Ardagger – Frühstücksnews – Montag, 17.6.2024

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Ein hoffentlich gutes und erfülltes Wochenende liegt hinter Dir. Einiges, was in der Gemeinde in den letzten 3 Tagen seit Freitag los war, darf ich Dir wieder weitergeben. Und da steht gleich das Straßenfest der FF Ardagger Markt ganz vorne. Der Frühschoppen nach der hl. Messe war bestens besucht und gfGR Alexandra Schnabel hat mir diese Bilder davon geschickt, weil es sich diesmal bei mir zeitlich nicht ausgegangen hat, dabei zu sein. Danke einerseits an das Team der FF Ardagger Markt rund um Kommandant Markus Fischer für die exzellente Organisation. Danke aber auch an den Musikverein Kollmitzberg für die bestens gelungene und schwungvolle musikalische Umrahmung des Festes:

Bereits am Freitag abend wurde bei den Bäuerinnen in Stephanshart gewählt: Sissi Eblinger ist wieder Gemeindebäuerin für Stephanshart und Hermi Dietl ihre Stellvertreterin. Rundherum im Vorstand haben beide nun ein junges Team, das sie bei ihren vielfältigen Aktivitäten unterstützt. Der „Wahlabend“ war übrigens so, wie es auch die Bäuerinnen auszeichnet, kein Abend der „prickelnden Spannung“, sondern ein Abend des gemeinsamen Wohlfühlens, der Wertschätzung und des Austausches – genau so wie es die Bäuerinnen auszeichnet! Herzlichen DANK auch an dieser Stelle für die vielfältigen Aktivitäten, die die Bäuerinnen im Ortsleben für die Bewohner und auch ihre Mitglieder das ganze Jahr über umsetzen und alles GUTE für die gemeinsame Arbeit im kommenden Vereinsjahr!

Am Freitag abend fand auch die erste Sonnenwende – nämlich die in Ardagger Markt – statt. Das Fest wurde von der Dorferneuerung Ardagger Markt exzellent organisiert und wie „romantisch“ das dann war, das siehst Du auf diesen Bildern und auch Drohneflugaufnahmen von Rudi Schnabel. Danke auch dafür!

2 Bilder aus Stift Ardagger vom Freitag zeigen Dir , dass auch die dortige FF Haus Baustelle schon wieder große Fortschritte gemacht hat. Rundum ist der Baukran und sind die Baumaterialien des Baumeisters schon weg. Wie sich die neue Kubatur ins Dorfzentrum einfügt, sieht man jetzt schon ganz gut. In jedem Fall ist es die Flächen sparendste Variante, die hier gewählt wurde. Und angesichts der Diskussion um´s Boden sparen kann man feststellen: Hier wurde kein Quadratmeter neu versiegelt, sondern ein Platz genutzt, der auf weite Strecken ohnehin schon zubetoniert oder zuasphaltiert war. Natürlich ist das auch „aufwändig“ und natürlich auch mit Veränderungen verbunden, aber wenn wir „Neuboden sparen wollen“, dann müssen wir die „Ortskernverdichtung“ und das „Zusammenrücken“ auch wo es geht, umsetzen. Hier ist das ein Beispiel dafür, das auch die FF Stift Ardagger in hohem Maße mitträgt. DANKE auch dafür!

Einen Schnappschuss vom Sportplatz hat mir am Freitag abend noch KR Ferdinand Jandl geschickt. Die Musikerinnen und Musiker vom Kollmitzberg haben hier für die Marschmusikbewertung geprobt, an der sie dann am vergangenen Samstag in Ulmerfeld-Hausmening teilgenommen haben. Die Punkteergebnisse hatte ich zum Zeitpunkt der Frühnews heute morgen leider noch nicht vorliegen. Aber toll, dass sowohl die Kollmitzberger als auch die Stephansharter teilgenommen haben!!!! Und DANKE, dass unsere Fußballer hier auch Kulturunterstützung am Sportplatzrasen leisten!

Aus dem „Gesundheitsressort“ unserer Gemeinde kommt ein Vortragsangebot, das Du dir anhören solltest. Am Mittwoch, den 26. Juni lädt die Gesunde Gemeinde ARDAGGER mit ihrer Vorsitzenden gfGR Michaela Salzmann-Naderer zum Demenzvortrag. Der Vortrag ist kostenfrei und findet im Pfarrheim Ardagger Markt statt. Danke für die Organisation dieser immer wichtiger werdenden Information für Betroffene und Angehörige!

Auf „Österreich Ebene“ hatte ich unter anderem auch zum Thema Demenz aber auch zu vielen weiteren Fragen der Pflege und Betreuung älterer Menschen am Freitag abend noch ein Gespräch mit Elisabeth Anselm. Sie ist Chefin des Hilfswerk Österreich und damit mit tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Menschen mit Pflegebedarf im Einsatz. Gerade der Pflege- und Betreuungsbereich wird in den nächsten Jahren notwendigerweise noch mehr Bedeutung gewinnen, aber aufgrund der organisatorischen und finanziellen Herausforderungen aber weiter unter hohem Druck stehen. Wie wir – auch im Interesse der Gemeinden und der Menschen, die in unseren Gemeinden wohnen – da Lösungswege finden, darüber haben wir uns unterhalten.

Lösungen für zurück gebliebene Kleidung können wir heute hier sofort finden! Vielleicht entdeckst Du auf den nachfolgenden Bildern Kleidungsstücke und Gegenstände, die Deine Kinder in der Mittelschule „verloren“ haben und die dort niemand mehr abgeholt hat. Schulwart Reinhard Tagwerker hat sie alle gesammelt und nach wie vor für die Besitzer lagernd. Gerade jetzt zum Schulschluss, wenn Du als Elternteil oder Erziehungsberechtigter und Angehöriger in die Schule kommst: Wirf einen Blick auf das „Angebot“; Vielleicht ist auch von Deinen Kids was dabei…….:

Hinweisen darf ich Dich heute nochmals auf die Möglichkeit, entlang des Treppelweges an der Donau „Letten“ und aufgetrockneten Schlamm zu holen. Es sind streckenweise wirklich große Mengen Material hier verfügbar, die Du vielleicht brauchen könntest. Danke auch an die VIA.DONAU, die diese Möglichkeit offen gelassen hat! Bitte beim Abtransport auf den Verkehr achten und vor allem danach wieder sauber zusammenräumen. Das Material steht natürlich in erster Linie den Gemeindebürgern zur Verfügung……, wenn Bedarf besteht.

Gratulation noch an die Ehejubilare aus Stift Ardagger. 6 Paare wurden am Sonntag beim Gottesdienst von Biju Amminiakal feierlich gesegnet. Musikalisch umrahmt wurde das Jubiläumsfest durch 3 Mitglieder des Ensembles „Stimmstärke 8“. Danke für die Bilder an Werner Haider von der Pfarre Stift Ardagger!

In 14 Tagen finden in Österreich wieder die Formel 1 Rennen statt. Den Spielbergring kann man aber auch sonst besuchen, wenn man´s ein bisserl „ruhiger“ haben will. Am Sonntag habe ich das gemacht und schon mal einiges von den Vorbereitungen für den Großevent gesehen. Hier ein paar Bilder von einem Projekt, das Umweltschützer „entgeistert“, Motorsportfans „begeistert“ und eine ganze Region in der Steiermark wirtschaftlich seit Jahren wiederbelebt hat. Gute Arbeitsplätze und Einkommen für Menschen in der Region sind hier geschaffen worden – zumindest strahlt das das Projekt an allen Ecken und Enden aus, wenn man das einmal sieht……; Und ich habe gestern bei der Führung – angesichts der „Renaturierungsdiskussion“, die Du vielleicht in den Medien mitbekommst, auch bewusst am Spielbergring gefragt: „Wie haltet ihr es denn mit der Umwelt?“ Fast 100% der Energie wird am Spielbergring bereits selbst erzeugt, selbst die Formel 1 bekommt jetzt noch strengere Auflagen für die Motoren bei den Rennen, was die Abgase betrifft und E-Motoren, …..und gibt damit „Ansporn“ für die Antriebe in den Autos der Zukunft – auch auf den normalen Straßen. Aber eines wird einem bei einer Führung am Spielbergring so richtig bewusst: Wenn wir „Leben auf höchstem Niveau, einschließlich Kultur, Events und auch Vergnügen und Sport dieser Art wollen, dann brauchts auch die „Wahrheit“, dass das nicht nur in einer „NATURLANDSCHAFT“ geht, sondern auch KULTIVIERTES LAND braucht. Der viel diskutierten „Renaturierung“ sind da einfach auch Grenzen gesetzt. Und das braucht auch uns selbst gegenüber „EHRLICHKEIT“. Oder wie soll man das sonst verstehen, wenn laut einer WWF Umfrage zwar 80% der Menschen sagen, sie wollen die RENATURIERUNG aber gleichzeitig die Wohnnutzfläche pro Einwohner in Österreich weiter steigt, die Anzahl der Autos weiter mehr wird, die Carports sich vervielfachen, der Traum vom Einfamilienhaus noch lange nicht ausgeträumt ist und der Wunsch nach einem attraktiven Wirtschaftsstandort mit hohen Sozialleistungen und leistbaren Lebensmitteln aus dem eigenen Land und nicht aus dem Ausland am höchsten ist. Entweder sind wir uns alle miteinander so unehrlich oder wissen wir in Österreich wirklich nicht mehr, dass unser Wohlstand „kollektiv“ auch Ressourcen in hohem Maß verbraucht, frag ich mich manchmal……. 

Du weisst vielleicht, dass uns diese Diskussion – vor allem auch zu Bodenversiegelung und zum Bodenverbrauch nicht nur in der Gemeinde betrifft, sondern auch auf ÖSterreichebene im Rahmen des Gemeindebundes geführt wird. Ich habe dort, weil wir in den Gemeinden Boden sparen wollen und müssen auch einen „Instrumentenkoffer“ gefordert, der uns in den Gemeinden ermöglicht, Immobilien besser zu mobilisieren. Konkret zum Beispiel „Leerstände zu aktivieren“ antatt Neubodenverbrauch zu forcieren. Ja, es wird für Radwege, Energieanlagen oder Stallungen und auch neue Angebote und bessere Angebote der Ver- und Entsorgung immer wieder Neubodenverbrauch geben. Und es wird an Orten sein, wo nicht unbedingt Leerstände dafür zur Verfügung stehen. So ehrlich müssen wir uns auch sein. Aber es ist sicherlich auch möglich einiges in Alt- und Leerbestände einzubauen, was wir neu haben wollen. Leider habe ich auch beim Ausflug in die Steiermark gesehen. Da ist noch einiges zu tun. Es können aber auch viele möglicherweise im eigenen Bereich dazu beitragen…….; Durch günstigere Immobilienpreise, durch Bereitschaft zur Vermietung und zum Verkauf oder auch durch innovative Lösungen für Zwei- und Mehrfamilienhäuser mit den Jungen anstatt für jeden das eigene Haus……..; Diskussion offen – ich freue mich über Deine Vorschläge:

Abschließend hilft da vielleicht der Bergmannsgruß „Glück auf“. Auch der ist in der Steiermark – aufgrund der langen Bergbautradition – überall anzutreffen. Er bedeutet übrigens: ….. dass die Gänge sich auftun und nicht schließen; wünschend, dass man wieder aus dem Berg herauf kommt…….

Ich wünsch Dir für den heutigen TAG „Glück auf“!

 

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