Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Die Sprüche zum gestrigen Tag in den News, die haben sich mit dem Thema „PROBLEM“ beschäftigt. Heute möchte ich der „ANTWORT“ viel Raum geben. Und gleich vorweg: Oft sind´s die richtigen FRAGEN, die dann auch gute, interessante und Problem lösende „ANTWORTEN“ zulassen.
Zum Beispiel haben wir uns gestern abend in der Runde der Kollmitzberger Gemeinderäte in kleinem Rahmen zusammengesetzt. Die Frage war, wer wird auch wieder bei der nächsten Gemeinderatswahl antreten und wer wäre auch bereit, Funktionen für Kollmitzberg zu übernehmen – zum Beispiel ab 2025 dann auch eine Ortsvorsteheraufgabe. Ich glaube wir haben sehr gute ANTWORTEN gefunden. In diesem Fall gibt´s aber natürlich auch noch einige Fragen abzuklären und auch einen erweiterten Entscheidungskreis wollen die Kollmitzberger miteinbinden. In jedem Fall und soviel kann ich heute schon sagen, sind sehr gute ANTWORTEN auf die Fragen, die wir uns gestern gestellt haben, „am werden“.
In Ardagger steht bei der Volksschulbaustelle die Frage an: Für welche Fassadenart werden wir uns beim Holzzubau entscheiden. Eine Frage, deren Antwort durch eine Vielzahl an Vorschlägen erleichtert werden soll. Ob die Vielfalt eine Antwort dann aber auch wirklich leichter macht und nicht vielleicht dann doch eher die „Qual der Wahl“ zu Buche steht, das ist bei der geforderten Antwort noch abzuwarten.
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Davor habe ich mich mit Leopold Reymair von der Fa. GREEMER in Wien getroffen. Die Frage war: „Wie kann man den Enteneffekt im Stromnetz überwinden…..? Übrigens gibt´s eine „kalifornische“ und auch eine „österreichische“ Ente……… und der „Enteneffekt“ ist übrigens die Stromleistungskurve aus PV Strom. Die ANTWORT seiner Firma sind „Quartierspeicherlösungen“. Also große 2MW Batteriespeicher, die idealerweise direkt beim TRAFO installiert werden und dort Strom aufnehmen, wenn er billig oder als ÜBerschuss von vielen PV Anlagen da ist, aber dann abgeben, wenn er – wie in der NAcht – gebraucht wird. Das ganze stabilisiert das Stromnetz einerseits, ist aber – so seine Berechnung – auch ein sehr gutes Geschäft, das in Kalifornien auch schon exzellent funktioniert. Wenn´s nach GREEMER geht, dann sollten die ersten solchen Speicher schon bald auch in Österreich installiert werden. >> liest Du hier in allen Details.

Mit Vertretern der Fa. REWE hab ich dann die FRAGE erörtert, wie wird die NAHVERSORGUNG der Zukunft ausschauen. Übrigens auch in ARDAGGER investiert ja REWE für den ADEG Nahversorger bei der Mittelschule. Aber die Frage war gestern eine Österreich weite und vor allem auch zu Details……: Zum Beispiel zum Flächenverbrauch. Da sagt eine Studie, dass die Handelsflächen generell nur ein Minimum der versiegelten Fläche betragen und die REWE Vertreter sagen, dass kaum Standorte mehr neu gebaut werden. Antwort: Es geht vielmehr um die Sanierung bestehender und die Ökologisierung dieser – zum Beispiel durch PV Anlagen, Gründächer ua. Maßnahmen. Oder zur Frage „Nahversorgung in kleineren Einheiten und ganz ländlichen Regionen. Denn die Konzentration im Handel geht noch weiter und auch die Hausauslieferungen, die von einigen Handelsketten betrieben wurde, werden sich voraussichtlich einschränken. Antwort: Es könnten doch auch im Handel die Selbstbedienungslösungen mehr werden. Es braucht – und darauf drängt halt auch REWE und trifft sich da auch mit den Gemeindebund-Interessen, dass für derartige Standorte die Öffnungszeitenregelungen – ähnlich wie jetzt schon bei den Tankstellen – ausgedehnt werden.
Die Frage Flächenverbrauch war auch Thema bei einem Gespräch mit dem Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, die einen Punkteplan für „Bauen ohne Boden“ erstellt haben. Spannende Antworten auf die Fragen, wie trotzdem junge Menschen ihr Eigentum schaffen können. Viele Ähnlichkeiten und Lösungsansätze wie auch im Bodenschutzplan des Österr. Gemeindebundes, den wir ja >> hier zur Diskussion gestellt haben. DANKE für die sehr guten ANTWORTEN aus und für die PRAXIS zu diesen drängenden Fragen.
Das Thema Klimaschutz und Energieeffizienz – und wie man dafür vor allem bei Gemeinde-Entscheidern Bewusstsein schaffen kann – das war die Frage mit dem Forum Wissenschaft und Umwelt bzw. der Initiative Umweltmanagement Austria. Ich darf Dir dazu auch gleich ganz konkrete Lösungen zeigen, denn Gemeinden haben da schon ANTWORTEN und die verbreiten wir gerade mit Kurzvideos. Zum Beispiel hier 3 Schwammstadtprojekte aus Amstetten – von unseren Nachbarn, weiter aus Tulln und aus Lanzenkirchen, die echt gut gelungen sind.
Fragen zur Gesundheit und leider nicht überall Antworten, waren dann gestern „im Großen“ noch Gesprächsthema und im „Kleinen“ waren´s auch gestern viele kleine Anfragen, die zumindest in den meisten Fällen auch ANTWORTEN ermöglicht haben. In vielen Fällen sehr „positive Antworten“, in einigen Fällen leider auch „unbefriedegende Antworten“…. auch das ist Realität.
Ich darf Dich für heute abend nochmals zur kleinen Eröffnung für das Infohaus im Donauwellenpark einladen. Herzlich willkommen.
Und damit zu den Zitaten zum TAG rund um das Thema ANTWORTEN:
„Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten.“ Henrik Ibsen
„Dem guten Frager ist schon halb geantwortet.“ Friedrich Nietzsche
„Die Stille stellt keine Fragen aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.“ Ernst Ferstl
„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Menschen weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ Nahgib Mahfuz
Ich wünsche Dir heute viele gute Fragen und hoffentlich auch viele erfüllende Antworten! Alles GUTE!






