Ardagger – Frühstücksnews – Montag, 14.8.2023

(c) Hermi Dietl

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Am Freitag hatten wir ein Fotoshooting für den Kollmitzberger Kirtag. Denn immer wieder braucht´s für die Presse oder auch für die sozialen Medien in den nächsten Wochen und 1,5 Monaten Bilder, die für die Kirtagswerbung genutzt werden können. DANKE an die tollen Fotomodels, die sich dafür bereit erklärt haben. DANKE bei den „kleinen“ PROFIS: Johanna, Jonathan, Werner und Emma und DANKE bei den „großen“ PROFIS: Werner der „Große“, Carina und Selina. Ganz ganz herzlichen DANK für Eure Vorbereitung, die Spontanität und auch die unkonventionellen Ideen für die Fotos zum Kirtag. Von der Fa. Reschinsky stammen übrigens die Kirtagsherzen, die allerdings so gut waren, dass sie von den kleineren Models auch gleich mal angeknabbert worden sind. Danke dafür auch an unseren Schaumrollenbäcker Reschinsky, den Du natürlich auch wieder am Kirtag mit einigen Ständen antreffen wirst. Hier gleich ein paar Bilder vom „shooting“:

 

Und hier noch ein Kurzvideo, was aus den Bildern dann alles werden kann. Ein kurzer aber prägnanter Zusammenschnitt, der vor allem für INSTAGRAM, TIKTOK und andere soziale Medien Verwendung finden wird; Einfach draufklicken und es beginnt nach kurzer Zeit, sich selbst abzuspielen:

In und für die Festzelte wird übrigens top motiviertes Kellner-, Schank- und Küchenpersonal gesucht. Wenn´s Dich interessiert…..? Oder weitergeben. Bitte!

Zur Goldenen Hochzeit darf ich heute zunächst Gertrud und Leopold Froschauer aus der Weinbergsiedlung in Stift Ardagger gratulieren! Sie haben am vergangenen Freitag auf den Tag genau ihren 50. Hochzeitstag gefeiert. DANKE für das angenehme Gespräch anlässlich Eures Jubeltages und die spontan gute Aufnahme! Alles GUTE, viele Gesundheit und Lebensfreude weiterhin!

Übrigens, weil der Leopold auch ein großer Fußballfan ist und natürlich am Freitag auch beim Regionalligaspiel gegen den FC Marchfeld daheim dabei war: Es ging 0:0 aus. Siege konnten die anderen Mannschaften der SG Ardagger/Viehdorf an diesem Wochenende einfahren. Die KM 2 beim Derby in der 1. Klasse gegen den FCU Winklarn ein 3:2 und die KM 3 in der 2. Klasse Yspertal ein 1:0 gegen Nöchling und die U23 in dieser Liga ein 4:1!

Gratulation auch an Franz Brunner vom Kollmitzberg. Er hat am Samstag seinen 80. Geburtstag mit der Familie, den Nachbarn und Freunden im Gh. Grünberger gefeiert. Ganz ganz herzlichen DANK auch für die Einladung und ebenfalls alles GUTE, Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

Und weil wir auch bei dieser Feier über ein paar andere Dinge geplaudert haben, kann ich Dir von der Jagd am Kollmitzberg berichten, die Franz Brunner auch ganz besonders liebt und für die er auch jahrzehntelang als Jagdleiter-Stellvertreter und Jagdpächter aktiv war: Der Abschussplan ist schon voll erfüllt!

Am vergangenen Donnerstag bereits – am 10. August – waren die Bäuerinnen aus Stephansharter mit 50 Personen bei der Vorstellung der Oper CARMEN im Steinbruch St. Margarethen. Und alle Mitreisenden waren enorm beeindruckt von der tollen Kulisse und vom wunderbaren Ambiente. Bei Schönwetter und unter Sternenhimmel erlebten sie die neue Inszinierung von Carmen. Hier einige Bilder aus der Kamera von Sissi Eblinger, die die Fahrt bestens organisiert und geleitet hat. Herzlichen DANK auch dafür!

 

 

Morgen am Hochfest von Maria Himmelfahrt werden in den Pfarren Ardagger Stift, Kollmitzberg und Stephanshart traditionell von den Frauen Kräutersträusserl nach der Kirche zum Kauf oder gegen freiwillige Spenden angeboten. In Stift und Stephanshart sind diese schon gebunden. In Kollmitzberg lädt die Pfarre heute am Montag, den 14. August noch ab 16:30 Uhr im Hause Göbl in Oed zum Sträußerlbinden herzlich ein. In Stephanshart wird´s am Feiertag neben den Kräutersträußerln auch noch Gugelhupf gegen freiwillige Spenden geben. Der Erlös wird von der Stephansharter kath. Frauenbewegung und von den Bäuerinnen für die Tagesbetreuungseinrichtung in Ardagger Markt gespendet! Die Ehejubilare dieses Jahres und deren Angehörige feiern am Feiertag in Stephanshart ebenfalls. Herzliche EINLADUNG zu Mariä Himmelfahrt in Deine Pfarre am Feiertag, den 15. August! >> die genauen Gottesdienstzeiten und auch alle kirchlichen Verlautbarungen für diese Woche findest Du laufend auf der Homepage des Pfarrverbandes.

Danke darf ich noch bei Maria Raffetseder sagen, die wie viele andere – nicht nur im eigenen Garten – sondern hier auch im öffentlichen Bereich reinigt und grast und säubert. Herzlichen DANK dafür und Danke an den „verdeckten“ Übermittler des Fotos. Danke stellvertretend auch an die vielen anderen, die immer wieder im persönlichen Umfeld auch für Sauberkeit und Ordnung sorgen!

Glücklicherweise ohne Personenschaden ist gestern am späten Vormittag ein gefährlicher Unfall zwischen einem Traktor und einem PKW in Stephanshart ausgegangen. Lies dazu hier den Bericht der Freiwilligen Feuerwehr aus Stephanshart:

Am Samstag war dann noch das Planenrutschen im Rahmen des Kinderferienspieles der FF Kollmitzberg. Hier Bilder vom sehr gut besuchten Event. Danke an Benjamin Brunner für die Aufnahmen:

Falls Du grad auf Jobsuche bist und eher Richtung Projektmanagement tendierst. Da gibt´s noch ein Angebot vom Gemeinde-Dienstleistungs-Verband. Gesucht wird ein/e Projektmanager/in für Klima- und Energieprojekte. Das Arbeitsausmaß beträgt 20-30 Stunden/Woche. 

Und nachdem in Kärnten und der Steiermark die letzten 14 Tage enorme Unwetter und langanhaltender Starkregen niedergegangen sind, hast Du Dir wahrscheinlich auch Gedanken gemacht: Was ist, wenn das mein Haus trifft? Mit digitalen Prognosemodellen versucht man schon seit Jahren seitens der öffentlichen Hand, die Auswirkungen von Starkregenereignissen zu prognistizieren und ich darf Dir heute 2 Systeme vorstellen, die das mit sehr hoher Präzision mittlerweile machen und die auch noch laufend besser werden – je mehr Daten laufend in die Systeme einfließen.

Da ist zunächst HORA oder HORA 3D. >> www.hora.gv.at. HORA steht übrigens für Natural Hazard Overview and Risk Assessment Austria. Dieses System zeigt das persönliche Risiko bei Hochwasser für Dein Haus in einer dreidimensionalen Darstellung. Dabei ist zu beach­ten, dass (insbesondere erst kürzlich errichtete) Hoch­wasserschutzanlagen nicht flächendeckend berücksichtigt werden. Der Einstieg in die Anwendung erfolgt durch die Eingabe einer Adresse oder durch Auswahl eines Punktes auf der Hochwasserriskokarte. Im Zentrum der geladenen 3D-Ansicht steht ein Gebäude oder eine Pegelmesslatte, an deren Fassaden und Dächern detaillierte Informationen zu Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten ablesbar sind. Änderst Du in der 3D-Ansicht den Blickwinkel auf Dein Gebäude oder Grund­stück, so kannst Du weitere betroffene Stellen ablesen. Änderst Du die Zoomstufe, so erlangst Du einen Überblick über die Hochwasser­situation in Deiner Umgebung. Wählst Du eine von mehreren, visuellen Voreinstellungen, so erhältst Du auch eine erste Auskunft über mögliche Schutzmaßnahmen entlang Deiner Grundstücksgrenze. Übrigens sind in HORA auch mehrere weitere verschiedene Kartenwerke verfügbar – auch Rutschrisiko, Gefahrenzonenpläne oder auch Oberflächenabfluss. Die Karte „Hochwasserrisikozonierung“ wird – wie schon beschrieben – laufend anhand neuer Daten zu Überflutungsflächen aktualisiert. Weil die Aktualisierung der HORA 3D Animationen weitaus mehr Zeit in Anspruch nimmt, unter­liegt diese Anwendung aber anderen Aktualisierungs­zyklen. Daher kommt es hinsichtlich der dargestellten Über­flutungs­flächen zu Differenzen zwischen der Karte „Hoch­wasserrisikozonierung und der HORA 3D Anwendung. So können in den Animationen Flächen überflutet sein, die in der Karte „Hochwasserrisikozonierung“ nicht (mehr) als Überflutungsfläche ausgewiesen sind. Umgekehrt kann die Karte „Hochwasserrisikozonierung“ aber auch Über­flutungs­flächen aufweisen, für die es noch keine 3D Animation gibt. Hier ein Screenshot einer Abfrage im Ortsbereich Empfing in Stephanshart am Zeitlbach. Du kannst Deine Abfrage für jeden X-beliebigen Punkt in unserer Gemeinde oder in ganz Österreich machen! Übrigens kannst Du das Hochwasserrisiko für ein HQ30, ein HQ 100 und ein HQ 300 abschätzen. Einfach an den Einstellungsreglern drehen!

Das zweite Kartenwerk, das ich Dir ans Herz lege ist die Hangwasserkarte des Landes Niederösterreich im NÖ. ATLAS. Dazu beschreibt Dir der untenstehende Artikel auf www.meinegemeinde.blog sehr gut, was und wie Du aus dieser Karte Informationen ablesen kannst. Das Spezielle hier ist, dass die Karte alle möglichen Fließwege zeigt, wo normalerweise nie Wasser kommt, wo bei Starkregen aber vielleicht über einen Acker oder ein Feld und eine Wiese oder auf einem Weg plötzlich enorme Mengen Wasser daherkommen können, weil es sonst keinen Abfluss gibt. Auch in dieser Karte findest Du Dein eigenes Haus und jede Liegenschaft, für die Dich diese Info interessiert, in ganz Niederösterreich.

Etwas kompliziert ist die Abfrage und Einstellung bei dieser Hangwasserkarte, weil´s vieler Schritte im Internet bedarf, bis Du auch die Hangwasserkarte sehen kannst. Deshalb nochmals eine detaillierte Beschreibung in einzelnen Schritten:

1) Zunächst bitte Einsteigen auf >> https://atlas.noe.gv.at/atlas

>> Dort bitte auf weitere Karten im rechten Drop Down Menü klicken!

2) Im rechten Dropdownmenü bitte unter der Rubrik Wasser (diese steht weiter unten und ist im Moment nicht gleich sichtbar, das Thema Hochwasser auswählen! >> hier kommst Du direkt zu dieser Darstellung.

3) Wenn Du dann die Hochwasserkarte vor Dir hast, dann klicke bitte links oben im Abfragemenü auf den „Reiter“ Karte! Und danach, wenn sich die untere Leiste geändert hat, dort auf den ersten Punkt „Legende und Themen“.

4) hier erscheint dann dieses Auswahlmenü, wo Du in der neu erscheinenden Leiste auf „Themen“ klickst und im erscheinden Drop Down Menü alle Felder mit „Hangwasser“ durch Anklicken aktivierst.

5) Und dann geht´s eigentlich nur mehr darum, soweit in die Karte hineinzuzoomen, dass Du Dein eigenes Haus oder Deine eigene Liegenschaft findest. Wobei Du diese Darstellung wieder in unterschiedlichen Varianten sehen kannst – je nach Voreinstellungen. Wichtig ist jetzt einfach die Information, wo Wasser fließen wird, wenn es zu einem Starkregenereignis kommt und der Boden nicht mehr alles aufnehmen kann. Du siehst dann sogar über die Information „Einzugsgebiet“ aus welcher Gebietsgröße sich Wasser zusammensammeln kann und damit kannst Du auch besser einschätzen, ob es ein kleines Rinnsaal oder ein richtiger Bach sein wird. Allerdings beachte noch folgende Einschränkung, dass sich Geländeverhältnisse auch ändern können, dass es zu Verklausungen kommen kann und die Wasserwege daher nur auf Rechenmodellen basieren. Trotzdem: Eine Grundinformation, wo Du besonders achtsam sein musst, die ist sicherlich mit diesem System gegeben.

Hier schließlich noch der zugehörige Artikel von meinegemeinde.blog >> https://meinegemeinde.blog/?p=8553

Gemeinden vor Gefahren durch Hangwasser schützen

Abschließend für heute – falls Du Dich ausführlicher mit den oben dargestellten Kartengrundlagen zur Hochwasser- und Hangwasseranalyse beschäftigt hast, fragst Du Dich vielleicht: „Wie können die das alles wissen?“ Ja. es liegt an DATEN und deren ANALYSE und die Ableitung der richtigen SCHLÜSSE und das alles AUTOMATISIERT, weil sehr gescheite Menschen die richtigen DATENVERKNÜPFUNGEN programmiert und eine gute für uns verständliche Darstellungsform gefunden haben.

Ich leite daraus heute auch die Sprüche zum Tag ab:

Wenn man die Daten lange genug quält, gestehen sie alles.  hat Ronald Coase, ein britischer Wirtschaftswissenschaftler, der 1991 den Nobelpreis für Wirtschaft erhielt, einmal gesagt.

Dazu braucht man aber – vor allem je mehr Daten das werden – leistungsfähige Rechenmaschinen. Und dazu sagte Ken Jennings: Der Computer ist das bemerkenswerteste Werkzeug, das wir je erfunden haben. Er kann eine totale Zeitverschwendung sein oder er kann uns helfen, Probleme zu lösen und unser Wissen zu erweitern.

Ich interessiere mich nicht für Daten um ihrer selbst willen, sondern dafür, wie sie genutzt werden können, um Dinge zu verbessern.“ hat Bill Gates  aus seiner Sicht zur Datenwissenschaft einmal gesagt.

Ich darf das Gedankenkonstrukt rund um die „Datenwelt“ und ihre Auswirkungen in diesem Zusammenhang noch etwas „weiterspinnen“ auch noch ein wohl sehr bekanntes Zitat von Francis Bacon dafür strapazieren: Information ist Macht. lautet es. Und gerade in der Welt der Daten, der Digitalisierung und der PCs, Laptops, Tablets und Handies, deren Innenleben und Möglichkeiten wir so gar nicht verstehen, die wir aber tagtäglich intensivst nutzen, löst das wohl bei vielen sogar ein „mulmiges Bauchgefühl“ aus. Aber was ist wohl besser? Die neuen Technologien und all jene, die daraus etwas machen können zu „verteufeln“ oder selbst damit und mit den Möglichkeiten Nutzen zu stiften – Nutzen für uns alle und auch für jeden Einzelnen. Ich bin ganz klar fürs „NUTZEN!“ und dafür mit den technischen und digitalen Möglichkeiten ALLEN Chancen zu geben, die wir als Gesellschaft insgesamt wohl bislang nie in diesem Ausmaß hatten. Aber das bedeutet zum einen auch im „digitalen Leben“ eine Ethik und Moral an den Tag zu legen, wie wir sie im „realen Leben“ kennen. Und es bedeutet zum anderen sich auch aktiv mit den Möglichkeiten der Technik zu beschäftigen, um sie auch selbst gut und nutzbringend einordnen zu können.

(c) Franz Schörghuber

In diesem Sinne wünsche ich Dir heute am Montag, dem 14. August, einen schönen Tag und viel „Interesse“ – heute auch ganz speziell an den digitalen Möglichkeiten, die unsere Leben begleiten und hoffentlich auch ständig noch verbessern. Alles GUTE!

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