Frühstücksnews – Freitag, 25.4.2025

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Ardagger

Dein Tacho lügt nicht!

Der gestrige Bericht über die 30 km/h Beschränkung in Siedlungs- und auf Ortsstraßen, hat zahlreiche und auch sehr emotionale Reaktionen ausgelöst. Tendenziell wird zu schnell gefahren, war der Tenor und deswegen darf ich speziell die Autofahrer unter uns allen nochmals dringend bitten: „Schau auf Deinen Tacho, denn dein Tacho lügt nicht! Bitte fahr bei 30km/h auch wirklich „30!“ oder wenn 50km/h angeschrieben ist, bitte nur „50!“

Überfahrene Haustiere oder die Sorge um die Kinder und ältere Menschen, die selbst auf den Verkehr noch nicht so gut achten können, sind das war die Anrainer, die Mütter oder Väter und auch für die Aufsichtspflichtigen große Emotion erzeugt. Und wer betroffen ist, sieht auch, wie wirklich gefahren wird. Die „Fahrer“ selbst  – und das sind nicht nur „Durchfahrer“, sondern in den meistern Siedlungsstraßen in erster Linie Anrainer und Lieferanten – sind schon „durch“, wenn sie zu schnell gefahren sind. Für sie ist das oft nicht einmal bewusst und wenn sie drauf angesprochen werden, hat mir eine Betroffene geschildert, dann sind sie auch nicht schuldbewusst, sondern schimpfen fast noch die, die zurecht auf die Regeln hinweisen!

Ja, wir habens oft eilig aber das ist eine „Regelübertretung“ und die ist strafbar!!!! Sie kann nur aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen faktisch kaum kontrolliert werden. Deswegen gibt´s auch seitens der Gemeinden in ganz Österreich seit langem die Forderung nach der Möglichkeit einer Radarüberwachung in Siedlungsstraßen. Bisher haben aber die in den Bundesländern zuständigen Verkehrsreferenten diesem Anliegen noch nicht zugestimmt!

Nachdem sich Anrainer also sonst auch nicht zu helfen wissen, ist dann sogar verständlich, dass   deswegen  sogar bei 30ig – weil er nicht eingehalten wird, der Ruf nach noch niedrigeren Geschwindigkeiten laut wird.

Die Beschränkungen stehen  nicht, um Autofahrer zu ärgern, sondern um alle Verkehrsteilnehmer wechselseitig zu schützen! In den Siedlungsstraßen spielen auch Kinder, in den Ortskernen gibt es querende Fußgänger oder Halteverkehr usw……; Bitte sag´s auch DU weiter, dass eine Beschränkung, die eingehalten wird, vor Unfall und Gefahr schützt – die Fußgänger genauso wie die Autofahrer oder Zweiradfahrer!

Zahlreiche Veranstaltungen am Wochenende

Mit Blick auf das kommende Wochenende siehst du hier alle Angebote aus dem Veranstaltungskalender und auch gleich nachfolgend einige Flugblattwerbungen zu den Veranstaltungen im Überblick, die nicht ohnehin schon in den letzten Tagen Thema waren! Es ist möglicherweise eines der „stärksten“ Wochenenden des Jahres und das „Tag des Most“ Wochenende! Genieße es in jedem Fall – und der Sonntag sollte dann nach Regen am Freitag und trüberem Wetter am Samstag auch richtig schön werden!

Fr. 25.

Start: Lauftreff des ULC Ardagger

Sa. 26. – 27.

Erste-Hilfe Kurs – 16 Stunden für das Leben

Sa. 26.

Let‘s Play Tennis – Tag des Tennis

Sa. 26. – 31. Spargel & Maibock im Gasthof zur Donaubrücke
Sa.

26.

Spielenachmittag Jungschar & Senioren

Sa.

26.

JUSTAMENT-Konzert & öffentliche Probe

So.

27.

Frühschoppen FF Stefanshart

So. 27.

Tag des Most beim Mostheurigen Hauer

Hausflohmarkt im Gh. Stöger

Bitte beachte noch – und das steht nicht im Veranstaltungskalender – dass das Gasthaus Stöger in Ardagger Markt morgen und übermorgen einen Hausflohmarkt abhält.

 

Charity Olditmer Ralley

Und am Samstag um ca. 14.30 werden die Fahrzeuge einer Charity Oldtimer Ralley bei der Mittelschule Ardagger zu einer Sonderprüfung vorbeikommen. Bitte um diese Zeit die Parkplätze Mittelschule freilassen! Herzlichen DANK dafür und gern bist Du natürlich zum „anfeuern“ oder „olditmerschauen“ eingeladen!

OMV Querung Habersdorf

Berichten darf ich Dir noch, dass gestern zwischen Kreuzung Hochstraße Stift Ardagger und Habersdorf eine OMV Querung mit Glasfaser durchgeführt worden ist. Das ist eine der letzten Verbindungen, die uns zu einem Haus noch gefehlt hat! OMV Querungen sind allerdings kompliziert und brauchen wegen der Leitungssicherheit aufwändige Genehmigungen. Das haben wir gestern hier endgültig geschafft!

Pfarrhof Kollmitzberg – Anschluss Strom und Fernwärme

Ebenfalls gut voran gegangen ist die NetzNÖ. und Fernwärmezuleitungsbaustelle am Kollmitzberg bei der Volksschule. Hier werden auch die Niveaus derart verändert, dass zukünftig allenfalls auch ein Zugang in die Volksschule von Westen, wo man jetzt das Fenster sieht, möglich sein sollte und auch die Vorbereitung für einen an diesen Standort angrenzenden allfälligen neuen Trinkwasser-Hochbehälter für Kollmitzberg wurden damit erledigt.

Verkehrstafeln fehlen

30 und 50km/h Beschilderungen an der Landesstraße Kirchfeld sind verschwunden. Vielleicht hat sie der Wind „verblasen“, dann bitte ich  verständnisvolle Finder, sich kurz zu melden. Wir freuen uns, wenn sie wieder an Ort nd Stelle zurückkommen!

 

International

MX4 Foundation von Kali Sana Morgan gegen den Kinderhandel in Ostafrika

Schon einmal habe ich Dir hier die MX4 Foundation vorgestellt. Sie wird von Kali Sana Morgan, die ihre Wurzeln am Kollmitzberg hat, organisiert und kämpft gegen den Kinderhandel in Ostafrika. Bei einer jüngsten Rettungsaktion in Uganda wurden 155 Kinder aus sklavenähnlichen Verhältnissen befreit, hat sie mir geschrieben: Zwangsarbeit, erzwungenes Betteln und sexuelle Ausbeutung. Die Hälfte der Kinder war unter 12 Jahre alt, einige sogar jünger als 3. Viele wurden von verzweifelten Eltern verkauft oder weggegeben, in der Hoffnung auf ein besseres Leben – doch stattdessen erwartete sie Leid. Die MX4 Foundation sorgt in einer sicheren Internatsschule mit Betreuung, Bildung und Schutz vor Menschenhändlern für die Kinder. Doch auch die Schule steht vor Herausforderungen: Die Versorgung mit genug Nahrung ist ein täglicher Kampf. „Aber wir geben nicht auf – jedes dieser Kinder verdient Sicherheit und eine Zukunft!“ schreibt Kali Sana Morgan. Du kannst übrigens die MX4 Foundation gerne unterstützen. Hier findest Du die Kontakt und Spendendaten: http://www.mx4foundation.org oder auf Instagram unter @mx4foundation;

Gemeindebund

Gespräch mit Bundeskanzler Christian Stocker

Im Zuge der Antrittsbesuche bei Regierungsmitgliedern gings gestern ganz an die Spitze ins Kanzleramt. Gemeinsam mit Vizepräs. und Bgm. Erich Trummer aus dem Burgenland redeten wir mit dem Bundeskanzler wieder einmal ums liebe Geld, um kurzfristiges Sparen und langfristige Strukturreformen. In jedem Fall war es ein Gespräch mit höchster Wertschätzung für die Gemeinden und mit einem Bundeskanzler, der die Sache voranstellt. Pragmatisch richtig!

Gespräch mit Staatssekretär Schellhorn

Vom Bundeskanzleramt ins Europaministerium, wo Sepp Schellhorn sein Büro hat, ist es eigentlich nur ein „Katzensprung“. Insofern hat´s gut gepasst und wir haben mit ihm gleich nach dem Kanzler über Deregulierung weitergeredet. Da ist viel zu tun und er hat auch zahlreiche größere und kleinere Vorschläge überreicht bekommen. Folgetermine wirds geben, haben wir vereinbart!

Podcastaufnahme mit Sebastian Kurz

Sehr interessant war dann eine Podcast Aufnahme mit Sebastian Kurz. Der ehemalige Bundeskanzler erzählte mir, wie wichtig ihm – gerade wegen seiner vielen Auslandsaufenthalte – die Heimatgemeinde ist. Aber auch Politik, Wirtschaft oder Migration und der Umgang mit Lebensherausforderungen waren Themen. Am 21. Mai kannst Du die Podcastfolge hören. Ich werde dir hier über die Veröffentlichung berichten.

Bezirksversammlung des NÖ. Gemeindebundes in Mödling.

Schließlich gings dann zum Tagesabschluss noch in den Süden Wien´s. Und dort stand ein Wechsel des Bezirksobmannes am Programm. Auf Ferdinand Köck folgt nun David Berl – der Bgm. von Laxenburg. Und dieser ist einstimmig mit seinem Vorstandsteam gewählt worden. Herzliche Gratulation und alles GUTE!

KI Interview

Nachdem die Pensionszahlungen einen großen Brocken bei den Staatsausgaben ausmachen, sind sie heute Thema in den KI News. Hier einige Erklärungen…… spannende:

 

Wie wird sich das Pensions-Umlagesystem entwickeln?

KI Perplexity: „1950 kamen auf eine pensionierte Person noch sechs Erwerbstätige, heute sind es drei, 2040 nur mehr zwei!“

Immer öfter hör ich – angsichts auch der Diskussionen über´s „Sparen“ von Menschen: „zum Glück hab ich das mit dem Arbeiten vorbei“ und betrifft mich das nicht mehr. Gleichzeitig sagen mir auch immer wieder Pensionisten – vor allem angesichts der Pensionserhöhungen von heuer 9,6% – dass man da schon hätte was beitragen können zum Gesamtstaat und es eigentlich „sehr hoch“ war.

Zu spüren ist bereits, dass im Pensionsumlagesystem in Österreich zukünftig das Verhältnis von Zahlern zu Empfängern „kippt“.

Aber wie dramatisch das „faktisch“ wirklich ist, dazu habe ich auch heute die KI befragt. In diesem Fall eine besonders „wissenschaftlich“ orientierte Variante – die Perplexity KI.

Meine Frage/mein „Prompt“ waren fast nur Stichworte: „Demografisches Problem Pensionen in Österreich – kannst du mir dazu eine Darstellung zeichnen? Immer mehr Pensionierte, immer weniger Arbeitende und während sich die Pensionszeit enorm verlängert hat, hat sich die Arbeitszeit nicht geändert…

Antwort von KI-Perplexity:

Kernaussagen:

  • Immer mehr Menschen erreichen das Pensionsalter, während die Zahl der Erwerbstätigen sinkt.
  • Die Lebenserwartung steigt, wodurch die durchschnittliche Pensionsdauer zunimmt.
  • Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigen ist gesunken, während die Pensionszeit steigt

Zahlen und Entwicklung:

Jahr Personen im Erwerbsalter (15–64) Personen 65+ Verhältnis Erwerbstätige : Pensionisten
1950 6 : 1
2024/2025 ca. 5,3 Mio. ca. 1,86 Mio. 3 : 1
2040 ca. 5,3 Mio. ca. 2,57 Mio. 2 : 1
2060 ca. 2,7 Mio.
Legende: Links: Erwerbstätige pro Pensionist; Rechts: Pensionisten
  • Die Zahl der Senioren (65+) steigt bis 2040 auf 2,57 Mio., die der Erwerbstätigen sinkt leicht
  • 1950 kamen auf eine pensionierte Person noch sechs Erwerbstätige, heute sind es drei, 2040 nur mehr zwei
  • Die durchschnittliche Lebenszeit nach Pensionsantritt steigt weiter an (Männer bis 85,2 Jahre, Frauen bis 88,8 Jahre bis 2050)

Zusammenfassung

  • Immer mehr Pensionisten stehen immer weniger Erwerbstätigen gegenüber
  • Die Pensionszeit verlängert sich deutlich, während die durchschnittliche Arbeitszeit pro Jahr und Erwerbstätigem sinkt
  • Das bringt das umlagefinanzierte Pensionssystem zunehmend in Schieflage und erhöht den Druck auf die arbeitende Generation

 

Antwort von KI Chat-GPT:

🧓 Das demografische Problem bei den Pensionen

In Österreich – wie in vielen anderen Ländern – gibt es ein wachsendes Problem mit dem Pensionssystem. Der Grund ist die Alterung der Bevölkerung. Das heißt:

  1. Menschen leben immer länger
    ➤ Die Lebenserwartung steigt. Dadurch beziehen Pensionist:innen immer länger Pension, oft über Jahrzehnte.

  2. Junge Menschen starten später ins Berufsleben
    ➤ Viele machen längere Ausbildungen oder Studien. Daher zahlen sie später ins System ein.

  3. Lebensarbeitszeit bleibt gleich
    ➤ Obwohl Menschen länger leben, arbeiten sie nicht automatisch länger. Das bedeutet: Gleich viel einzahlen – aber länger beziehen.

  4. Immer weniger Junge, immer mehr Alte
    ➤ Die Zahl der Menschen im Pensionsalter wächst, während es weniger junge Erwerbstätige gibt, die Beiträge zahlen.


Und damit ist wohl auch das Thema für die heutigen Sprüche und Zitate zum Tag gefunden. 

  1. Altersvorsorge ist kein Akt der Gier, sondern der Vernunft.“
    Norbert Blüm, deutscher Politiker

  2. „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt.“
    Chinesisches Sprichwort
    (oft im Zusammenhang mit finanzieller Vorsorge zitiert)

  3. „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“
    Henry Ford, US-amerikanischer Industrieller

  4. „Der kluge Mann baut vor.“
    Friedrich Schiller, aus „Wilhelm Tell“

  5. „Sparen heißt, dem Geld die Möglichkeit zu geben, sich zu vermehren.“
    André Kostolany, Börsenexperte und Autor


😄 Humorvolle Sprüche

  1. „Ich spare für mein Alter. Ich hoffe nur, ich erinnere mich dann, wo ich’s hingelegt habe.“
    Unbekannt

  2. „Altersvorsorge ist, wenn man sich frühzeitig Gedanken darüber macht, wie man später mit dem auskommt, was man jetzt nicht hat.“
    Unbekannt

  3. „Früher hat man auf die Rente gewartet. Heute wartet die Rente auf einen Nebenjob.“
    Unbekannt

  4. „Meine Altersvorsorge besteht aus Hoffnung und einem Lottoschein.“
    Unbekannt

  5. „Ich hab meine Rente schon verplant – für Miete, Strom und Katzenfutter.“
    Unbekannt

Alles GUTE für Deinen heutigen Freitag und das kommende Wochenende!

(c) Christine Keusch

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