
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Ich darf heute mit einem Bericht aus dem KURIER zur Entwicklung der ZINSEN beginnen. Höhere Zinsen treffen vor allem die Häuslbauer – sofern nicht Fixzinssätze abgeschlossen werden. Und gestern hat mir ein Bankenvertreter aus Niederösterreich bestätigt, dass Fixzinssätze kaum mehr – zumindest nicht in realistischen Höhen – zu bekommen sind……; Im Moment erwartet auch keiner, dass die Zinsen so rasch wieder fallen zumal auch die Inflation weiter hoch bleiben wird.
Noch etwas sehen wir auch in der Gemeinde und in den Gemeinden – nun schon seit fast 2 Jahren – deutlich: Die Zahl der Häuslbauer geht zurück. Während es zunächst die höheren Baukosten waren, die einige haben „warten“ lassen, sind es jetzt zunehmend auch die Zinsen, die generell zur Überlegung führen, ob noch gebaut werden soll, oder vielleicht doch nicht……..?
Die Sanierung und der UMBAU von Altgebäuden könnte da gleich in mehrerer Hinsicht eine riesen Chance sein:
- zunächst weil es deutlich billiger ist, bei den Eltern, Großeltern oder Schwiegereltern auszubauen. Gespart werden können die Grundstücks-Ankaufskosten, die Aufschließungskosten, die Anschlusskosten für Kanal, Wasser, Glasfaser usw.; In Summe geht´s da für eine Einfamilienhausparzelle um rund € 30.000,– und mehr, die wegfallen könnten. Und selbst wenn „Ergänzungsabgaben“ zu entrichten wären, weil halt ein Gebäude durch Um- und Zubau größer wird, dann reden wir in etwas von einem Drittel dieses Betrages, der anfällt.
- zweitens, weil´s besser gefördert wird, ein Einfamilienhaus aus- und umzubauen als eines neu zu bauen. Bis zu 3 Wohneinheiten mit bis zu jeweils 130m2 werden bei der Sanierung anerkannt. Und wenn nur eine oder zwei Wohnungen in einem Altbestand existieren, dann können diese und auch eine neue dritte Wohneinheit besser als ein Neubau gefördert werden. >> hier die Infos zur NÖ. Eigenheimsanierung
- drittens, weil ein Mehrgenerationenhaus auch viele Vorteile bringt: Kinderbetreuung, mal aushelfen oder Kochen, wenn die Alten oder Jungen nicht da sind, die Sicherheit zu haben nicht ganz allein zu sein usw. – da sind auch viele „soziale Vorteile“ für jung und alt mit dabei, wenn 2 Generationen unter einem Dach wohnen. Zunächst sieht man diese Vorteile als junger Mensch nicht – aber sie tauchen dann in der Praxis im eigenen Haus alle auf, wenn man allein wohnt. Also zu Hause ausbauen und einziehen, kann auch „sozial“ besser sein.
Bleibt noch die Frage, die sich viele junge aber auch ältere Menschen stellen: „Können wir das gemeinsam aushalten?“ „Bevormunden mich dann die Eltern und Schwiegereltern?“ „Oder muss ich dann immer auf die Kinder der Jungen aufpassen und meine Freiheit schränkt sich ein?“ „Oder wie ist das dann einmal mit der Pflege? Erbe ich da eine Last, die ich nicht erben will?“ Das sind wohl die in der Öffentlichkeit nicht diskutierten aber insgeheim wirklich immer wieder gestellten Fragen, die ein „Zusammenwohnen“ von Alt und Jung nicht immer als „erste Wahl“ erscheinen lassen und den eigenen Hausbautraum vorantreiben!
Es gibt die Lösungen: Von eigenen Eingängen über eine geschickte Planung, die auch bei einem Haus zwei völlig eigenständige wohneinheiten vorsieht bis zu einer guten Kultur des Generationen übergreifenden Miteinanders……..; Und am Ende überwiegen für beide Seiten die VORTEILE!!!! Allerdings geht das UMDENKEN wohl nicht von heute auf morgen. Aber vielleicht stossen die höheren Zinsen da auch eine Wende im Kopf an.
Seitens der Gemeinde sind wir gerne behilflich, auch den Rechtsrahmen so anzupassen, dass Aus- und Umbauten in Einzelfällen leichter möglich werden oder in schwierigen Einzelfällen auch ermöglicht werden. „REDEN wir darüber und RECHNEN wir darüber und schonen wir nicht nur die Geldbörse sondern auch unsere Ressource BODEN damit wir MEHR Sanieren und Zubauen statt Neubauen!
Ich darf Dir heute noch eine Umfrage eines Studierenden ans Herz legen. Bernhard Reichenvater ist Mostviertler und befragt für seine Bachelorarbeit Menschen über ihre Motive, an kulinarischen Erlebnissen teilzunehmen. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Region Mostviertel in Niederösterreich und er will den Einfluss des Kulturgutes Most auf die Entscheidung unsere Region zu besuchen, erfassen. >> Hier kannst Du an dieser Umfrage teilnehmen und hilfst ihm dabei enorm, seine Arbeit abzuschließen.
Dann kannst Du auch auf facebook heute „voten“ – und zwar für VERENA MOSER aus Stephanshart. Beim Woodstock Blasmusikfestival Ende Juni/Anfang Juli wird aus allen Teilnehmer:innen eine eigene WOODSTOCK Kapelle zusammengestellt, die sich aus jenen Personen zusammensetzt, die die meisten „likes“ ihrer Fans bekommen haben. Für die Klarinette bewirbt sich VERENA MOSER aus Stephanshart. Du kannst sie >> hier mit einem gefällt mir unterstützen! Insgesamt treten 27 Klarinettistinnen und Klarinettisten bei diesem „Contest“ an:
Noch einige Infos aus der Presse heute:
- Der neu angekündigte NÖ. Pflegescheck für pflegende Angehörige wird rund € 1000,–/Jahr ausmachen und er wird voraussichtlich ab Oktober beantragbar sein >> schreibt der ORF hier!
- Das AUS für Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren dürfte nun endgültig beschlossen sein auf EU Ebene; Lies dazu die Verhandlungsdetails und darüber, was die Menschen dazu sagen:
- >> hier in der FAZ
- >> hier im KURIER
- Und wenn Dich der neue Finanzausgleich interessiert, dann liest DU >> hier auf Kommunalnet Aktuelles dazu
Abschließend heute noch ein Hinweis aufs Wochenende und auf das Blasmusikkonzert des Musikvereines Kollmitzberg, das am kommenden Samstag in der Sporthalle ARDAGGER stattfindet: Sei einfach herzlich willkommen!
Abschließen darf ich heute mit einem SPRUCH der das Thema BAUEN nochmals aufgreift und von einem gänzlich in dieser Hinsicht „Unverdächtigen“ kommt. Johann Wolfgang Goethe soll gesagt haben: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen. “


