Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Zunächst darf ich Dich heute zu den Neujahrsempfängen der nächsten Tage und Wochen einladen:
- nach Stephanshart ins Gasthaus Kremslehner
- Samstag, den 6.1.2024 (Dreikönig) um 11.00 Uhr
- nach Stift Ardagger ins Landgasthaus Winter
- Sonntag, den 7.12024 um 10.00 Uhr
- nach Markt Ardagger ins Gh. Stöger
- Freitag, 12.1.2024 um 19.30 Uhr
- nach Kollmitzberg ins Gh. Grünberger
- Sonntag, 14.1.2024 um 10.00 Uhr
Du, Deine Familie, Deine Freunde, die gesamte Ortsbevölkerung, alles sind ganz herzlich eingeladen. Neben Infos aus der Gemeinde gibt´s auch jede Menge Gelegenheit zum Plaudern und einen Umtrunk und Imbiss auf den wir Dich einladen. Ich freue mich gemeinsam mit den Ortsvorstehern und dem Team unserer VP Gemeinderäte auf Deine Teilnahme! Im Wege über diese Blogseite und auch auf meinem Youtubekanal >> https://www.youtube.com/johannespressl1 werden wir die Neujahrsempfänge auch live streamen.
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Bereits mit diesem Wochenende beginnen, teilweise sogar zeitgleich nur in der jeweiligen anderen KG, die Jahreshauptversammlungen der FEUERWEHREN des heurigen Jahres. Rund um die großen Bauprojekte oder auch die ständige Einsatzbereitschaft und Übungsbereitschaft geht´s da natürlich auch um viel und ist die Anwesenheit der Kameradinnen und Kameraden auch enorm wichtig.
Weitere Termine der kommenden Tage:
| Fr. | 05. | Tanz ins neue Jahr |
| Sa. | 06. | Neujahrsempfang in Stephanshart |
| Sa. | 06. | Vor- und nach-Weihnachtlicher Umtrunk in Kollmitzberg |
| So. | 07. | Neujahrsempfang in Ardagger Stift |
In diesen ersten Tagen des neuen Jahres treten zahlreiche Änderungen – auch finanzieller Natur – in Kraft. Eine Maßnahme, die auch Dich positiv trifft, ist die Abschaffung der „Kalte Progression“. Das Finanzministerium hat nun einen „Entlastungsrechner“ programmiert, wo Du ganz genau siehst, wieviel Du Dir durch die Abschaffung der kalten Progression sparst >> hier auf der Seite des Finanzministeriums. Einfach Dein Einkommen eingeben (beachte Brutto oder Netto) und schon siehst Du, was Dir ganz persönlich Abschaffung der kalten Progression bringt.
Übrigens, ich hab auch lange gebraucht, um zu verstehen, was diese „KALTE Progression“ eigentlich ist und wie das funktioniert. Am ehesten ist es die Erfahrung, dass man zwar mehr bekommt aber dann in einer höhere Steuerstufe fällt und dann ist eh schon wieder alles „aufgefressen“…..; Damit ist jetzt genau Schluss, weil sich auch die Beträge ab denen man in die nächste Steuerstufe kommt, laufend mit anheben. Also so versteh´s ich. Ich habe aber auch ChatGPT gefragt und so erklärt das Computerprogramm die „KALTE Progression“:
„Die „kalte Progression“ bezieht sich auf die Situation, in der Menschen aufgrund von Lohnerhöhungen in eine höhere Steuerklasse gelangen und dadurch trotzdem weniger Nettoeinkommen behalten. Das liegt daran, dass die höheren Steuersätze auf das gesamte Einkommen angewendet werden, was zu einer höheren Steuerlast führt.
Noch ein Thema ist aktuell im neuen Jahr gerade „heiß“: Die neue Förderung für den Haizkesseltausch: Bis zu 75% kannst Du jetzt bekommen, wenn Du Deinen alten Öl- oder Gaskessel gegen einen neuen Holzkessel oder eine Wärmepumpe tauscht. >> hier geht´s zum Detailinfoblatt, das das Umwelt- (Klimaschutz-) ministerium ausgearbeitet hat und über die KPC abwickelt. Wenn Du die Voraussetzungen erfüllst, dann kann ich Dir unter diesen Bedingungen nur raten, jetzt umzustellen! Mehr auch hier auf >> www.raus-aus-öl.at
„Inhaltlich“ darf ich Dich aber noch darauf aufmerksam machen, dass es am effektivsten – sowohl für die Brieftasche als auch für das Klima – ist, wenn Du auch die Dämmung Deines Hauses vor oder mit einem Kesseltausch mitüberlegst. Wenn nämlich ein Haus weniger Energie (weil gut gedämmt) verbraucht, dann ist auch die Kesseldimensionierung eine andere….. und könnte Dir nochmals Geld sparen helfen. Auch für die Dämmung gibt´s ein Förderprogramm, das besser denn je ist und sich in 2 Möglichkeiten teilt:
a) Einzelbauteilsanierung: Da kannst Du bis zu € 9.000,– für eine Maßnahme wie Dämmung oberste Geschossdecke oder Dämmung Aussenwand oder Fenstertausch usw. bekommen.
b) Umfassende Sanierungen sowie Teilsanierung 40%: wobei der Heizwärmebedarf des Hauses durch die Maßnahmen in jedem Fall um 40% reduziert werden muss. Hier die Förderungen dazu >> in einem umfassenden Informationsblatt. oder auf hier >> www.umweltfoerderung.at
„Politisch-gesellschaftlich“ sind diese hohen Förderungen für ein zentrales Element – nämlich die Heizung – in unseren Häusern und Wohnungen, das immer selbstverständlich „zu leisten“ war, wenn man Haus und Hof hatte, möglicherweise „spannungsgeladen“. Was nämlich des einen Freud ist (rund 35% aller Liegenschaften in der Gemeinde haben noch Öl- oder Gasheizungen), könnte rasch auch des andere Leid (die anderen 65% haben immer mit Holz geheizt oder schon umgesetllt) sein. Nämlich dann, wenn sie sich ärgern, warum sie jetzt „nichts“ bekommen, aber schon jahrelang umweltfreundlich waren oder vielleicht auch erst kürzlich mit deutlich niedrigeren Förderungen die Umstellung von Öl auf Erneuerbare durchgeführt haben.
Das Ziel der Bundesregierung und der zuständigen Ministerin ist klar: Die Heizwärme ist nach wie vor einer der größten CO2 Emittenten in Österreich und je rascher die Umstellung aller Heizanlagen erfolgt, umso rascher erreichen wir die CO2 Ziele im Sinne des Klimaschutzes. In diesem Sinn ist auch allen, die jetzt diese Fördermöglichkeit bekommen, unbedingt anzuraten, sie zu nutzen!
Der „ÄRGER“ allerdings all jener, die schon gehandelt haben, ist auch verständlich. Denn was bei diesen und anderen Förderungen der letzten Jahre nicht immer mithalten kann ist das „Gerechtigkeitsempfinden“ der Menschen. Wir sind doch alle danach erzogen worden, was zu leisten, um was zu haben und da gehört halt Haus und Wohnung – einschließlich Heizung – dazu. Dieses Prinzip wird allerdings, selbst wenn die Unterstützungen jetzt großartig sind und alles gut gemeint ist, „verletzt“ oder anders gesagt, anderen „globalen Zielsetzungen“ untergeordnet.
Die nächste Generation für die wir das alles machen, könnte dazu dann wohl auch gespalten sein: Einerseits könnten sie sich freuen, weil frühzeitig viel gegen den Klimawandel und dafür getan wird, dass die Jungen später auch noch auf einem Planeten leben können, der weiter lebenswert ist. Andererseits zahlen sie das dann möglicherweise alles ab, was wir an Geldmitteln dafür eingesetzt haben. Und da ist dann eines sicher: Das erfordert auch in Zukunft wieder „Leistung“.
Aber jetzt von der „politisch-gesellschaftlichen“ Sicht und Diskussion wieder zurück zur Tagesrealität. Da ist mir irgendwie für heute das Thema „NEIN SAGEN“ untergekommen. zunächst dazu eine Studie, die beleuchtet, wieviel Stress es den Menschen macht, einmal „NEIN zu sagen“:
Und auch die Sprüche des Tages drehen sich um das Thema „NEIN“:
„Wer nicht „nein“ sagen kann, sollte dringend lernen den Kopf zu schütteln!“ sagte MArtin Knecht
Aus dem Volksmund:
- Ich frag immer gleich Oma und Opa, weil ich schon weiß, dass Mama und Papa nein sagen.
- „Nein“ ist ein kompletter Satz. Er braucht weder eine Erklärung noch eine Rechtfertigung.
- Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück!
Ich wünsche Dir heute einen schönen Tag und alles GUTE. Vielleicht auch mal mit einem klaren NEIN und JA sagen! 





