Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Liebe Leserin! Lieber Leser!
Diese Themen findest Du heute in den Frühnews:
Ardagger
Samensackerl für eine kleine Blumenwiese und mehr Artenvielfalt
Zunächst darf ich Dir heute ein nettes Geschenk anbieten. Im Rahmen der Aktion „Natur im Garten“ gibt´s Samensackerl für eine kleine Blühwiese. Erhältlich sind diese ab sofort bei folgenden 4 Ausgabestellen:
- im Adeg Seba in Ardagger Markt
- am Gemeindeamt – Eingangsbereich
- Minihofladen Stephanshart
- Bauernladen „Hauseck“ in Kollmitzberg
Du bekommst sie dort „kostenfrei“. Vorgesehen sind sie zum „Druntersäen“ in Bestandswiesen oder für einige wenige Quadratmeter zum „probieren“. Bitte fleissig „probieren“, denn „Blumenwiesen sichern die Artenvielfalt“! 
Anna Marksteiner ist verstorben
Eine traurige Nachricht gibt´s aus Ardagger Markt. Anna Marksteiner ist gestern im 96. Lebensjahr verstorben. Sie war nun schon seit einiger Zeit im Landespflegeheim Wallsee. Bis dahin wurde sie aber zu Hause betreut und konnte mit Unterstützung ihrer Familie sehr lange ein sehr eigenständiges und würdiges Leben im Alter in Ardagger Markt führen. Danke besonders für die Betreuung und Pflege auch an die Angehörigen. Möge sie nun in Frieden ruhen! Am Freitag findet die Beerdigung in Ardagger Markt in der Pfarrkirche und am Donnerstag abend eine Beststunde statt.
Werde Gastgeber für Schüler aus aller Welt
Die Organisation Youth for Understanding („YFU“) sucht auch heuer wieder Gastfamilien für Kinder und Jugendliche aus aller Welt, die Auslandsstudien, Auslandsausbildungen oder Auslandsschulen in Österreich besuchen. die Organisation wurde nach dem 2. Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet. Die Mission ist Internationales Verständnis, interkulturelle Fähigkeiten und Toleranz zu fördern.
Gesucht werden weltoffene Familien mit Interesse an interkulturellem Austausch! Grundsätzlich ist jede Familie – ob mit oder ohne Kindern, auch Alleinerziehende oder alleinstehende Personen – geeignet. Man stellt ein Bett, Verpflegung und einen Platz im Familienleben zur Verfügung.
hier zwei Beispiele und unten am Flyer auch gleich die Kontaktadresse, wenn Du dich interessierst:
2. Topothekar Stammtisch am Mittwoch um 18.00
Die Topothek Ardagger hält jeden ersten Mittwoch im Monat einen Stammtisch ab. Morgen ist es zum zweiten mal soweit. DU bist ganz ganz herzlich willkommen: 2. Topothekar Stammtisch am Mittwoch, 7.5. um 18 Uhr im Gasthof Kremslehner in Stephanshart.
Gesundheitsplan NÖ – regionale Auswirkungen
Der neue Gesundheitsplan Niederösterreich wurde gestern abend regionalen Abgeordneten und Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Mostviertel vorgestellt. Es ging nicht nur um die Zahlen und ums „Zahlen“ – selbst wenn rund 32% (bei uns in Ardagger mittlerweile über € 1 Mio.) von den Gemeinden in die Krankenhäuser pro Jahr mitbezahlt wird. Es ging vor allem auch um die beste medizinische Versorgung der Zukunft. Und damit das gesichert ist muss das Versorgungssystem auch um- und ausgebaut werden. Der Plan legt dazu die notwendigen Schritte bis 2040 – also in den kommenden 15 Jahren fest. Ausgangspunkt des „Expertenplanes“ waren die gesundheitlichen Anforderungen, die es in den nächsten Jahren und Jahrzehnten geben wird. Auf welche Krankheiten und Gebrechen muss man regieren? Wo und wie kann die Versorgung dafür bestmöglich gelingen? Wichtig in der Diskussion war den Menschen gestern auch das Rettungs- und Krankentransportwesen und dort sind es sogar 72% der Kosten, die dafür von den Gemeinden einbezahlt werden und die im Moment nicht reichen. Also auch hier wird´s in nächster Zeit Reformen benötigen. >> hier auf Gesundheitsplan 2040+ findest Du alle Informationen, wie und wo das NÖ. Krankenhaussystem inkl. der Notfallrettung um- und ausgebaut werden soll.
Gemeindebund
Unser Pensionssystem im KI Interview
Apropos Gesundheit – wir leben immer länger – das ist sehr gut so. Es fordert aber auch unsere Pensionssysteme finanziell enorm. Und deshalb bringt die neue Bundesregierung gerade eine Pensionsreform auf den Weg. Diese bedeutet auch die eine oder andere Einschränkung, damit sie für alle solidarisch finanzierbar bleibt. Ich habe zu diesem Thema heute die KI befragt, was sie über das Pensionssystem weiss. Interessante Fakten, die auch für Dich von Nutzen sind, wenn Du über die zukünftigen Pensionen mitreden möchtest:
Folgende 3 Maßnahmen sind geplant:
- Anhebung der Voraussetzungen für die Korridorpension
- Einführung einer Teilpension
- Einführung eines gesetzlichen Nachhaltigkeitsmechanismus
Frage an die KI: Was ist die Korridorpension?
Antwort: Die Korridorpension ist eine spezielle Frühpensionsregelung in Österreich, die es Arbeitnehmer:innen ermöglicht, vor dem Regelpensionsalter in den Ruhestand zu treten – allerdings mit Abschlägen. Sie wurde eingeführt, um einen flexibleren Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen, insbesondere für jene, die lange gearbeitet haben, aber keine Schwerarbeit nachweisen können.
Frage an die KI: Welche Voraussetzungen gelten dafür?
Antwort:
- Mindestversicherungszeit: 40 echte Versicherungsjahre (nur Zeiten mit Beitragsleistung, z. B. durch Erwerbsarbeit)
- Eintrittsalter Männer: Ab 62 Jahren möglich >> diese Regelung wird jetzt auf 63 Jahre angehoben
- Eintrittsalter Frauen: Bis 2028 wird das Frauenpensionsalter stufenweise an jenes der Männer angeglichen. D. h. auch hier: bis ab 62 Jahren >> in zukunft auch ab 63 Jahren!
Frage an die KI: Welche Finanzielle Auswirkungen sind damit verbunden?
Anwort:
- Für jeden Monat der Inanspruchnahme vor dem Regelpensionsalter (65 Jahre) gibt es einen Abschlag von 0,425 %
- Maximaler Abschlag bei Inanspruchnahme mit bisher 62:
→ 36 Monate × 0,425 % = 15,3 % - Die Abschläge gelten lebenslang
Frage an die KI: Ist sonst noch etwas wichtig darüber zu wissen?
Antwort:
- Die Korridorpension kann nicht mit der Teilpension oder Altersteilzeit kombiniert werden.
- Sie ist freiwillig – man muss sie aktiv beantragen (bei der Pensionsversicherungsanstalt).
- Einmal in Anspruch genommen, bleiben die Abschläge dauerhaft bestehen – auch nach dem Erreichen des regulären Pensionsalters.
Frage an die KI: Was plant nun die Österr. Bundesregierung bei der Korridorpension?
Die österreichische Bundesregierung plant eine umfassende Reform der Korridorpension, die ab dem 1. Jänner 2026 schrittweise umgesetzt werden soll. Ziel ist es, die finanzielle Nachhaltigkeit des Pensionssystems angesichts der demografischen Entwicklung zu sichern.
-
Anhebung des Antrittsalters: Das frühestmögliche Antrittsalter für die Korridorpension wird schrittweise von 62 auf 63 Jahre erhöht. Die Anhebung erfolgt in Quartalsschritten: Alle drei Monate steigt das Mindestalter um zwei Monate, bis das Ziel erreicht ist.
-
Erhöhung der erforderlichen Versicherungsjahre: Die notwendigen Versicherungsjahre werden von 40 auf 42 Jahre angehoben. Auch diese Anpassung erfolgt schrittweise über einen Zeitraum von drei Jahren.
Diese Maßnahmen sollen laut Regierungsangaben bis 2029 Einsparungen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr bringen.
Einführung einer Teilpension
Frage an die KI: Was ist die Teilpension?
Antwort: Die Teilpension ist ein geplantes Modell in Österreich, das ab Anfang 2026 eingeführt werden soll. Sie ermöglicht es Arbeitnehmer:innen, ihre Arbeitszeit vor dem regulären Pensionsantritt zu reduzieren und gleichzeitig einen Teil ihrer Pension zu beziehen. Dieses Modell zielt darauf ab, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibler zu gestalten und die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer:innen zu fördern.
- Im Gegensatz zur traditionellen Altersteilzeit ist bei der Teilpension keine geblockte Freizeitphase vorgesehen;
- die Arbeitszeitreduktion erfolgt kontinuierlich. Dies soll den schrittweisen Übergang in die Pension erleichtern
- Die finanzielle Absicherung soll durch einen anteiligen Pensionsbezug gleichzeitig gewährleistet werden
Angekündigte Reform der Bundesregierung: Hierzu spuckt die KI noch keine näheren Informationen aus. Seitens der Bundesregierung wurden aber medial angekündigt:
- Mit 1. Jänner 2026 wird ein neues Modell der Teilpension eingeführt.
- Ab dem Zeitpunkt eines Pensionsanspruches wird dann die Möglichkeit der Reduktion der Arbeitszeit und der Bezug eines Teiles der Pension ermöglicht.
- Diese Maßnahme führt zu mehr Netto vom Brutto sowie einer höheren Pension.
Einführung eines gesetzlichen Nachhaltigkeitsmechanismus
Auch hierzu spuckt die KI noch keine näheren Informationen aus. Seitens der Bundesregierung wurde dieser aber medial angekündigt; Die Diskussion im Parlament der nächsten Tage und Wochen wird die Details „bringen“ und vor allem auch zeigen, ob überhaupt eine 2/3 Mehrheit dafür zu erzielen sein wird, denn darüber verfügt die Bundesregierung im Moment alleine nicht. Das wird zur Diskussion im Parlament vorliegen:
- Einführung eines gesetzlichen Nachhaltigkeitsmechanismus
- Ziel dieser Maßnahme ist die langfristige Finanzierbarkeit und Stabilität des Pensionssystems.
- Der gesetzliche Mechanismus dient auch dazu, festgelegte Ziele einzuhalten und verpflichtet bei Nichterfüllung zu weiteren Maßnahmen.
Schwierige Diskussion über „gerechte“ Einschränkungen
Für die verantwortlichen Politiker sind die Diskussionen über Reformen – vor allem über die „richtigen“ Reformen enorm „fordernd“, weil sie sich im Spannungsfeld dessen, was man für sich selbst erlebt und dem, was für die Gesamtfinanzierbarkeit und gemeinsam im Staat leistbarem abspielt. Ich will mich hier heute dazu auch gar nicht mehr „verbreitern“, nur auf eine interessante weltweite Prognoseseite zur den Bevölkerungsentwicklungen hinweisen. >> population-pyramid.net heißt sie.
„Überalternde Gesellschaft“ macht Reformen dringend nötig
Die Alterspyramide für Österreich zeigt uns: Immer weniger Junge und immer mehr Pensionsbezieher. Die Zahl der Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich steigt kontinuierlich – von 1,76 Millionen im Jahr 2000 auf über 3,2 Millionen im Jahr 2045. Und viele Menschen gehen auch deutlich vor dem gesetzlichen Pensionsalter in den Ruhestand.
Also Du siehst, wie notwendig gut gemachte Anpassungen im Pensionssystem sind, wenn wir wollen, dass auch die Enkel und Urenkel noch eine finanzierbare Altersversorgung durch den Staat erhalten. Hier die links dazu:
Bevölkerungspyramide von Österreich im Jahr 2025 – Bevölkerungspyramiden
Population pyramids of the nations of the world 2025 – Population Pyramids
Altersfinanzierung weltweit betrachtet
International haben vor allem die südlichen und asiatischen Länder noch kein Problem mit ihren Altersversorgungen. In Mozambique zum Beispiel sind 2,62% dre Bevölkerung „alte Menschen“ im Pesionsalter. In Ecuador in Südamerika sind es rund 8,6%……;
Übrigens habe ich die KI abschließend noch gefragt: wer steckt hinter der Website https://population-pyramid.net/? und diese Antwort bekommen:
Die Website PopulationPyramid.net wurde im Jahr 2011 von Martin De Wulf, einem belgischen Softwareentwickler, ins Leben gerufen. Ursprünglich als Nebenprojekt gestartet, hat sich die Plattform zu einer bedeutenden Ressource für demografische Daten entwickelt und wird weltweit von Millionen Menschen genutzt.
Die Daten auf der Website stammen hauptsächlich von der Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen, insbesondere aus den „World Population Prospects“. Diese Daten werden regelmäßig aktualisiert und bieten eine verlässliche Grundlage für demografische Analysen.
Zusammenfassend ist PopulationPyramid.net ein unabhängiges, von Martin De Wulf entwickeltes Projekt, das hochwertige demografische Visualisierungen bietet und sowohl in der Forschung als auch in der Bildung breite Anwendung findet.
Antrittsbesuch bei Justizministerin Anna Sporrer
Im Moment ist das Justizministerium wirklich „Baustelle“. Die Fassade des monumentalen Baues wird gerade renoviert, habe ich gestern bei einem Besuch bei der neuen Justizministerin gesehen. Inhaltlich gings dann aber um „Justizbaustellen“ zwischen ihrem Ministerium und den Österr. Gemeinden. Vor allem Haftungsregelungen für Bürgermeister, einschlägige Gerichtsurteile oder auch Möglichkeiten der Einsparung durch Nutzung digitaler Möglichkeiten waren da gemeinsame Themen. Und wir haben uns ausführlich über die Vergabeverfahren unterhalten und auch aufgezeigt, dass einige Regeln überbordend und „wirtschaftsschädlich“ sind. Vor allem erzeugen sie derart viel Bürokratie, dass ihr Nutzen gegen „Null“ geht. für die zwischenzeitliche Anhebung der Schwellenwerte zur Direktvergabe auf 143.000,– habe ich mich bedankt. Das Ziel, sie noch weiter anzuheben, scheitert laut Justizministerin im Moment nicht an ihr, sondern an anderen gesetzlichen Regelungen in Österreich. Nach diesen suchen wir jetzt, haben mit ihr für die weitere Anhebung der Regeln für die freie Vergabe aber eine Verbündete gefunden. Für die Gemeinden und unsere Arbeit hat sich sich „ehrlich“ interessiert und dafür bin ich auch sehr dankbar. Man kann nämlich auch über Regelungen nur gut reden, wenn man den jeweils anderen versteht. Das war gestern wechselseitig gegeben. Herzlichen DANK dafür.

Suche/Finde
Kanarienvogel in Innerzaun zugeflogen
Am Kollmitzberg in der Rotte Innerzaun ist gestern ein Kanarienvogel zugeflogen. Die Nässe und der Regen hat ihn nach einigen Tagen, wo er in diesem Bereich beobachtet wurde, doch ins „Warme“ getrieben. Bei der Fam. Jechsmayr hat sich das kleine „Gefieder“ eingenistet, falls ein Besitzer nach seinem Schützling sucht!
Sprüche zum Tag – Thema „Suchen“
In den Sprüchen zum Tag geht´s am Schluss um´s „Suchen“ und aus der Geschichte gibt´s hier ganz „wertvolle“ und interessante Sprüche und auch weniger bekannte „Neue“:
-
„Wer sucht, der findet – aber nicht immer das, was er erwartet.“
– Wilhelm Busch (zugeschrieben) -
„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“
– André Gide -
„Suche nicht andere, finde dich selbst.“
– Siddhartha Gautama (Buddha) (sinngemäß überliefert) -
„Wir irren uns empor.“
– Friedrich Schiller (über das Suchen im Irrtum) -
„Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
– Seneca (zum inneren Suchen nach Mut) -
„Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn.“
– Johann Wolfgang von Goethe (aus dem Gedicht „Gefunden“) -
„Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen.“
– Henry Ford -
„Viele suchen ihr Leben lang nach dem Glück – und übersehen es, wenn es leise vorbeigeht.“
– Ernst Ferstl -
„Wer die Wahrheit sucht, darf nicht erschrecken, wenn er sie findet.“
– Unbekannt -
„Suchen ist der Anfang jeder Erkenntnis.“
– Martin Heidegger (sinngemäß)
Abschließend alles GUTE für Deinen Tag und wenn Du was „suchst“, dann wünsche ich Dir, dass Du es auch finden mögest. Alles GUTE!






