
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Wie man für „POLITIK“ und für die „aktive Gestaltung unserer Gesellschaft“ begeistern kann und das abseits des von den Medien tagtäglich transportierten „Politikbildes“, das erlebten 11 Mütter und 22 Kinder aus unserer Gemeinde gestern beim ersten von insgesamt 2 Parlamentsbesuchen, die ich für das Kinderferienspiel organisieren durfte! Besonders eindrucksvoll waren die Beispiele und Hintergrundgeschichten, die unsere 2 pädagogischen Begleiter erzählten und besonders „praktisch“ waren die „Erlebnisse“ im Parlament, die wir von Nationalrat Mag. Andreas Hanger hörten. Am kommenden Dienstag, den 22.8.2023 gibt´s noch einmal die Möglichkeit, mit mir mit nach Wien und ins Parlament zu fahren. Noch sind Plätze frei! Übrigens startet unsere Fahrt – auch am kommenden Dienstag dann am Bahnhof in Amstetten. Gemeinsam geht´s mit der Bahn nach Wien und dort mit der U-Bahn ins Parlament. Bei einer rund 1,5 stündigen Führung wird unsere DEMOKRATIE erklärt und man sieht die Säale und das Hohe Haus, das es sonst nur im Fernsehen gibt, einfach live. Und Du erlebst selbst, wie „Mehrheitsentscheidungen“ in unserer DEMOKRATIE zustandekommen! Einfach am Gemeindeamt unter 07479 7312 13 oder burgerservice@ardagger.gv.at anmelden. Es sind junge Menschen ab 8 Jahren in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern – aber sonst gerne auch mit Freundinnen und Freunden – herzlich willkommen! Und solange Plätze frei sind, können sich auch gerne noch Erwachsene mit anmelden. Ich freue mich, wenn Du mitfährst!


Ich bleibe „thematisch“ heute gleich bei unserem Staat und bei der Verwaltung und wie diese in Zukunft in einer immer mehr „digitalisierten“ Welt von statten gehen wird. Eni wichtiger „Schlüssel“ für die „digitale Verwaltung“ ist die Handysignatur und ID-Austria. Die ID-Austria ist mehr odr weniger der digitalen Identifikationsschlüssel jeder Bürgerin und jedes Bürgers in Österreich für alle möglichen behördlichen Wege, die wir in Zukunft „online“ erledigen können.
Du musst Dir das so vorstellen: Wenn Du am Gemeindeamt oder auf der BH oder bei der Pensionsversicherungsanstalt reingehst, dann kennt man Dich dort zumeist persönlich. Wenn nicht und es geht um eine sensible Auskunft oder eine Wahl oder eine behördliche Handlung, dann hast Du im realen Leben einen Lichtbildausweis herzuzeigen. Im Internet ist es komplizierter, jemanden eindeutig zu identifizieren. Da werden auf den sozialen Medienplattformen teilweise Identitätsprofile und Namen angegeben, die gar nicht stimmen. Weil aber vor allem bei behördlichen Handlungen eine „garantierte Identität“ erforderlich ist, gibt´s mittlerweile die Handysignatur und am aktuellsten eben die ID-AUSTRIA. Die ist dann mehr oder weniger der digitale Identifikationsschlüssel, mit dem man Dich bei vielen Amtswegen im Internet eindeutig erkennt und zuordnen kann. Und deshalb solltest DU Dir die ID-Austria auch frühzeitig sichern und auf Dein Handy diesen „persönlichen Code“ oder „Schlüssel“ hochladen!
Wo und wofür kannst Du Dich jetzt schon mit der ID-Austria identifizieren?
- bei folgenden E-Governmentplattformen:
- Finanz Online
- Sozialversicherung Online
- Justiz Online
- Transparenzportal
- Unternehmensserviceportal
- bei folgenden Diensten auf oesterreich.gv.at
- Hauptwohnsitz online ändern
- Geburtsurkunden oder andere Urkunden online beantragen
- beim digitalen Babypoint
- Reisepass online ablegen
- Beantragung einer Wahlkarte
- PDF.Unterschrift
- bei folgenden Services auf oesterreich.gv.at
- Strafregisterbescheinigung abrufen
- Meldebestätigung abrufen
- Aktuelle Volksbegehren unterschreiben
- Zugang zum aktuellen Waffenregister erhalten
- Diebstähle online anzeigen
Und so kommst Du zu Deiner ID Austria:
- Entweder >> hier auf www.oesterreich.gv.at eine der angeführten Registrierungsvarianten durchführen. Das geht auch online!
- Oder >> komm einfach einmal aufs Gemeindeamt. Unser Bürgerservice hilft Dir auch dabei! Bitte aber um Voranmeldung unter 07479 7312 bzw buergerservice@ardagger.gv.at
Übrigens werden es immer mehr Anwendungen werden, die über kurz oder lang eine sichere Identifikation benötigen. Im öffentlichen Dienst zum Beispiel können Mitarbeiter/innen schon jetzt die Lohnzettel oder Dienstpläne ua mit der ID-Austria einsehen. Insofern bitte ich Dich schon jetzt, die ID-Austria auch auf Deinem Handy zu installieren. Du wirst in Zukunft damit auch viele weitere Anwendungen nutzen können und damit die Möglichkeiten der Digitalisierung voll für Dich verwenden können.
In einigen Gesprächen der letzten Tage mit unseren Gastwirten und Zimmervermietern wurde mir immer wieder gesagt, dass wir heuer eine sehr erfolgreiche Tourismussaison haben. Die Gäste kommen vor allem über den Donauradweg, sie machen aber auch unabhängig davon einige Tage Station bei uns. Und einige „Spezialangebote“ wie Urlaub am Bauernhof – Bspw. bei der Fam. Haunschmid am Kollmitzberg, woher das nachfolgende Video stammt – sind da auch sehr erfolgreich.
Eine große Herausforderung haben aber alle Betriebe bei uns: Genug und vor allem auch gutes Personal zu finden. Immer mehr muss auf Menschen und Mitarbeiter aus den Nachbarländern Ungarn, Rumänien, Ostdeutschland oder Polen u.a. zugegriffen werden und von dort kommen auch wirklich viele unterstützende Hände. Aber die brauchen auch Wohnmöglichkeit! Teilweise für Monate – in einigen Fällen bis zu einem halben Jahr und mehr! Weil ich einem unserer großen Betriebe kürzlich gesagt habe, dass ich sicher bin, dass es solche Wohnungen gibt – die allerdings nicht am „offiziellen“ Wohnungsmarkt auftauchen, darf ich hier einen AUFRUF starten und kann Dir sagen: Unsere Betriebe garantieren Dir dafür, dass hier Menschen Herberge suchen, die auch bei ihnen gute Arbeit leisten und wo man keine Sorge haben muss. Solltest Du einen Hausteil leer stehen haben, eine Vermietung für Saisonarbeitskräfte ins Auge fassen, dann melde dich kurz am Gemeindeamt oder bei mir persönlich oder auch direkt bei den großen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben bei uns. NAhezu alle, suchen hier nach Möglichkeiten, die in ihrer unmittelbaren Nähe sind! Die nachfolgenden Bilder kommen übrigens aus dem Schiffsmeisterhaus in Ardagger Markt – einem sehr gefragten Betrieb am Donauradweg bei uns!

Zum großen Blasmusikkonzert am 26.8. ist alles in Vorbereitung und die Musiken absolvieren gerade ihre finalen Proben. Gefragt werde ich immer wieder: Wo können die Menschen PARKEN? Es wird ausreichend Parkplätze direkt an der Donau geben mit einfachem Zugang unter der Bundesstraße dann durch bis zum Konzertplatz. Das hier hinterlegte Luftbild hat sich im Abbauvorgang schon deutlich weiterentwickelt, aber Du siehst in etwas die Platzaufteilung für das Konzert im Steinbruch. Kurzum: Es wird ausreichend Parkplätze in der Nähe geben. Anzuraten ist sicherlich, ausreichend früh zu kommen, um die paar hundert Meter weg und die leichte Steigung dann hinauf zum Konzertplatz auf der ersten Etage leicht und locker zu schaffen. Es wird übrigens alles perfekt abgesperrt und gesichert sein, so dass keine Bereiche begangen werden können, wo loses Steinmaterial herumliegt. Und die Zu- und Abgänge sind auch stufenfrei.
Die Moststraße bietet auch heuer in der Obsterntesaison wieder Sortenbestimmungstage an. Kostenfrei kannst Du Deine unbekannten Mostbirnen und Wirtschaftsäpfel bestimmen lassen. Das Ziel der Bestimmungen ist für die PomologInnen der Moststraße, bisher vielleicht unbekannte oder seltene Obstsorten aufzufinden und zu dokumentieren. Am Ende soll es die Sortenvielfalt der gesamten Moststraße erfassbar machen und seltene Sorten später zu sichern helfen. Jede von Dir abgegebene Probe hat 5- 10 reife, unversehrte Früchte pro Sorte in einem Sackerl gemeinsam mit einem ausgefüllten Sortendatenblatt zu umfassen. Bitte diese zeitgerecht bei der jeweiligen Annahmestelle abgeben!
>> hier das SORTENDATENBLATT im pdf.Format
>> hier alle Termine nochmals im .pdf Format
Beachte bitte heute noch die ABFUHR des GELBEN SACKES!
Und weil grad in allen Medien wieder von dutzenden Fußballfeldern die Rede ist, die da täglich verbaut würden, mischen wir uns seitens des NÖ. Gemeindebundes jetzt aktiv in diese Diskussion ein und fordern einen „ehrlichen Umgang anstatt Horrorzahlen“ – und da nicht nur mit den Zahlen, sondern auch mit den „Notwendigkeiten“ und auch mit den immer wieder bei uns in den Gemeinden vorgebrachten „Wünschen“ des Bodenverbrauches! Keine FRAGE: Es braucht einen sehr vorsichtigen Umgang mit Grund und Boden und es ist erstes Ziel, so wenig Boden wie nur irgendwie möglich dauerhaft durch Versiegelung zu verbrauchen! Aber wir müssen auch – wenn wir wirklich sparsam sein wollen – zum Beispiel darüber reden, ob junge Menschen anstatt selbst neu ein Haus zu bauen, vielleicht bei den Eltern oder Großeltern ausbauen könnten. Wir leben in Österreich alles zusammen schon auf „sehr großem Fuß“. Rund 48m2 Wohnnutzfläche nennt jede und jeder Österreicher aktuell sein eigen. Oder wir müssen darüber reden, ob große Leerstandsflächen nicht doch durch Vermietung oder vielleicht auch einmal durch Veräusserung wieder neue Nutzungen bekommen anstatt leer zu stehen und nur auf eine „passive Wertsteigerung“ zu warten. Und wir müssen darüber reden, wie der zukünftige Verkehr ohne neue Radwege oder Busbuchten auskommen soll und wie ein immer mehr auf Paketlogistik ausgerichteter Handel ohne große Lager auskommen soll…….; Denn schließlich bestellt ja jeder sein Paket – aber halt nur seines…….; Wir wehren uns als Gemeinden in jedem Fall gegen eine Diskussion, wo wir als Menschen immer nur mit dem Finger auf andere Menschen zeigen anstatt selbst aktiv zu schauen, was wir in einem konstruktiven Diskurs öffentlich und in einer ehrlichen Diskussion selbst als Liegenschaftseigentümer machen können – jede und jeder einzelne von uns. Die Regeln und Gesetze in der Flächenwidmung sind jetzt schon sehr streng – aber um auch „Altlasen“ abzubauen, brauchts auch einen qualifizierten Diskurs mit den Liegenschaftsbesitzern und mit Leerstandsbesitzern und deren Anrainern, damit „Immobilien“ wieder mobil werden und „innerörtliche Verdichtungen“ möglich sind und innovative Lösungen für notwendige Nutzungen umgesetzt werden können. Ohne Neubodenverbrauch wird´s nicht gehen, aber mit „Egoismus“ und „eindimensionaler Sicht“ und „Drüberfahren“ über Haus-, Liegenschafts- und Leerstandsbesitzer oder Wirtschaftsdienstleister auch nicht. In diesem Sinn dieses Video zum Thema, das wohl am Anfang einer generellen Debatte über unseren Lebensstil stehen könnte:
Und Du kannst es heute auslegen, wie Du willst, aber man kann schon was bewirken, sagt zumindest ein afrikanisches Sprichwort. „Wenn du denkst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, hast du noch nie mit einer Mücke im Bett gelegen.” Überlegen müssen wir als „homo sapiens“ immer nur in welche Richtung unser „Wirken“ geht.
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

