Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute abend und morgen am Freitag ist Infoabend bzw. Tag der offenen Tür in der Mittelschule Ardagger. Herzlich willkommen im besonderen an die Volksschülerinnen und deren Eltern und auch an alle, die sich für unsere Mittelschule interessieren. Vor allem auch aus Viehdorf, tlw. auch aus Neustadtl und Zeillern kommen seit einigen Jahren zahlreiche Schülerinnen und Schüler zu uns, weil echt viel geboten wird bei uns. Also es zahlt sich aus, wieder einmal anzuschauen, wie Bildung bei uns in der Realität funktioniert. Und schließlich ist ja das für die Zukunft enorm wichtig, wenn die Kinder von heute, als Erwachsene von morgen die Gestalter und Träger unserer Gesellschaft sind.
In der Volksschule hat nun die Kommission, die über unsere Pläne für die Volksschulzusammenführung geurteilt hat, entschieden, dass wir statt 8 Klassen (jeder Klassenzug 2x – wie bisher) neuerdings 9 Klassen brauchen werden. Die Entwicklung der Schülerzahlen erfordert das und insofern haben wir die Planung für den Zu- und Umbau in Stift Ardagger am Standort nochmals abgeändert. Die 9. Klasse wird zwar nicht dauerhaft geführt werden, weil wir eher davon ausgehen, dass die Schülerzahlen langfristig auch wieder sinken. Es würde diese Klasse dann aber als eine „Raumreserve“ verbleiben. Die Planung ist demnach nun mit den Entscheidungen der Schulkommission auch im „Finale“ und somit der Plan für einen Baubginn im Juni 2024 weiter auf Schiene. Im Budget 2024 sind für den Volkschulum- und -zubau rund € 4 Mio. eingestellt. Ein weiterer Teil wird noch 2025 zur Fertigstellung ins Budget kommen. Im Moment rechnen wir – weil eben noch weitere Klassen und Anforderungen dazukommen mit Gesamtprojektkosten, die am Ende rund 5,5 Mio. betragen werden. Allfällige Abänderungen im Kindergartenbereich, bei PV Anlagen und Energieerzeugung usw. würden noch extra dazukommen. Das klärt sich aber jetzt nach Finalisierung der Planungen alles. Die Finanzierung wird zur Gänze über Kreditaufnahmen erfolgen, die dann in Zeiträumen zwischen 15 und 25 Jahren abzufinanzieren sein werden.
Morgen ist noch Wochenmarkt und am Samstag gibt´s den ersten Kekserlmarkt im Gh. Parlament. Komm vorbei:
| Fr. | 01. | ArdaggerWochenmarkt |
| Sa. | 02. – 16. | Start: Kekserlmarkt |
Und dann starten jetzt ja wieder die Weihnachtsfeiern. Überwiegend bei unseren Wirten, die wir zum Glück in unserer Gemeinde noch in einer Zahl haben, worum uns andere Gemeinden beneiden. Ich habe gestern mit einem Gastwirt gesprochen und er hat mir erzählt, dass es vor allem wegen des Personals, wegen der hohen Kosten für Energie und Einkauf und auch wegen der Arbeitszeiten, die halt überwiegend nur an Wochenenden sind, so schwer geworden ist, Wirt zu bleiben und Menschen zu finden, die in der Gastronomie mitarbeiten. Gerade unter diesen Rahmenbedingungen, die halt so mancher „Worklifebalance“ nicht entsprechen, darf ich Dich bitten, unsere Wirte auch zu schätzen. Das Geschäft ist das eine. Ein gutes Wort, ein DANKE für die Bedienung und die exzellente Bewirtung ist die Draufgabe, die halt auch motiviert, als GASTWIRT für uns und die Menschen da zu sein. Herzlichen DANK unserer GASTRONOMIE >> die Du hier auch vollumfänglich auf unserer Gemeindehomepage aufgelistet hast. 
Unsere „Community Nurses“ Susanne Hackl und Kerstin Kneissl laden heute zwischen 1o.0o und 12.00 wieder zum offenen Stammtisch für „pflegende Angehörige“ und Menschen, die sich mit Pflege im Alter für sich und andere beschäftigen oder beschäftigen wollen ein. Es ist immer eine kleine feine und sehr persönliche Runde, die hier angeboten wird. Einfach unter dem Motto „red ma drüber“! Herzlich willkommen heute am Donnerstag im Gh. Alpenblick, Grünberger am Kollmitzberg von 10.00 bis 12.00 Uhr! 
Das Thema „Community Nursing“ war gestern auch NÖ.weit bei einer Videokonferenz mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die ebenfalls bei diesem Pilotprojekt dabei sind, Thema. Der Tenor der Runde war: Die Community Nurses werden gebraucht. Sie machen überall einen guten Job. Die Aufgabendefinition ist aber nicht immer ganz klar und vor allem die Menschen, denen man eigentlich beratend schon frühzeitig – noch lang bevor ein Pflegefall eintritt, helfen will – schieben das Thema so lange hinaus, bis es akut wird. Hand auf´s Herz: „Wir denken wohl auch so.“ Aber dann ist es oft zu spät und es kann nur mehr mit „Feuerwehraktionen“ reagiert werden. Deshalb geht´s auch viel um Bewusstseinsbildung und Vorsorge, um die Themen Pflege und Alter auch schon lange bevor sie eintreten, in Planungen miteinzubeziehen. Um auch mit den Angehörigen frühzeitig über Lösungen zu sprechen, die das gemeinsame Leben von zu Pflegenden und ihren Angehörigen für beide Seiten gut möglich machen und nicht dann, wenn´s brennt akut reagieren zu müssen.
- >> hier erfährst Du, was Community Nurses für Dich leisten können.
- >> hier die Kontaktdaten der beiden Community Nurses in Ardagger
- Kerstin Kneissl, T: 0664/881 72 330, E: kerstin.kneissl@diakoniewerk.at
- Susanne Hackl, T: 0664/886 30 779, E: susanne.hackl@diakoniewerk.at
Seitens der Gemeinde Ardagger werden wir im Jahr 2024 € 145.900,– an Beiträgen in die Musikschule Ybbsfeld zahlen. Das ist deutlich mehr als ein Drittel aller Kosten, die der Musikschulbetrieb allein anteilig für Ardagger kostet. Den Rest zahlen Eltern und das Land NÖ. Wir sind mit diesem Beitrag im kommenden Jahr auch die Gemeinde, aus der die größte Zahl an Musikschuülerinnen und Musikschüler kommt. >> hier liest Du die Details dazu in einer Info unseres Musikschuldirektors Hans Grabner. 
Abschließend für heute noch das „liebe Geld“, das derzeit auch die Budgetierung für die Gemeinden im kommenden Jahr schwierig macht. Die NÖN hat in der aktuellen Ausgabe einen sehr umfassenden Artikel darüber geschrieben. Und aus längerfristigen Finanzprognosen wissen wir, dass es auch die nächsten Jahre nicht leichter werden. Die Zeit des „GÜRTEL enger schnallens“ ist gekommen und das werden letztlich auch die Bürgerinnen und Bürger spüren, weil Steuergeld halt nicht endlos vermehrbar ist. Schulden hingegen schon……..nur die belasten wiederum die nächste Generation. >> liest Du hier in der NÖN.
Damit ist wohl auch das Thema für den Spruch des Tages aufgelegt: „Das liebe GELD“.
“Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles.” sagte Seneca
“Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.” meinte Benjamin Franklin und hat wahrscheinlich schon vorausgesehen, warum wir ausgerechnet für den Schulbau auch einen umfangreichen Kredit aufnehmen.
“Geld verändert die Menschen nicht – aber Geld potenziert, wer und was du bist! Bist du gut, macht Geld dich besser. Bist du ein großes Arschloch, wirst du ein Riesen-Arschloch!” hat Will Smith gesagt.
“Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.” kommt von Henry Ford
“Warum eigentlich wird das Geld nicht zu den Suchtmitteln gerechnet?” fragt sich Ernst Ferstl
“Wo unter den Menschen die Bescheidenheit schwindet, schwillt die Furcht.” schrieb Laotse
“Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, umso besser wird sie bezahlt.” so sah das Mark Twain
Und schließlich kennst Du aus der Bibel – Matthäusevangelium: „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG und mit nicht zu vielen GEDANKEN, die Du Dir übers Geld machen musst.

