Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News:
ARDAGGER
Amtsleitung
Amtsleitung – leider wieder nicht; Wir suchen eine Büroassistenz!
Nach einer aufwändigen Ausschreibung und einem umfangreichen Auswahlverfahren hat nun der bestgereihte Kandidat für die Position wiederum abgesagt. Es sei ihm eine andere gleichwertige Stelle in der Nähe seines Wohnortes angeboten worden, hat er mir gesagt. Bei den weiteren gereihten Kandidaten haben sich auch Umstände ergeben, die eine Nachreihung nicht möglich machen. Wir haben daher nun seitens der Auswahlkommission des Gemeindevorstandes und seitens der Mitarbeiter entschieden, die bisherige Arbeitsaufteilung am Gemeindeamt, die sich bewährt hat, gleich zu belassen aber dafür eine Verstärkung als Büroassistenz aufzunehmen. Für die Büroassistenz wird´s demnächst wiederum ein Anforderungsprofil geben und dann die Ausschreibung. Vor allem Unterstützung bei der Durchdigitalisierung des Gemeindeamtes, bei der Buchhaltung und Projektabwicklung und -abrechnung und im Bereich Bürgerservicedienste wird erwartet, kann ich hier schon vorweg nehmen.
Warum´s so schwierig ist, eine neue Amtsleitung zu finden
Dafür gibt´s wahrscheinlich nicht einen, sondern viele Gründe…..
Zunächst wäre es ja einfach nur ein Führungsjob in einer mittleren Ebene, wie das auch in ganz normalen Firmen der Fall ist. Ein Team mit 10 bis 20 Mitarbeitern, „Geschäftsführungsverantwortung“ quasi und auch die Bezahlung – halt in einem Gemeindedienstschema – nach diesen Aufgaben und Verantwortungen…..; Aber dann kommt doch die „Öffentlichkeit“ dieses Jobs dazu. Neben dem Bürgermeister ist man wohl am meisten im Fokus, wenn´s nicht nur um sachlich richtige, sondern auch amtlich notwendige Entscheidungen geht und das nicht nur „intern“ gegenüber Mitarbeitern, sondern auch „extern“ gegenüber Gemeinderäten, gegenüber Verantwortungsträgern an der Spitze von Vereinen und Organisationen, gegenüber Behörden und Partnern und gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.
Und dann ist da schon die ganz spezielle Vielfalt, da sind die besonderen rechtlichen Verantwortungen, die Sensibilität im Umgang mit allen politischen Parteien, die Konsensfähigkeit aber auch notwendige Konsequenz in vielen Fragen nach innen und aussen……; Dinge, die den Gemeindeverwaltungsjob ganz besonders machen und die kaum in einer Schule gelernt werden können und auch menschlich höchste Kompetenz erforderlich machen.
Aber wieso ist das bisher gegangen und jetzt würde sich dafür niemand finden, werde ich auch oft gefragt….? Das hat wohl damit zu tun, dass durch die Vielfalt dieses Jobs auch viel Erfahrungswissen und das gepaart mit der oben schon angesprochenen menschlichen Kompetenz notwendig ist. Und Erfahrung lernt man eben nicht in der Schule, sondern in der Praxis. Also, wer schon länger im Gemeindeamt oder in ähnlichen Jobs arbeitet, sieht das nüchtern, kann mit den Anforderungen umgehen, ist in der Sache „erprobt“ und weiss, dass das Team am Gemeindeamt auch „trägt“, wenn´s um schwierigere Anforderungen geht, weil´s ein enorm starkes Mitarbeiterteam ist. Aber er oder sie weiss auch, dass man Teamplayer, manchmal auch „Puffer“ sein muss und mit den vielen „Besonderheiten“ auch gut umgehen können muss. Wer in so einem Team und in einer Gemeindeverwaltung mitgewachsen ist, kann das das wohl auch eher als jemand, der das noch nicht erlebt hat. Der sieht vielleicht zunächst eher die Probleme. Ja und Gemeindeverwaltungen, wo man das alles Erlernen und erfahren kann, die gibt es halt immer nur einmal in einer Gemeinde und in ganz Österreich auch immer in unterschiedlicher Ausprägung.
Vielleicht sind´s auch die Veränderungen in der öffentlichen Verwaltung. Ja, das könnte auch ein Grund sein…….; Denn die Erwartung, dass der Gemeindejob – wie früher vor Jahrzehnten noch – ein „lockerer Job“ ist, wo man mit der Arbeit rasch fertig ist und es dann viel „amtliche Freiheit“ gibt, die ist auch schon lange vorbei. Und die Anforderungen eines 100%igen Dienstleistungsbetriebes sind heute am „Amt“ noch höher wie in der Privatwirtschaft. Denn mit einem „Informationsfreiheitsgesetz oder verschiedenen „Rechtsansprüchen“ sind „individuelle Information und Dienstleistung“ heute vom Bürger sogar „einklag- und erzwingbar“; Oder mit Datenschutzgrundverordnung und unterschiedlichsten Sicherheitsregeln wird das Handeln von Gemeindeverwaltungen mit „Hausverstand“ derart eingeengt, dass alles „komplizierter“ geworden ist. Und wer amtlich „nur ja nichts falsch machen“ will, der scheut sich wohl auch vor einem Amtsleitungsjob.
4 Katastralgemeinden als besondere Herausforderung……, sagen zumindest einige Amtsleiterkolleginnen und -kollegen. Denn die wissen schon, dass das eine gewisse „Komplexität“ gegenüber Gemeinden mit sich bringt, die nur eine Kirche, eine Feuerwehr oder einen Musikverein und einen Dorferneuerungsverein usw. haben. Aber wir haben unsere „Vielfalt“ ja jetzt schon seit 55 Jahren „geübt“ und was für andere „unverständlich“ ist, zeichnet unsere Gemeinde vielmehr aus als es sie „schwierig“ machen würde. Vielleicht ist aber auch das ein Grund, dass nicht alle von Amtswegen her mit der schon angesprochenen „Vielfalt“ umgehen können.
Dann ist da noch der Bürgermeister und Gemeindebundpräsident…..; Mir sagt man das ja nicht direkt aber ich hab natürlich auch schon gehört, dass das in „amtlichen“ Kreisen eher abschreckend denn motivierend sein könnte, sich in Ardagger um eine Amtsleitungsstelle zu bewerben. Jetzt habe ich zwar unsere Gemeinde im Zusammenhang mit meinen Funktionen nie in die Auslage gestellt und werde das auch nicht tun. Mein Prinzip war und ist immer zwischen den einzelnen Ebenen klar zu trennen. Aber natürlich ist die „Vorbildfunktion“ oder die Möglichkeit, dass man hier halt mehr in der „Auslage“ stehen könnte nicht von der Hand zu weisen und die Sichtweise so mancher, dass hier dann alles „ganz perfekt“ sein müsste….- hat sich wohl auch bei so manchen eingeschlichen.
Amtsleitung ist schon ein herausfordernder Job aber unsere Gemeinde und die Mitbürgerinnen und Mitbürger sind auch sehr verständig, bodenständig und unkompliziert, wenn man von vornherein gut miteinander umgeht und Entscheidungen und Zusammenhänge erklärt. Natürlich gibt´s zu arbeiten und in einer kleinen Verwaltung wie bei uns, ist „Chef“ oft auch „bester Mitarbeiter“; Natürlich gibt´s zu entscheiden, aber schließlich sind´s auch die Gremien und der Bürgermeister, die immer die Letztverantwortung tragen. Natürlich ist man vor Ort auch ausserhalb des Amtes „ansprechbar“ aber genau das macht´s auch aus, dass „Amt“ und „Amtsmitarbeiter“ mitten unter den Menschen und nicht anonym in der Amtsstube sind. Natürlich gibt´s auch – und in Zukunft noch viel mehr – zu sparen und nicht immer die einfachen Lösungen. Aber genau das macht´s aus, auch kreativ zu sein, einiges auszudiskutieren und auch seinen Mann oder seine Frau zu stellen. Und natürlich hat keiner die „Weisheit von vornherein mit dem Löffel aufgenommen“. Aber genau das macht´s auch interessant, Erfahrungen zu sammeln, sich weiterzuentwickeln und in Zeiten der Veränderungen in denen wir leben, auch das Gemeindeamt und die Gemeindeverwaltung weiterzuentwickeln.
Bürgerservice und Gemeindeorganisation weiter wie gehabt
Was Deine persönlichen Anliegen an die Gemeindeverwaltung bei uns in Ardagger anlangt, wird sich auf Basis der vorläufigen „Nicht-Besetzung“ der Amtsleitung nichts ändern. Unser Amt steht Dir kompetent wie immer mit unseren 3 Mitarbeiterinnen Natascha Repp, Renate Bachleitner und Sonja Amon für Deine Anliegen zu den Büroöffnungszeiten zur Verfügung. Für Bürgeranliegen in unseren KG´s sind die Ortsvorsteher/innen Deine direkten Ansprechpartner und gerne bitte melde Dich auch jederzeit bei mir. Sowohl am Amt als auch persönlich sind Telefon, Mail und verschiedenste soziale Medien laufend unsere Kommunikations- und Interaktionswege.
Aus Herausforderungen Chancen machen ….
Vielleicht liegt für die Zukunft sogar eine Chance in unserer jetzigen Situation, weil sie uns zwingt, Abläufe und Organisation nochmals zu hinterfragen und ständig auf ihre Effizienz und Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Denn in Zeiten der Digitalisierung müssen auch wir in die Zukunft der Verwaltung schauen und vielleicht wird sie bei uns schneller kommen. Und dann gilt´s ohnehin nochmals zu überlegen, wieviel Personal wir am Amt in Zukunft brauchen werden. Während wir beispielsweise beim Bauhof und in der Schulreinigung ja schon seit 2 Jahren begonnen haben, uns mit Mäh- und Reinigungsrobotern zu verstärken und in den KG´s mit geringfügig Beschäftigten Kräften arbeiten, werden wir jetzt am Amt auch den digitalen Akt einführen und mit digitaler Unterstützung möglicherweise auch in naher Zukunft unsere Amtsanforderungen neu definieren. Immer mit dem Augenmerk, dass wir unsere Leistungen für die Menschen und für die bestmögliche Organisation unserer Gemeinde gut machen, aber die Art uns Weise wie wir sie machen, auch ständig weiterentwickeln.
Gestern Glasfaser-Hauptleitung angekratzt
Bei Grabarbeiten im Bereich des neuen Nahversorgerzentrums wurde gestern die Glasfaser-Hauptleitung dort angekratzt. Schon bei der gesamten Baustelle ist diese Leitung, die rundherum und mittendurch führt, ein „Nervenkitzel“. Und gestern war´s dann soweit, dass wieder einmal richtig die „Funken gesprüht“ haben – „emotional“ versteht sich, dann Glasfaser überträgt ja „nur“ Lichtimpulse. Mittlerweile hängen am Netzt weit über 1000 Kunden und das sind sich viele, die das halt nur als einfache Leitung sehen, die man dann schnell wieder „flickt“ nicht bewusst. Denn Glasfaser „flickt“ man nicht so einfach. Hauptleitungen abzubaggern würde tagelangen Ausfall und zehntausende Euro kosten. Das war früher bei den guten alten Stromleitungen vielleicht noch möglich. Das geht bei diesen Leitungen nicht so einfach. Glück im Unglück gestern in jedem Fall, dass wahrscheinlich keine der aktiven Leitungen kaputt war. Heute wird sich das Schadensausmaß allerdings erst endgültig herausstellen. DANKE in diesem Fall allen, die da auch rasch zur Stelle waren, um zu reparieren und das auch heute wieder sein werden!








Gestern bei den dritten Klassen auf „Schulbesuch“
Die dritten Klassen unserer Volksschule lernen über die Gemeinde. Und gestern durfte ich ihnen auch „live“ erklären, wie das so zugeht, bei uns. Welche Aufgaben die Gemeinde hat, wie wir das alles organisieren und wie auch die politischen Prozesse funktionieren. Ich habe mich riesig gefreut, dass die Kinder sehr viel wissen über die Gemeinde – welche Parteien es gibt, wer an deren Spitze in der Gemeinde steht und auch über Vereine, die Feuerwehr und viele zusätliche Funktionen, die die Orte und die Gemeinde ausmachen ist viel bekannt. Herzlichen DANK an die Lehrkräfte für die Begleitung und tolle Vorbereitung der Kinder. DANKE aber auch an die Kinder. 2 Stunden lang haben sie durchgehalten – und das mit hoher Aufmerksamkeit! Großartig! Und zum Schluss haben wir auch noch gewählt. Mit viel Nervenkitzel aber auch mit viel Gespür, was „Politik“ schon im kleinen heißen kann, wenn´s um Mehrheitsbildung, Entscheidungsfindung, das Mitnehmen aller und die Sensibilität für den Einzelnen, trotz Mehrheitsfindung geht……..; Da wachsen wirklich sehr sehr gute demokratische Mitbürgerinnen und Mitbürger heran!



Kleines „Halskettenkreuz“ bei Kirche Ardagger Markt gefunden.
Dieses „Umhängekreuz“ wurde bei der Kirche Ardagger MArkt gefunden. Falls es Dir gehört, meld Dich kurz am Gemeindeamt. Danke an Hermi Kneissl – die aufmerksame Finderin.

Gleich vier Jungstörche im Nest am Schiffsmeisterhaus
Es ist im Moment eine enorme Leistung, die die Eltern der vier kleinen Störche am Schiffsmeisterhaus in Ardagger Markt gerade bringen. Denn vier kleine Störche müssen im Moment mit Futter versorgt werden. Und das ist angesichts der Trockenheit auch nicht immer einfach, denn dann ist Wassergetier und sind Futtertiere auf den Wiesen auch weniger. Danke für die aufschlussreichen „Nestbilder“ an Hans Dietl aus Stephanshart, der sie mit seiner Weitwinkelkamera abgebildet hat.



Klatschmohn
Vielleicht hast Du´s schon gesehen. Wunderbar rot leuchtet der Klatschmohn beim Parkplatz Schulzentrum….; Es ist wahrscheinlich ein „kurzfristiges“ Farbenspiel, das schon bald wieder vorbei sein wird, aber dafür umso schöner. Danke an (c) Alfred Starzer für das Bild!

Gemeindebund
Gestern war Bezirksversammlung in Wiener Neustadt
Ein neues Kooperationsprojekt zur Kinderbetreuung rund um Katzelsdorf durfte ich gestern im Bezirk Wiener Neustadt besuchen. Herzlichen Gratulation an die bürgermeisterinnen und Bürgermeister dort, die sich nun bei gleicher Angebotsleistung für ihre Gemeindekassen an die € 80.000,– pro Jahr dadurch ersparen. Gemeinde- und Bürgergeld effizient einsetzen, das bedarf immer neuer Lösungen. Und im Bereich Katzelsdorf und Umgebung wird das „gelebt“.

Mittlerweile gibt´s Pizzagriller, wie die bekannten Hendlgriller
Auch in Katzelsdorf getroffen habe ich einen Jungunternehmer, der einen fahrenden Pizzaofen betreibt. Einmal in der WOche stellt er auf einem Parkplatz in Katzelsdorf beim Schloss auf und dann gehen rund 300 Pizzen an die Menschen raus. Tolle Idee habe ich gefunden. Und ein anderer Bürgermeister hat mir erzählt, dass er mittlerweile auf seinem Hauptplatz fast täglich einen anderen „Wagen“ hat. Hendl, Pizzen, usw…..

Grüße von unserer Delegation aus Kiew
Sie haben gestern zufällig einen der Klitschko Brüder dort in der Kiewer U-Bahn getroffen und nach der gestrigen Tagung nun auch den Heimweg wieder angetreten. DANKE, dass sie die „Verbindung“ zu unseren Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen in der vom Krieg schwer betroffenen Ukraine wieder gestärkt haben.


Sprüche zum Tag
Thema Verbindung
Die Reise unserer Bürgermeisterkollegen, die die „VERBINDUNG“ zwischen Österreich und der Ukraine wieder bestärkt haben, habe ich zum Anlass genommen – für Zitate und Sprüche zum Thema „Vebindung“:
- Antoine de Saint-Exupéry
„Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.“ - Martin Buber
„Der Mensch wird am Du zum Ich.“
— aus seiner Philosophie der Beziehung und Verbundenheit. - Helen Keller
„Allein können wir so wenig tun; gemeinsam können wir so viel erreichen.“ - Johann Wolfgang von Goethe
„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ - Khalil Gibran
„Zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was verstanden wird, liegt ein Raum – und in diesem Raum entsteht Verbindung.“
— sinngemäß im Geist seiner Texte über Beziehungen. - Albert Schweitzer
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen.“ - Rainer Maria Rilke
„Liebe heißt, zwei Einsamkeiten schützen, grenzen und grüßen einander.“ - Maya Angelou
„Menschen vergessen, was du gesagt hast … aber nie, wie sie sich durch dich gefühlt haben.“ - Aristoteles
„Freundschaft – das ist eine Seele in zwei Körpern.“ - Dalai Lama
„Wir sind voneinander abhängig; niemand existiert unabhängig.“ - Stephen Covey
„Vertrauen ist der Klebstoff des Lebens.“
