Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News:
Ardagger
12 Kilometer langer Ölfilm – gestern auf der Donau
Die Feuerwehren Ardagger Markt, Stephanshart und Kollmitzberg waren gestern ab 11.20 Uhr bis in den Abend hinein im Einsatz, um auf der Donau einen langen Ölfilm zu binden. Ein rund 12 Kilometer langer Ölfilm war zunächst auf der Donau in Grein von einem Spaziergänger gesichtet worden. Mithilfe von Drohnen verschafften sich die Einsatzkräfte ein Lagebild aus der Luft. Vermutlich aus dem Bereich – Höhe Hütting (OÖ) – kommend trieb das Öl bis in den Hößgang. Dort wurde eine große Ölsperre errichtet. An den Mündungen aller Donauzuflüsse und Hafeneinfahrten wurden einzelne kleinere Sperren eingerichtet, um ein Eindringen des Öls in diesen Bereichen zu verhindern. Die Ursache ist vorerst nicht bekannt. Nach ihr wird aber gesucht. Beim Öl selbst dürfte es sich um eine Diesel artige Substanz gehandelt haben. DANKE unseren und auch den Feuerwehren aus Oberösterreich bzw. allen unterliegenden Feuerwehren. Und auch dem Bezirks-FF-Kdo. bzw den BHs OÖ. und NÖ,, die den Einsatz koordinierten und auch die behördlichen Schritte setzen.
- >> hier der ORF NÖ. Bericht
- >> hier der FF Ardagger Markt Bericht
- >> hier der BFK Bericht auf facebook
- >> hier der BFK Bericht im Internet
Danke für die nachfolgenden Bilder an (c) Wolfgang Feigl von der FF in Stephanshart, (c) Markus Brandstetter von der FF Kollmitzberg.

















Eiserne Hochzeit von Maria und Alois Walter – gestern in Stephanshart
65 Jahre sind Maria und Alois Walter aus der Stephansharter Kirchenstraße bereits verheiratet. Gestern am Feiertag haben sie ihre Familie und Abordnungen der Feuerwehr, Senioren und Gemeinde eingeladen und dabei wurde auch das bewegte Leben Revue passieren lassen. Maria Walter war nämlich 1946 als 7 jähriges Mädchen aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Österreich gekommen und schließlich in Empfing bei einer Pflegemutter untergekommen. Alois ihr Mann war dort lange Zeit ihr Nachbar bis der Liebesfunken zwischen den beiden zündete. Seit 65 Jahren gehen sie gemeinsam durch ein bewegtes Leben, das vor allem die Familie, die Nachbarschaft, den Einsatz für die Gemeinschaft und einen enormen Fleiß im Beruf als Prinzipien hatte. Herzliche Gratulation nochmals zum Jubiläum – und das mit großem DANK für ihren Einsatz – vor allem auch für die Gemeinschaft in der Gasse, in der Pfarre, bei der Feuerwehr und auch sonst!





Muttertagsfahrt der Markter Senioren
Die diesjährige Mutter-und Vatertagsfahrt der Senioren Ardagger Markt führte am Mittwoch, dem 13. Mai, in das Waldviertel. Bei kalter, aber sonniger Witterung fuhren 53 SeniorInnen mit zwei Bussen zuerst zur Wallfahrtskirche Hoheneich bei Gmünd. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche ging es weiter zur Glashütte „Apfelthaler“ in Alt-Nagelberg, wo die kreative Arbeit der Glasbläser vorgeführt wurde. Von Alt-Nagelberg fuhren die Senioren mit dem „Wackelstein-Express“, einem Nostalgiezug, weiter nach Heidenreichstein. Nach dem Mittagessen im Restaurant „Kaskuchl“ lernten alle bei der Führung durch die „Käsemacherwelt“ die Herstellung der Käseprodukte kennen und konnten einige Produkte verkosten. Zum Abschluss gab es zu Hause im Gasthaus „Schatzkastl“ die schon traditionelle Jause für alle anwesenden Vereinsmitglieder.













Videonachlese der Muttertagsfahrt der Stifter Senioren
..zusammengestellt von Leopoldine Zarl;
Heute und morgen ZOA Festival, am Sonntag Erstkommunion Kollmitzberg und Musical der Stephansharter Jungschar zum Muttertag
| Fr. | 15. – 16. | ZOA-Festival | Kulturverein OIS-Musik |
| So. | 17. | Erstkommunion Kollmitzberg | Pfarre Kollmitzberg |
| So. | 17. | Musical der Jungschar Stephanshart | Jungschar Stephanshart |
Für´s ZOA Festival gibt es für heute keine Karten mehr, aber für morgen (Tag 2) noch Restkarten für spontane Besucher.
Besondere Premiere am Sonntag – das neue Musical der Jungschar in Stephanshart
Für das Musical der Jungschar Stephanshart – Charlie und der Baum der Wünsche – brauchst Du keine Karten, sondern komm einfach hin: Am Sonntag um 14.00 Uhr zur öffentichen Generalprobe oder am Sonntag Abend dann, wenn es im Rahmen der Muttertagsfeier aufgeführt wird.
Inhaltlich geht’s im Musical um das schüchterne Mädchen Charlie. Sie begibt sich auf eine Reise. Unterwegs findet sie nicht nur den mysteriösen Baum der Wünsche, sondern trifft auch auf verschiedene Wegbegleiter und findet schließlich, was sie am Sehnlichsten gesucht hat – sich selbst.
Freiwillige Spenden für die Junschar sind gerne willkommen!

Danke noch für das Musifest in Stift und die beiden Maiandachten gestern abend
Heute leider ohne Bilder aber umso mehr DANK an die Veranstalter darf ich noch für das Musifest in Stift Ardagger gestern und am Abend dann für die beiden Maiandachten in Stephanshart – der Jäger und in Markt seitens der Winklinger Ortsbevölkerung sagen. Leider waren alle 3 Veranstaltungen vom Wetter etwas beeinträchtigt. Aber am Ende ist es nur eine Frage der Kleidung oder bei den Maiandachten dann das Verlegen in die Kirche…….
Gemeindebund
Besonderer Blick auf Windkraft und Groß-PV Anlagen
850 Windräder stehen mittlerweile in Niederösterreich. Riesige PV Anlagen sind ihnen teilweise zugeordnet oder produzieren unabhängig davon umweltfreumdlich Strom. Und obwohl Wind und Solar die Träger der Energiewende in unserem Land sind und seit mittlerweile 30 Jahren auch erprobt und ständig angewachsen sind, gibt es darüber Diskussionen. In Trumau und Oberwaltersdorf haben wir uns seitens des NÖ. Gemeindebundes solche Anlagen bei einer Exkursion angeschaut. Für viele der 30 Exkursionsteilnehmer war es auch das erste mal, in einem Windrad zu stehen oder die Technologie und Dynamik hinter eine Goß-PV Anlage und zugehörigen Speichern zu verstehen. Das „Speicherthema“ ist übrigens aktuell auch wohl das spannendste Zukunftsthema in der Energiebranche. Die Netz-NÖ. Vertreter sagten uns, dass die aktuell spitzenlast aller angeschlossenen Einheiten, die durch sie in NÖ. versorgt werden, rund 1600 MW sind. Die bislang bei ihnen für die Zukunft angemeldeten Anschlussleistungen von „stand alone“ Speichern und Rechenzentren würden im Moment 6000 MW betragen….. – man rechnet aber damit, dass viele dieser bislang angemeldeten Projekte dann wenn sich der Markt „einpendelt“, doch wieder nicht zur Umsetzung kommen.






















Der Wind und PV-Ausbau geht weiter
Niederösterreich ist zwar im Bereich der erneuerbaren Energien führend in Österreich. Wir befinden uns jedoch in einer intensiven weiteren Ausbauphase, um die gesteckten Ziele bis 2030 und 2040 zu erreichen.
Aktueller Stand (Stand 2024/2025):
- Gesamtenergiebedarf: Rund 44 % des Gesamtenergiebedarfs werden durch erneuerbare Quellen gedeckt.
- Stromerzeugung: Niederösterreich deckt rechnerisch über 88 % bis knapp 100 % seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen, wobei die Bilanz je nach Berechnungsmethode (und Import/Export) variiert.
- Windkraft: Das Land ist Windkraft-Spitzenreiter. Mit Stand Anfang 2026 gab es bereits über 830 Windkraftanlagen, aktuell sind´s 850, die rund 5,4 Milliarden kWh Strom produzieren.
- Photovoltaik (PV): Die Sonnenstromproduktion ist stark wachsend, 2025 gab es über 160.000 PV-Anlagen mit einer hohen Modulleistung.
Entwicklung und Ziele, um die Energiewende zu schaffen
- Bis 2030: Der Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch soll auf 55 % gesteigert werden.
- Windkraft-Ausbau: Die Windstromproduktion soll von ca. 4.500 GWh (2023) auf 8.000 GWh im Jahr 2030 gesteigert werden (durch Repowering und neue Anlagen).
- PV-Ausbau: Die Sonnenstromproduktion soll von 2.280 GWh (2023) auf 4.500 GWh bis 2030 steigen.
- Ziele 2040/2050: Langfristiges Ziel ist eine 100 % erneuerbare Energieversorgung (bilanziell).
Notwendige Maßnahmen dazu sind aktuell
- Netzinfrastruktur: Massive Investitionen in den Ausbau der Stromnetze sind nötig, um die schwankende Produktion aus Wind und Sonne aufzunehmen.
- Speicherlösungen: Ausbau von Speicherkapazitäten zur Integration der Erneuerbaren und besserer Tagesaufteilung und Ausgleich von NAchtzeiten oder Windflauten.
- Wärmewende: Umstellung von fossilen Heizsystemen auf Wärmepumpen oder Fernwärme.
Also: Es gibt noch richtig viel zu tun!
ZIB 2 – u.a. zum Thema Volksschulen
In der ZIB 2 am Mittwoch Abend wurde ich von Martin Thür u.a. zum Thema Volksschulen gefragt. Unser Beispiel aus Ardagger, wo wir in den letzten Jahren unsere 3 Standorte zusammengelegt haben und das auch in Verbindung mit der Mittelschule, kam zwar nicht zur Sprache – es würde aber eine stärkere „Interaktion von Volks- und Mittelschule“ unmittelbar ermöglichen, weil´s nur um andere Raumnutzungen ginge. Aber nachdem wir hier auch sehen, dass allein die Volksschulzusammenlegung rund 5 Mio. Euro kostete und damit die Nachnutzungen in den Altgebäuden noch nicht finanziert sind, habe ich bei 3000 Volksschulen im ganzen Land darauf verwiesen, dass das für die Gemeinden im ganzen Land allein schon finanziell im Moment völlig unmöglich ist, geschweige denn, dass ja auch unsere Diskussion in Ardagger, die viele Jahre dauerte, gezeigt hat, wie wichtig zumindest eine Volksschule in der Gemeinde ist und wie sensibel das mit den Entfernungen zum Schulstandort ist. Seitens der Gemeinden in ganz Österreich sind wir zudem davon überzeugt, dass das bisherige System im ländlichen Raum gut funktioniert, weil es sich ja auch über viele Jahre bewehrt hat. Wobei eine pädagogische-inhaltliche Diskussion natürlich stets geführt werden muss, und Weiterentwicklungen – vor allem auch pädagogisch stets wichtig sind. Diesen verschließen wir uns nicht, weisen aber auch auf die Realitäten des Möglichen als Schulerhalter konsequent und frühzeitig hin!
>> hier der einzelbeitrag zum Nachschauen
>> hier das gesamte ZIB Interview zum Nachschauen

Aufgeschobene Investitionen in den Gemeinden könnten zum Investitionsturbo werden
Einen Vorschlag zur Ankurbelung der Wirtschaft haben wir am Mittwoch auch noch gemacht. In den Gemeinden aufgeschobene Projekte machen mittlerweile 1 Mrd. Euro aus. Sie könnten nun zum kurzfristigen „Investitionsturbo“ werden, wenn wir den Gemeinden Rahmenbedingungen zum Investieren schaffen. Fast 90% dieser Investitionen würden wiederum den kleinen und mittleren Betrieben Aufträge bringen und deswegen auch lokale Wirtschaftskreisläufe antreiben. Handwerker aller Art vom Elektriker über den Installateur bis zum Bauunternehmer könnten davon mit ihren Mitarbeitern profitieren……; eine klassische WIN-WIN Situation, wie Du hier auch nochmals nachlesen kannst >> Investitionsbremse der Gemeinden trifft regionale Wirtschaft – Der Österreichische Gemeindebund

Sprüche zum TAG
Thema „Einsetzen und Durchsetzen“
Gerade in der politischen Diskussion und immer wenn man Vorschläge unterbreitet, beginnt ein Lauf der Überzeugung und Mehrheitsfindung, damit etwas auch Realität werden kann. Ich habe deswegen rund um den Themenkreis „Einsetzen und Durchsetzen“ die KI befragt, welche weisen Sprüche und Zitate sie dazu herausfindet. Das ist das Ergebnis:
- „Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ — Winston Churchill
- „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ — zugeschrieben Bertolt Brecht
- „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ — Die Bibel
- „Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg.“ — Louis Pasteur
- „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ — Sprichwort
(Klassisch für Ausdauer und Durchsetzungsvermögen.) - „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ — Demokrit
- „Leadership heißt nicht Dominanz, sondern die Fähigkeit, Menschen für eine Sache zu gewinnen.“ — sinngemäß nach Nelson Mandela
- „Wer Großes will, muss sich zusammenraffen; wer Großes durchsetzen will, muss beharrlich sein.“ — sinngemäß nach Johann Wolfgang von Goethe
- „Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit.“ — Kurt Schumacher
(Sehr passend für Kommunalpolitik: konkrete Probleme vor Ort lösen.) - „Demokratie lebt vom Mitmachen.“ — häufig zugeschrieben Richard von Weizsäcker
- „Der Sinn von Politik ist Freiheit.“ — Hannah Arendt
- „Nah am Menschen zu sein, ist die erste Pflicht guter Politik.“ — sinngemäß nach Helmut Schmidt
- „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ — Erich Kästner
(Fast ein Klassiker für ehrenamtliches oder kommunales Engagement.) - „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“ — Sprichwort
(Kommunalpolitisch oft erstaunlich treffend.) - „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ — Sprichwort
(Ideal für langwierige Gemeindeprojekte.) - „Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern.“ — Max Weber
(Eines der treffendsten Zitate überhaupt für Gemeindepolitik.) - „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ — Hermann Hesse
- „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ — Demokrit
Alles GUTE für Dein Wochenende und die kommenden Tage!
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