Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger! Liebe Leserin! Lieber Leser!
Inhaltsverzeichnis:
Ardagger
Ein Wochenende des Fußballs bei uns in Ardagger…..
… zunächst mit einer SCU roten Mannschaftsraumdekoration
Die neuen Mannschaftsräume im Untergeschoss des SCU Vereinshauses sind jetzt „fast fertig“ aber schon voll dekoriert: Voll motivierend für die ARDAGGER Mannschaften mit Logos, Farbgebung und aktivierenden Sprüchen…..; Großartig gemacht mit einer eigens kreierten Wandtapete. Das gibt „ARDAGGER POWER!“

…. dann mit 10 Hobbymannschaften beim Sporthallen-Hobbyturnier
Am Freitag abend haben 10 Hobbymannschaften in unserer Sporthalle ihren „Meister“ ausgespielt und gefunden. Rund 140 Personen haben mitgespielt und angefeuert zugleich. Nachdem um 22.00 Uhr die Reihung feststand, wurde danach natürlich noch ein bisserl nachgefeiert. Danke an Andreas Lindenhofer und Team für die Organisation dieses Turniers.
- Platz 1: Nachwuchstrainer Ardagger
- Platt 2: FC Frequency
- Platz 3: Gaudikicker Ardagger

…. und schließlich mit einem Mega erfolgreichen Nachwuchsturnier am Samstag und Sonntag
Die Nachwuchstrainer haben in insgesamt 10 Klassen dutzende Mannschaften gegeneinander spielen und auch siegen lassen. Ein wunderbares Hallenfußballfest, das da organisiert wurde. Herzlichen DANK an alle, die sich dafür eingesetzt haben!
Herzliche Gratulation zum 85iger an Maria Gruber aus Stift Ardagger
Sie ist überall zur Stelle, wo sie helfen kann. Mit ihren 85 ist sie zudem „fit wie ein Turnschuh“ und in Stift ist sie fast immer zu sehen, wo etwas los ist. Maria Gruber nimmt sich übrigens auch kein Blatt vor den Mund und deshalb ging´s auch bei der Würdigung der Jubilarin recht lustig zur Sache. Sie nahm´s – und das zeichnet Maria Gruber auch in hohem Maße aus – mit dem ihr eigenen ganz besonderen Humor und war auch gleich „schlagfertig“ mit ihren Kommentaren um keine Antwort verlegen. Möge sie weiter so gesund, aktiv, überall dabei und fit bleiben. Alles erdenklich GUTE hier auch am Blog zu ihrem Jubiläum.





Neuwahl und zahlreiche Ehrungen bei der ÖKB Jahreshauptversammlung in Stephanshart
Herzliche Gratulation an Thomas Brachner und das gesamte Vorstandsteam des ÖKB Stephanshart. Sie wurden heute überwältigend wiedergewählt. Zuvor noch gemeinsam die hl. Messe in der Pfarrkirche Stephanshart gefeiert und nach der Wahl wurden verdiente Vereinsmitglieder geehrt. Mit motivierenden Worten von Landes-ÖKB Präsident Augustin Hüdl und Ortsvorsteher Christian Zehethofer schloss die Sitzung und ging ins gemütliche Zusammensein über. Alles GUTE für die neue Vereinsperiode.

















Riesiger Wespenkobel in Stift Ardagger entdeckt
Du weisst, was so ein Wespenkobel ist – ein Wespennest, eine komplexe Konstruktion aus zerkautem, mit Speichel vermischtem Holz (Papier), die von den Königinnen im Frühjahr begonnen und von Arbeiterinnen erweitert wird. Die Nester können – je nach Art – übrigens nicht nur freihängend, sondern auch in Hohlräumen oder unterirdisch angelegt werden.
Wespenstaaten leben nur eine Saison lang. Das Volk stirbt im Herbst/Frühwinter nach dem ersten Frost komplett ab. Es gibt keine Wiederbesiedlung. Die Jungköniginnen, die überwintern, bauen im nächsten Frühjahr ein völlig neues Nest an einer anderen Stelle. Insofern kann sich Markus Paireder in Stift Ardagger freuen, dass die Wesenplage der letzten Sommer nicht wieder losbricht.


Campinganhänger im Donauwellenpark untersagt
Seit Freitag sind im Donauwellenpark einige Camper abgestellt. Campinganhänger sind bei uns verboten. Nur Wohnmobile sind erlaubt. Ich habe mit den Besitzern – 2 Roma Familien – am Sonntag gesprochen. Bereits am Freitag wurden sie auch von der Polizei überprüft. Sie haben bislang mir als auch der Polizei glaubhaft versichert, dass sie bei einem Fahrzeug ein technisches Gebrechen haben. Wir haben deshalb vereinbart, dass sie bis Mittwoch und längstens Ende dieser Woche nach erfolgter Reparatur wieder abfahren.
Für Campinganhänger gibt´s Campingplätze. Unser Donauwellenpark ist kein Campingplatz und wir werden ihn auch weiter nur für Wohnmobile zulassen.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mit den beiden Familien gleich auch über ihr „fahrendes Leben“ zu sprechen: Sie hätten in Frankreich ein kleines Haus, seien aber nur im Winter für 2 Monate dort, haben sie mir erzählt. Sie würden es einfach nicht aushalten und müssten ständig unterwegs sein. Für die Ausbildung ihrer Kinder würde in gewissen Abständen ein Lehrer kommen, der die Kinder nach französischem Standard unterrichtet. Arbeiten würden sie als Handwerker – vor allem im Bereich Renovierungen und Sanierungen verrichten, haben sie versichert. Ihre Religionen seien unterschiedlich – aber sie selbst würden einer Freikirche angehören und einer der Familienväter wäre auch eine Art religiöser Leiter.
Ihre Wohnwagen sind übrigens sehr gut ausgestattet und sie hätten pro Familie immer 2 oder sogar 3 Wägen. Ein eigener Küchenwagen ist meist dabei und der zweite oder dritte ist eben für Wohn- und Arbeitszwecke.
Ich habe ihnen auch gesagt, dass bei uns in Teilen der Bevölkerung – sicherlich auch historisch verwurzelt – Angst und Vorurteile gegen fahrende Völker bestehen. Dazu haben sie versichert, dass dies völlig unbegründet sei und sie sogar alle, die sie besuchen wollen, bei ihren Wohnwägen herzlich willkommen heißen. Indem sie den Platz wieder ordentlich verlassen werden sie beweisen, dass man sich auf sie verlassen kann, haben sie versichert und auch dass diese Abstellung ein einzelner Notfall sein würde.
Hier eine Hintergrundinfo zum fahrenden Volk der Roma >> Roma – Wikipedia

Einmalige Landschaftsbilder gestern …..
…. vor allem mit beeindruckenden tief liegenden Nebelschleiern.








Und noch Schneebilder vom Freitag voriger Woche
Danke für die Übermittlung an die unter den Bildern angegebenen:









Hundepassausbildungen bei DUO MITO in Stift Ardagger
Demnächst gibt´s neue Hundepassausbildungen – und diesmal auch bei uns in Stift Ardagger in Habersdorf. Herzlich willkommen!

Klassentreffen der 1978iger
Herzliche Gratulation an die 1978iger, die kürzlich in unserer Mittelschule ihr Klassentreffen abgehalten haben. Ich darf Dir dieses Bild von Gitti Weniger gerne weitergeben. Alles GUTE allen, die jetzt schon mehr als 33 Jahre aus unserer Mittelschule und damaligen Hauptschule abgegangen sind.

Weinsberger Granit aus Ardagger im Naturhistorischen Museum in Wien
Erich Gramer hat mir dieses Bild von einem Granitstein geschickt. Es ist ein „Weinsberger Granit“, der aus Ardagger Markt kommt und im naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt ist. Weinsberger Granit ist ein im Waldviertel und Mühlviertel – also auch bei uns verbreiteter, vom Aussehen sehr grobkörniger Granit. >> hier geht´s zum Weinsberger Granit – Wikipedia

Gemeindebund
Mit dem Städtebund im Gleichklang bei Digitalisierungsfragen
Bei einem Spitzengespräch mit Städtebundpräsident Bgm. Michael Ludwig habe ich am Freitag diesen zukünftigen „Gleichklang“ besprochen. Und wir wollen dsa auch mit einer gemeinsamen Firma umsetzen. Jetzt geht´s mit dieser grundsätzlichen Einigung in die Gremien, um auch dort einen breiten Konsens für eine zukünftige operative Zusammenarbeit zu erreichen. Warum sehen wir bei der Digitalisierungsfrage, dass sie nur gemeinsam über 2092 Kommunen und zwischen Städte- und Gemeindebund zukünftig gemeinsam lösbar ist?
- … weil die Frage der Digitalisierung und des Datenmanagements zukünftig große wie kleine Gemeinden gleichermaßen trifft
- … weil komplexe digitale Anwendungen viel Geld kosten und Spezialanwendungen nur gemeinsam stemmbar sind
- … weil digitale Lösungen jetzt auch zentral gemeinsam und für alle Gemeinden entwickelt werden können.
- … und weil – wenn sie schon entwickelt sind, sie dann auch mit anderen ausgetauscht und lokal angewandt werden können.
- … schließlich weil digitale kommunale Verwaltungslösungen weder Parteifarbe noch irgendeinen sonstigen „Lokalcolorit“ kennen.
Die konkreten organisatorischen und inhaltlichen Arbeiten sollen danach beginnen, werden dann – weil´s langer Vorlaufzeiten Bedarf – aber erst in einigen Jahren bei den Gemeinden sichtbar werden.


Gemeindebund-Position zum Thema Pflege in Ausarbeitung
Während die Reformpartnerschaft mit Bund und Ländern die „Pflege und Betreuung älterer Menschen“ als eigenes Thema ausblendet, habe ich im Gemeindebund die Ausarbeitung eines eigenen Positionspapiers zum Thema Pflege und Vorsorge im Alter veranlasst. Die Überalterung wird nämlich vor allem die Gemeinden – und da wiederum viel stärker noch die ländlich peripehren Gemeinden – treffen. Am 20.2. fand zur Pflegekonzepterstellung das letzte von insgesamt drei Expertengesprächen statt. Und zusätzlich haben wir dazu in den letzten Wochen auch unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gefragt: 249 haben aus ganz Österreich geantwortet und damit nicht nur ein praxisnahes Lagebild zur Pflege und Altersvorsorge in unseren Gemeinden gezeichnet, sondern auch wertvollen Input für das Konzeptpapier geliefert. Inhaltlich wird sich unsere „Pflege-Position“ zunächst mit der Zahlenbasis beschäftigen. Darauf aufbauend geht´s im zweiten Teil einerseits um Angebote der niederschwelligen Pflege und der Unterstützung beim Leben in den eigenen vier Wänden in der Heimatgemeinde. Die Weiterentwicklung unserer Ortschaften wo ein Altern in Würde möglich ist, wird ebenfalls im zweiten Teil vorgezeichnet. Und auch eine breite Palette an weiteren Pflegeangeboten – von Heimhilfe über 24h Betreuung bis zum Pflegeheim wird in diesem Kapitel Thema sein. Im dritten und letzten Teil schließlich werden wir uns mit der zukünftigen Finanzierung der Pflege beschäftigen. Dazu diskutieren wir nicht nur die Vereinfachung der vielfältigen Finanzströme, sondern auch zusätzliche gerechtere Beitragsmodelle, wie etwa eine Pflegeversicherung oder auch eine Mitfinanzierung durch Beiträge aus der 13. und 14 Monatspension im Pflegeheim oder auch eine Zivildienstverlängerung als enorme Personalressource im Pflege und Betreuungsbereich. >> hier geht´s zu den bisherigen 3 Vergangenen Veranstaltungen des Österreichischen Gemeindebunds zum Thema Pflege:


Sprüche zum Tag
Thema: „Angst vor Fremden“
Angst vor fremden Menschen oder „dem Fremden“ ganz allgemein ist oft ein tief verwurzelter, teils angeborener Schutzmechanismus. Im Lauf der Jahrmillionen und Jahrtausende der Evolution der Menschheit sicherte uns diese Angst – oder vornehmer gesagt „Vorsicht“ – wohl sogar viele Male das Überleben, indem Unbekanntes als potenzielle Gefahr eingestuft wurde. Hier Sprüche und Zitate von weisen Menschen zum Thema „Angst vor Fremden“:
„Die Furcht ist ein Erbe aus der Zeit, als sie unser Überleben sicherte.“
— (sinngemäße Zusammenfassung evolutionspsychologischer Sicht)
„Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen.“
— Aristoteles
(Die Kehrseite: Wer nicht zur eigenen Gruppe gehörte, wurde früher als Bedrohung wahrgenommen.)
„Nicht der Stärkste überlebt, auch nicht der Intelligenteste, sondern derjenige, der sich am besten anpasst.“
— zugeschrieben Charles Darwin
„Unsere Gehirne sind noch immer auf die Savanne programmiert.“
— (populärwissenschaftliche Kurzform nach Konrad Lorenz)
„Unwissenheit führt zu Angst, Angst führt zu Hass.“
— Ibn Rushd
„Fremd ist nur der Fremde in uns selbst.“
— Carl Gustav Jung
„Angst entsteht dort, wo Wissen fehlt.“
— (sinngemäß nach Bertrand Russell)
„Man fürchtet nur, was man nicht kennt.“
— (Volksweisheit)
„Die größte Entdeckung meiner Generation ist, dass ein Mensch sein Leben ändern kann, indem er seine Einstellung ändert.“
— William James
„Es sind nicht die Unterschiede, die uns trennen, sondern die Angst vor ihnen.“
— (modernes Zitat)
„Der Fremde ist ein Freund, den du nur noch nicht kennst.“
— (Sprichwort)
„Nationalismus ist eine Kinderkrankheit. Es ist die Masern der Menschheit.“
— Albert Einstein
„Wo Mauern entstehen, wächst die Angst.“
— (unbekannt)
Ich wünsche Dir mit diesen Frühnews alles GUTE und vor allem viel Freude und dass Dir ein offenes Zugehen auf Fremde und Fremdes am Ende auch viel GUTES und Erfolg bringt!

