Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger! Liebe Leserin! Lieber Leser!
Ardagger
Herzliche Gratulation zur GOLDENEN von Gertrude und Franz Weginger
Gestern Abend konnte ich auch noch kurz vorbeischauen als Monika Raffetseder und Herbert Gruber vom Kollmitzberg den langjährigen Besitzern und Bewirtschaftern des Hauses „Moar in Hof“ am Kollmitzberg – Gertrude und Franz Weginger – die besten Wünsche zur Goldenen Hochzeit überbrachten. Herzlichen DANK für das angenehmen und inspirierende Gespräch! Viel Gesundheit und gemeinsame Freude wünsche ich auch noch auf diesem Weg!

In Stift Ardagger kannst Du eine 70m2 Wohnung mit Kaufoption übernehmen.
In Bach in Stift Ardagger – Nähe Fußballplatz – gibt´s eine Wohnung zu übernehmen. Bauträger ist dort die Gemeinnützige Genossenschaft Alpenland. Nachstehend die Wohnungsdaten und die Lage. die genaue Adresse ist: Bach 22, Haus 3, Top 4; Auskunft direkt bei der bisherigen Mieterin unter 0680 3014355! Hier auch Infos zu >> ALPENLAND
Kannst Du dir vorstellen, eine 24h Betreuung auf mehrere zu Pflegende aufzuteilen?
Gesetzlich ist das unter gewissen Umständen möglich. Nämlich dann, wenn bis zu 3 Personen in einer Alters-Wohngemeinschaft beisammen leben. Für die alte Volksschule am Kollmitzberg überlegen wir jetzt genau dieses Konzept: 2 oder 3 kleinere Einzelwohneinheiten sind pro bisherigem Klassenraum möglich. Und die Kosten könnten dann für die zu Pflegenden deutlich günstiger werden. Denn zwischen € 3.200 und 3.700,– kostet eine 24h Betreuung bereits. Eine Teilung durch 2 oder 3 würde finanziell helfen, selbst wenn man sich eine Wohnung oder einen Wohnanteil in einer WG mieten müsste. Und noch eines ist eine immer größere Herausforderung. Gerade, wenn plötzlich der Schlaganfall oder ein Oberschenkalhalsbruch, eine Demenz oder sonst ein Altersgebrechen kommt, dann sind viele für eine Betreuung zu Hause nicht vorbereitet. In einer „Übergangsphase“ könnte so ein Modell dann helfen. Bis zu 6 Einheiten überlegen wir gerade konzeptiv. Noch wird´s einige Zeit dauern, aber die bisherigen Gespräche mit Landesabteilungen und einer privaten Pflegedienstleisterin sind schon sehr gut verlaufen. Im Lauf des heurigen Jahres sollten noch alle Grundsatzentscheidungen – auch in der Gemeindevertretung – dazu fallen. Im Jahr 2026 könnte umgebaut werden und dann wäre ein Baustein mehr für ein altersgerechtes Wohnen in unserer Gemeinde Realität. Wir arbeiten dran……..
Fassade am Pfarrhof „im werden“
Die 6 Wohnungen im Pfarrhof Kollmitzberg sind vergeben. Mittlerweile leuchtet auch die gerade in Arbeit befindliche Fassade weithin. Im Spätherbst soll alles fertig sein und die Mieter sollen dann auch einziehen können.
Hochwasserzuwendung in Härtefällen
Im September 2024 war Niederösterreich von einem großen Hochwasserereignis betroffen. ARDAGGER zum Glück weniger als die Zentralregionen unseres Bundeslandes. Mehr als 23.000 Anträge auf Gewährung einer Beihilfe aus dem Katastrophenfonds wurden NÖ. weit abgewickelt und insgesamt 359 Millionen Euro ausbezahlt.
Nun gibt´s ergänzend auch ein „Hochwasserzuwendung“ als Aktion des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz – als einmalige finanzielle Unterstützung für betroffene Bürgerinnen und Bürger, deren Wohngebäude durch das Hochwasser beschädigt wurde. Diese Zuwendung richtet sich an Personen, deren Hauptwohnsitz vom Hochwasser betroffen war und bei denen Schäden im Wohnbereich des Hauptgebäudes durch Überflutung entstanden sind oder wo überhaupt neuer Wohnraum zu schaffen war.
Zum Online-Antrag geht´s >> hier unter https://antrag.hochwasserzuwendung.at 
Gemeindebund
Leerstandskonferenz gestern in Wien
Großes mediales Echo hat eine Leerstandskonferenz des österr. Gemeindebundes, die wir gestern in Wien abgehalten haben gefunden. „Verantwortung statt Verfall“ titelt der ORF dazu heute >> hier zum Nachlesen! Und ich habe dort 3 große Ansatzpunkte in Diskussion gebracht:
- mehr Eigenverantwortung der Besitzer und Besitzerinnen von Liegenschaften
- Erleichterungen bei der Bauordnung, um Umbauten zu forcieren
- sowie ein „aktives Leerstandsmanagement“ durch die Gemeinden in ihrem Verantwortungsbereich
Und natürlich wird´s dazu wohl jetzt auch die eine oder andere Diksussion im „Nachklang“ geben. Aber genau das brauchts und sie muss auch noch lange andauern, denn „Leerstand ist auch nicht von heute auf morgen entstanden, sondern über längere Zeit und deswegen werden wir wohl auch einige Zeit brauchen, um die Herausforderung zu lösen.“ hat ein Teilnehmer gesagt!
Podcast Aufnahmen zu den Themen Gemeindefinanzen und Windkraft
In der Serie „Amtsgeheimnisse“ habe ich gestern mit Erwin Angerer – dem Klubobmann der FPÖ im Kärtner Landtag und Bürgermeister von Mühldorf in Kärnten und mit Otto Auer, dem ÖVP Bürgermeister von Höflein und Landtagsabgeordneten in Niederösterreich gesprochen. Demnächst gibt´s diese Folgen dann auch als „Amtsgeheimnisse-Podcast“ auf http://www.gemeindebund.at/podcast.

Abschließend noch Martin Kocher
Martin Kocher, der ehemalige WIFO Chef, dann Wirtschafts- und Arbeitsminister wird ab 1. September zum Nationalbank-Gouverneur. Ich war gestern bei ihm und hab nochmals für die Bankomateninitiative geworben, die er auch in Zukunft unterstützen wird, hat er mir versprochen. Und auch zum digitalen Euro habe ich um frühzeitige Einbindung gebeten, damit wir Anwendungen, die die Menschen brauchen können und die praktisch sind, entwickeln können. Danke für das „sehr gute Gespräch“.

Sprüche zum Tag
Thema Amtsgeheimnis
Anlässlich des Podcasts und weil bald das Informationsfreiheitsgesetz kommt, heute einige Sprüche zum „Amtsgeheimnis“:
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„Alles, was geheim gehalten wird, wird verdächtig.“
– Voltaire -
„In einer Demokratie darf es keine Geheimnisse geben, außer vor dem Feind – und der darf nicht das eigene Volk sein.“
– Willy Brandt (zugeschrieben) -
„Ein Staat, der seine Akten vor den Bürgern verschließt, misstraut genau denen, von denen er seine Macht ableitet.“
– Heribert Prantl (deutscher Jurist und Publizist) -
„Geheimniskrämerei ist die Schwester der Macht – aber die Feindin der Freiheit.“
– Ralph Waldo Emerson (sinngemäß formuliert) -
„Wenn Regierungen ihre Bürger überwachen wollen, nennen sie es Sicherheit. Wenn Bürger den Staat überwachen wollen, nennen sie es Verrat.“
– Glenn Greenwald (US-Journalist, Edward-Snowden-Enthüller) -
„Je mehr ein Staat zu verbergen hat, desto mehr schwört er auf das Amtsgeheimnis.“
– Unbekannt -
„Die Wahrheit ist oft das erste Opfer der Geheimhaltung.“
– A. J. Liebling (amerikanischer Journalist) -
„Ein Geheimnis ist ein Werkzeug – nicht ein Recht.“
– Edward Snowden -
„Das Volk hat ein Recht auf die Wahrheit. Das ist nicht gefährlich – das ist Demokratie.“
– Julian Assange (Gründer von WikiLeaks) -
„Wer zu viel verschweigt, hat meistens mehr zu verbergen als zu schützen.“
– Unbekannt -
„Geheimhaltung ist der Sauerstoff der Bürokratie.“
– John le Carré (ehem. Geheimdienstler und Schriftsteller)




