Frühnews – Mittwoch, 7.10.2026

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den Ardagger News

Ardagger

Heute geht´s um´s „Alter“ und ums „Altern“ – natürlich nur „statistisch“

Im Jahr 2050 werden bei uns in Ardagger rund 27,5% der Menschen – mehr als ein Viertel – über 64 Jahre alt sein. Aktuell sind es rund 19,7%. Das fordert uns bei der Weiterentwicklung der Gemeinde zu immer mehr Seniorengerechtigkeit. Aber zunächst zu den statistischen Fakten, die „Das Profil“ in seiner jüngsten Ausgabe für ganz Österreich aufgearbeitet hat. >> Du findest sie hier unter diesem link!

Und hier kannst Du auch erfragen, wieviele Prozent der Menschen in Deiner Gemeinde 2050 über 64 Jahre alt sein werden, wenn Du nicht aus Ardagger kommst oder Dich das für eine andere Gemeinde interessiert.

Die „Überalterung“ wird generell Auswirkungen auf Zweitwohnsitze, Arbeitskräftemangel, die Finanzierung des Gesundheits- oder der Pflegesysteme haben

Global, europaweit und auch in Österreich wird das immer höhere Lebensalter vor allem auf die Finanzierung der Gesundheits- und Sozialsysteme und der Pensionen Druck ausüben. Zumindest, wenn es so wie bisher von immer weniger arbeitenden Menschen im Vergleich zu den zu versorgenden zu leisten sein wird. Insofern denkt ja „die Politik“ notwendigerweise entweder über mehr „Eigenleistung und Eigenvorsorge“ nach oder andere politische Strömungen auch immer wieder über „neue Steuern auf Vermögen oder Maschinen“ beispielsweise, um Finanzierungen zu schaffen. Aber das ist die Diskussion auf der „höheren Ebene“.

Im Speziellen in Ardagger sind Menschen über 64 jetzt schon die „Träger“ von Hilfs-, Sozial- und Unterstützungssystemen

Denn einen EMIL würde es bei uns ohne Menschen über 65 nicht geben. Das Essen auf Rädern wird von vielen Menschen unterstützt (durchs Fahren zum Beispiel), die selbst bereits älter sind und auch in den Vereinen in allen KG´s beim Fußball oder in den Pfarren und überall sonst, wo Ehrenamtlichkeit gefragt ist, sind es die Senioren und Pensionisten, die anpacken und Träger des gesellschaftlichen Lebens sind. Von den Seniorenbünden übrigens ganz zu schweigen, die sich zu richtigen Freizeitvereinen entwickelt haben. Bei den gemeinsamen Mittagstischen sind schon an die 80 oder sogar bis zu 100 Menschen gezählt worden.

Der Grund für unser aller gemeinsame gesellschaftliche Überalterung liegt eigentlich in den stark rückläufigen Geburtenzahlen

Gestern habe ich dazu aktuelle Zahlen aus Niederösterreich und aus den Niederösterreichischen Kliniken bekommen. Denn die Geburten werden nahezu ausschließlich dort abgewickelt. Nur knapp 11.000 Geburten waren es 2025, während 2019 noch über 13.000 Kinder geboren wurden. Und – jetzt halt dich an – in meinem Geburtsjahr 1970 waren es in Niederösterreich damals über 20.000 Geburten. Eine Zeit lang – vor allem in den letzten Jahren – hat das der „Zuzug“ aufgefangen. Österreich ist gewachsen, nicht wegen der eigenen Geburten, sondern wegen dem Zuzug aus dem Ausland. Und auch wir in Ardagger sind gewachsen, weil Menschen aus Amstetten, Grein oder dem südlichen Mühlviertel zu uns gezogen sind. Aktuell „stagniert“ Ardagger von der Bevölkerungszahl und unsere Geburtenzahlen sind genauso eingebrochen, wie die in ganz Österreich und in ganz Europa.

(c) LGA

„Realistisch“ notwendig sind deswegen mehr „Betreubare Wohnformen“ und eine Weiterentwicklung von mehr „Altersgerechtigkeit“ überall in der Gemeinde

9 Wohnungen „betreubar“ im neuen Wohnhaus beim Nahversorgerzentrum zum Beispiel oder das 24h Wohn- und Betreuungsprojekt am Kollmitzberg in der alten Volksschule sind solche Projekte, die es mehr brauchen wird. Das „Seniorenwohnen Plus“ für das wir immer noch einen Standort suchen, ist auch so ein Beispiel und der Ausbau von Essen auf Rädern, des Emil oder anderer Mobilitätsangebote bis hin zu Tagesbetreuungsreinrichtungen und dem gesellschaftlichen Seniorenleben muss in der Gemeinde weitergehen. Also „Baustelle“

Die Politik erleichtert unterdessen mehr Arbeiten im Alter mit der sogenannten „Aktivpension“

Konkret gilt die Aktivpension ab 1.1.2027 und bedeutet:

  • Steuerfreibetrag: Erwerbstätige im Regelpensionsalter erhalten einen steuerlichen Freibetrag von bis zu 1.250 Euro pro Monat beziehungsweise 15.000 Euro pro Jahr für aktive Einkünfte.
  • Entfall der Pensionsbeiträge: Der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung (10,25 Prozent) entfällt für Beschäftigte im Regelpensionsalter vollständig. Der Arbeitgeberanteil läuft weiter.
  • Gleiche Regelungen für Selbstständige: Das Modell gilt analog auch für gewerbliche und selbstständige Erwerbstätige mit entsprechenden Entlastungen.

Jetzt kannst Du >> hier Deine mögliche Aktivpension berechnen!

Kollmitzberger Jugend hat das Bezirkssportwochenende beeindruckend gewonnen

Die JVP Kollmitzberg hat unterdessen bei den Jungen aufgezeigt. Am Wochenende hielt die JVP ein Bezirkssportwochenende ab. Und da haben sie den 1. und 2. Platz vor den Krahofern abgeräumt. Herzliche Gratulation! (c) Fotos vom Instagram Account der JVP Kollmitzberg

Unser Pfarrer war Jahrzehnte lang Gehörlosenseelsorger – nach 37 Jahren wurde er mit DANK verabschiedet

Unser Herr Pfarrer Mag. Gerhard Gruber wurde am Sonntag nach 37 jähriger Tätigkeit als Gehörlosenseelsorger der Diözese St. Pölten in der Klosterkirche von Amstetten bedankt und in dieser Funktion verabschiedet! Eigene eigene stimmliche Erkrankung hat ihn damals zu diesem Dienst geführt, den er so lange ausgeübt hat. Ganz herzlichen DANK dafür. Nur Menschen, die selbst betroffen sind, können nachvollziehen, was das heißt und waren und sind für die Dienste von Gerhard Gruber sehr sehr dankbar! (c) Foto: Pfarrverband Ardagger-Facebook

Der Bücherflohmarkt in Ardagger Stift am 17. und 18. Oktober lädt heute bereits ein

Und die Oma´s und Opa´s bieten sogar für die Kinder etwas an. Es gibt Leseecke und Geschichten vorlesen und natürlich tausende Bücher zum Schmökern und Mitnehmen!

Vorfreude auf das ADEG Seba Eröffnungswochenende ab 22. Oktober

Und weil das große Eröffnungswochenende ab dem 22. Oktober bei ADEG Seba – neu beim Schulzentrum auch näher rückt. Nur mehr 2 Wochen sind´s bis dahin, hat unser Gemeindeteam gemeinsam mit der Fam. Seba auch die Daten und Fakten zum neuen ADEG Seba noch einmal zusammengestellt. Hier im Überblick verbunden mit der Einladung zum Eröffnungswochenende und natürlich auch darüber hinaus zum Einkaufen bei ADEG Seba beim Schulzentrum dann ab 22.Oktober!

700 m² Verkaufsfläche:

Auf rund 700 m² Verkaufsfläche erwartet die Kundinnen und Kunden ein vielfältiges Sortiment mit allem, was man für den täglichen Bedarf benötigt. Neu ist die gemütliche Kaffeeecke, die zum Verweilen und Genießen einlädt. Die vergrößerte Feinkosttheke bietet nun auch ein umfangreiches Frischfleisch-Angebot. An der heißen Theke gibt es außerdem verschiedene warme Speisen – ideal für den kleinen Hunger zwischendurch. 

Bedienung & Hybridsystem

Zudem stehen unseren Kunden erweiterte Öffnungszeiten am Abend sowie an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung. Möglich wird dies durch das neue Hybridmarkt-System. Außerhalb der Bedienzeiten kann der Markt mit der Bankomatkarte betreten und der Einkauf anschließend bequem an der Selbstbedienungskassa erledigt werden.

Herzlich Willkommen zur Eröffnung

Gerne wird ihnen speziell an den Eröffnungstagen das neue Hybridsystem gezeigt und erklärt. Wir freuen uns darauf, Sie bei der Eröffnung begrüßen zu dürfen!

Öffnungszeiten ab 22.10.2026

  • Montag bis Freitag 6.45 bis 18 Uhr – Bedienung
    18 bis 20 Uhr – Hybrid
  • Samstag 7.30 bis 13 Uhr – Bedienung
    13 bis 20 Uhr – Hybrid
  • Sonn- & Feiertags 8 bis 13 Uhr – Hybrid

Weitere Infos…
ADEG Seba, Am Schulhang 2, 3321 Ardagger Stift, E: adeg@sebagastro.at

Gemeindebund

Immer wieder kommt die Frage „haben wir zu viele Gemeinden?“

In der ORF Sendung „Hohes Haus“ am Sonntag habe ich dazu Stellung genommen: Die Anzahl ist genau richtig, denn 1) Wir sind demokratiepolitische Nahversorger. In den mittleren und kleinen Gemeinden beteiligen sich Menschen noch im Ort bei Entscheidungen und übernehmen auch Mitverantwortung im Orts- und Dorfleben und „verstehen“ auch noch Kommunalpolitik. 2) In der Verwaltung kooperieren wir jetzt schon und in Zukunft noch viel mehr. Rund 85 große Dienstleistungsverbände in ganz Österreich sind mein Ziel, um die Gemeindestuben noch effizienter und zukunftsfit zu machen!

Sprüche und Zitate zum Tag

Thema: „Würde des Alters“

  • „Das Alter ist nicht das Ende des Lebens, sondern die Krönung der gelebten Jahre.“
  • „Wahre Würde zeigt sich darin, wie wir mit den Spuren des Lebens umgehen.“
  • „Alt zu werden bedeutet nicht, weniger zu sein, sondern mehr Geschichte, Erfahrung und Tiefe in sich zu tragen.“
  • „Jedes graue Haar erzählt von einem Leben, das gelebt, geliebt und gemeistert wurde.“
  • „Das Alter verdient Respekt, weil es Erfahrungen trägt, die kein Buch vermitteln kann.“
  • „Würde kennt kein Alter – doch im Alter wird sie oft besonders sichtbar.“

Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

Kommentar verfassen