihm auch an dieser Stelle alles GUTE für die wohl großen Herausforderungen, die in diesem Bereich der „Versorgung“ auf ihn in den kommenden Jahren zukommen werden. In den kommenden Tagen wird´s dann auch einen link geben, damit man die Veranstaltung auch „nachhören“ kann.

Noch ein Tipp für bedürftige Personen mit einer rheumatischen Erkrankung oder einer Bewegungsbehinderung. Sie können bei der Abteilung Finanzen im Land Niederösterreich um Kurplätze ansuchen. Ein Kurplatz kann einmalig pro Jahr beantragt werden. Die Abteilung Finanzen prüft die individuellen Fördervoraussetzungen und gewährt – bei positiver Prüfung – den entsprechenden Kurplatz im Badenerhof Gesundheits- und Kurhotel in Baden bei Wien.
Dann darf ich noch eine Info von Hermi Naderer betreffend ORA Lager weitergeben: Weil sich der Schlendrian wieder einschleicht, schreibt sie: BITTE KEINE BILDER, DVD, CD……..BITTE KEINE VERSCHMUTZTE MÖBELN …….GENERELL KEINE SCHMUTZIGE WARE….. im ORA Lager abgeben. Hermi Naderer berichtet über Gespräche, die in etwa so lauten:
„Uns hat einmal jemand gesagt, als wir verschmutzte Ware nicht angenommen haben: „naja, die haben ja eh nix. Sollen froh sein, wenn sie das bekommen!“ Das ORA Team sagt:„Das deckt sich nicht mit unserer Ideologie! Saubere Ware ist ein Zeichen der Wertschätzung und Würde gegenüber denjenigen, die es unverschuldet nicht so gut haben wie wir. Und außerdem denken wir dabei auch an unsere Belader – wer von uns möchte so einen Kästchen wie im Bild – kopfüber und körpernah auf dem LKW verstauen? Es geht ja schnell, da einmal mit dem Besen oder mit einem Tuch drüber zu fahren. Ja – ich höre schon die Stimmen – das ist ja für euch auch nicht viel Aufwand. –Man denke aber – wir haben ca. 2500 Kubikmeter Ware im Jahr – das ist ein riesengroßer Aufwand. Also bitte unbedingt immer dazusagen wen jemand fragt, was wir im ORA Hilfsgüterlager Ardagger nehmen: Brauchbare, saubere und im Alltag notwendige Ware!“
Das ORA Hilfsgüterlager in Ardagger ist geöffnet von 8.30-17.00 Uhr; Ansprechpersonen sind Auinger Lisi und Josef, Pfaffenberg 1, 3321 Ardagger Stift
Das Team freut sich weiterhin, wenn Du unterstützt!
Und nachdem das Thema „HELFEN“ jetzt ganz gut für einige Sprüche zum Tag passt, habe ich gesucht und folgende gefunden:
Der Bürger des Wohlfahrtsstaates sehnt sich, wenn er satt ist, nicht nach der Moral, sondern nach der Siesta.– Ignazio Silone
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!
