Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Mit Blick auf den gestrigen Montag darf ich Dir zunächst über eine gemeinsame Sitzung der Kleinregionen Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland berichten. Gemeinsam haben wir als „Umlandgemeinden“ von Amstetten einen breiten Bogen an gemeinsamen Themenstellungen besprochen. Es ging u.a. um die Kinderbetreuung und wie wir uns gegenseitig auch beim Ausbau der Plätze für die 2 jährigen im Kindergarten und für die unter 2 jährigen in den Tagesbetreuungseinrichtungen unterstützuen können. Es ging um die Gemeindefinanzen, die ab 2024 sehr sehr eng werden und es ging auch um Fragen der Mobilität oder die geplanten Regelungen, dass Betriebsgebietswidmungen ab 2 ha nur mehr „interkommunal“ möglich sein werden. DANKE an die Stadt Amstetten und Bürgermeister Christian Haberhauer noch, dass er den Bürgermeisterinnen die Besichtigung der Badbaustelle ermöglich hat. Ein Megaprojekt, das vor allem auch auf das Umland ausstrahlt und ein tolles Angebot für die gesamte Region ist! Die Kleinregionen Ostarrichi-Mostland und Donau-Ybbsfeld besprechen sich normalerweise alleine. Immer wieder gibt es aber auch gemeinsame Termine, um für alle relevante Themenstellungen abzustimmen, die vor allem im Umland von Amstetten für die Bürgerinnen und Bürger wichtig sind. 
Nach der Kleinregionssitzung gings gestern nach Krems an die Donau Uni zu einem Gespräch über Fragen der Digitalisierung für Gemeinden. Danach zu einer Sitzung des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) in St.Pölten, der zu Fragen des Gesundheitsangebotes in NÖ. entscheidet und anschließend zu einem Gespräch bei der ÖGK über Fragen der Landarztversorgung in den NÖ. Gemeinden. Am Abend folgte schließlich noch eine Besprechung zu allgemeinen Themen für die Gemeinden im Bezirk Gmünd mit den dortigen Bürgermeistern. Danke dort an unsere NÖ. Gemeindebund Bezirksobfrau und Bürgermeisterin von Moorbad-Harbach, Margit Göll, die uns am Gemeindeamt Gastfreundschaft gewährte. 
Übrigens haben wir da bei der Gmünder Bürgermeisterrunde auch über den Klimaschutz gesprochen und damit auch die Heizungsumstellungen von fossilen auf erneuerbare Brennstoffe. Wusstest Du, dass es dafür vor allem auch für Menschen und Haus- bzw. Wohnungsbesitzer mit wenig Einkommen ein enorm attraktives Fördermodell gibt. Bis zu 100% bzw. 75% Förderung gibt es für besonders einkommensschwache Haushalte. Die Standardförderung von bis zu € 11.000,– gibt es bei der Heizungsumstellung für jeden. Mehr und alle Details >> hier auf www.umweltfoerderung.at
- Die Regeln für 100% Förderung:
- Ein Monatseinkommen von netto bis zu 1.554 Euro (zwölf Mal) für einen Einpersonenhaushalt.
- Bei Mehrpersonenhaushalten erhöht sich das maximal mögliche Nettoeinkommen mit dem Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen und mit dem Faktor 0,3 für jedes zusätzliche Kind.
- Die Zusage für eine GIS-Befreiung oder über Sozialhilfe gilt auch als Fördergrundlage, selbst wenn diese über die genannten Einkommensgrenzen hinausgeht.
- Die Regeln für 75% Förderung:
- Ein Monatseinkommen von netto bis zu 1.808 Euro (zwölf Mal) für einen Einpersonenhaushalt.
- Bei Mehrpersonenhaushalten erhöht sich das maximal mögliche Nettoeinkommen mit dem Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen und mit dem Faktor 0,3 für jedes zusätzliche Kind.
- Die Zusage für eine GIS-Befreiung oder über Sozialhilfe gilt auch als Fördergrundlage, selbst wenn diese über die genannten Einkommensgrenzen hinausgeht. Gegebenenfalls können auch andere Leistungen/Befreiungen – wie z. B. die Wohnbeihilfe – als Nachweis gelten. Liegt keiner der genannten Nachweise vor, ist die Einkommensermittlung nach Maßgabe der Wohnbeihilfenmethode im jeweiligen Bundesland vorzunehmen.
Es gibt übrigens bei dieser Förderung noch eine maximale Kostenobergrenze für die 100% oder 75% Förderung. Hier die Maximalbeträge für die einzelnen geförderten Bereiche.
Apropos Ressourcenschonung. Nach einer Geschäftsauflösung verkauft ein Mitbürger aus unserer Gemeinde einen Firmenbus. Vielleicht suchst Du gerade so ein Angebot. >> hier geht´s zum Angebot auf Willhaben.at
Demnächst kommt schon der Nikolaus. Heute darf ich Dich nochmals daran erinnern, für Deine Kinder bei den unterschiedlichen Aktionen in Deiner Katastralgemeinde anzumelden, damit der Nikolaus auch ein entsprechendes Sackerl mitnimmt.
| Hier die Übersicht: | ||
| So. | 03. | Nikolaus in Ardagger Stift |
| Di. | 05. – 06. | Der Nikolaus kommt in Kollmitzberg ins Haus |
| Di. | 05. | Nikolausaktion der LJ Stephanshart |
| Di. | 05. – 06. | Der Nikolaus kommt in Ardagger Markt ins Haus |
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Und die Landjugend Stephanshart „ist“ nicht nur Nikolaus, sondern bastelt für Dich in diesen Tagen auch gerne einen Adventkranz. Ab 30.11. werden die Kränze im Stephanshater Minihofladen zum Verkauf angeboten: 
Noch ein kurzer Baustellenblick: In diesen Tagen werden weitere Teile unseres Glasfasernetzes in Ardagger in Betrieb genommen. In der Nachbargemeinde Zeillern haben wir im heurigen Jahr die Rotten Destelberg, Edla, Engersdorf, Gebetsberg und Preinesberg ausgebaut. Rund 5km Leitungen und Hausanschlüsse sind dort dazugekommen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Marktgemeinde Zeillern für ihre Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich abgewickelt. Am Ende war es die einzig sinnvolle Möglichkeit für diese schwierig zu erschließenden Dörfer, sich an das Ardagger Glasfasernetz anzuschließen. DANKE für das Entgegenkommen beim Bau an die Grundbesitzer und für das Verständnis für so manche Baustellenbesonderheiten. Herzlich willkommen nun im „schnellen Glasfasernetz“ und viel Freude mit den Möglichkeiten, die sich dadurch nun bieten werden. Eine Übersicht über alle Details unseres Glasfasernetzes findest Du übrigens hier aktuell auf >> www.ardagger.gv.at/glasfaser-internet.
Kennst Du das „jüngste Gerücht“ – ja richtig: „GERÜCHT“? So „Gerüchte“ sind schnell in die Welt gesetzt und mit sozialen Medien heute rasch „VERSTÄRKT“ und zur „alternativen WAHRHEIT“ erklärt. Immer wieder kommen dabei auch Personen des öffentlichen Lebens vor…..: Sie handeln „Kraft ihrer Aufgabe“ im Blickfeld der Öffentlichkeit und sind deshalb natürlich auch rascher als so manche „Privatperson“ öffentlicher Kritik ausgesetzt. Aber – könnte man sagen – das hat es eh immer schon gegeben. Und das gehört ja zu unserer Demokratie dazu, was auch richtig ist. Leider werden die heute möglichen „Mechanismen“ der sozialen Medien immer wieder auch gezielt genutzt, nicht um mit Menschen und Verantwortungsträgern des öffentlichen Lebens zu Diskutieren, sondern um sie zu Diskreditieren. Ob die DINGE (die GERÜCHTE) auch wirklich „wahr sind“, entzieht sich ja zumeist unserer Kenntnis…..; Gerade auch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister trifft das in ihren Orten: Über sie wird naturgemäß viel geredet und gestern im Bezirk Gmünd haben mir die Kolleginnen und Kollegen wieder einige Beispiele erzählt, die leider auch weit über die Grenzen einer offenen politischen Diskussion hinausgehen, sondern eher von persönlicher Missgunst angetrieben sind. Es wird – auch angesichts der scheint´s ständig „härter“ werdenden politischen Auseinandersetzung, die oft einfach nur mehr reisserische Schlagzeilen zum Zwecke von medialen Klickraten produziert, auch in Bürgermeisterkreisen diskutiert, wie man mit „RUFMORD“, der in Einzelfällen daraus entstehen kann, umgeht. Vielleicht interessiert´s Dich, was dazu Juristen schreiben >> hier in einem Artikel auf Kommunal.at, Zusammengefasst ist die Aussage in diesem Artikel, was wir ohnehin aus der tagtäglichen Praxis wissen und „erleben“: „Das beste Mittel gegen üble Gerüchte ist Transparenz. Egal wie bösartig ein Vorwurf ist: In den meisten Fällen ist es besser, auf juristische Schritte zu verzichten. Und letztendlich sollte man als Politiker oder Mensch des öffentlichen Lebens über den Dingen stehen. Niveaulos seien die anderen……“
Allerdings, selbst wenn man als „politische“ Person mit solchen Dingen umgehen kann, muss man die Frage stellen: „Wie geht´s der Familie, den Angehörigen, Freunden und Kindern?“ Und spätestens dort ist eine Grenze überschritten, worauf aber auch Juristen keinen RAT haben ……; Den Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen, die in solchen Situationen sind, kann ich im Moment immer nur raten: „Die Gerüchtestreuer bitten, sich mal selbst in die Rolle und Situation zu versetzen…………!“
Damit abschließend zum Spruch des Tages rund ums „jüngste GERÜCHT“:
William Shakespeare sagte: „Gerücht ist eine Pfeife, die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst.“
„Das Gerücht hat tausend Zungen, und nur mit einer spricht es die Wahrheit: Wer will die herausfinden?“ sagte Christian Friedrich Hebbel
„Bös Gerücht nimmt immer zu, gut Gerücht kommt bald zur Ruh.“ sagte der deutsche Dichter Freidank schon um 1200.
„Gerüchte sind Lügen mit Widerhaken.“ sagt ein Sprichwort
Und Alberto Moravia hat gesagt: „Wo Informationen fehlen, wachsen die Gerüchte.“
„Gerüchte im politischen Betrieb sind wie Explosionsgeschosse, die die Kraft haben, selbst die Fragmente ihrer eigenen Detonation nochmals nach zu zünden.“ sagte Christa Schyboll
Abschließend wünsche ich Dir alles GUTE für Deinen Tag und am besten einfach bei der WAHRHEIT bleiben und auch manchmal HINTERFRAGEN, was denn so geredet wird. Denn auch MENSCHEN des öffentlichen Lebens sind: ganz normale MENSCHEN.





