Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
„Lesen ist Abenteuer im Kopf“ ist eine allseits bekannte Redewendung, die Bücherfreunde voll inhaltlich bestätigen können und nachdem die Ferienzeit viel Gelegenheit zum Lesen bietet, darf ich Dir heute die Ferienöffnungszeiten unserer Bücherei in Stephanshart gerne wieder einmal weitergeben; Ach ja, falls Du noch nie da warst, die Bücherei befindet sich im Moar Haus in Stephanshart im sogenannten Gemeinderaum. Wenn Du in den Hof reingehst – entlang der Fassade von Kindergarten und Schule am hinteren Ende….:
Danke an die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Ardagger. Sie erliefen im Rahmen des Sportfestes zum Schulschluss bei einem „Sponsporlauf“ gewaltige € 1.470 Euro. Von den Schulsprechern der Mittelschule Ardagger – Magdalena Dietl und Stefan Heiderer – konnte der Betrag im Beisein von Sportlehrer Josef Bichlbauer und Dir. Robert Aigner an die Vertreter des Tagesbetreuungszentrums Ardagger übergeben werden. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler und vor allem auch an ihre Sponsoren!
Beim neuen VORflex Mobilitätsangebot zeigen die ersten Tage, dass es auch noch Verbesserungs- und Optimierungsbedarf gibt und auch noch Verständnisprobleme über gewisse Funktionsdetails.
Zunächst zu den Haltepunkten: Einzelne Hinweise hat es darauf gegeben, dass die im System hinterlegten Adressen der Haltestellen nicht mit den in der Natur ausgeschilderten Haltepunkten übereinstimmen. Dazu darf ich Dich auch um Deine Infos bitten, falls sich da Unklarheiten ergeben, denn dazu sind wir ganz besonders auf die Hinweise der Nutzer angewiesen.
Und dann hat auch noch die „Hausabholung“ von Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen für „Unklarheiten“ gesorgt. Dazu habe ich aber gestern schon diese die Info vom VORflex Team erhalten: „Wir arbeiten gemeinsam mit dem Softwareentwickler daran, die Adressbedienung für stark mobilitätseingeschränkte Personen mit einem Behindertengrad von mindestens 70% laut Behindertenausweis so rasch als möglich einzuführen……; Aus heutiger Sicht wird Q3 2023 als Umsetzungszeitpunkt angepeilt, jedoch gibt es derzeit leider noch technische Komplikationen. Wir möchten um Verständnis bitten, dass bei diesem Pilotprojekt im einen oder anderen Punkt nachgebessert werden muss……; Die Adressbedienung für stark mobilitätseingeschränkte Personen wird, sobald umgesetzt, ausschließlich für Personen angeboten, welche eine Behinderung laut Behindertenausweis von mindestens 70% aufweisen. Diese Personen werden gebeten, einen Scan/ein Foto des Ausweises an flex@vor.at zu senden. Unsere Mitarbeiter:innen werden dann die betroffenen Personen für die Adressbedienung frei schalten. Eine eigenständige Freischaltung durch die betroffenen Kund:innen über die VOR Flex App wird zu keinem Zeitpunkt möglich sein. In der APP ist die Adressbedienung für stark mobilitätseingeschränkte Personen NICHT zu verwechseln mit den Tickets für Menschen mit Behinderung bzw. der Einstellung „Rollstuhlfahrgast“. Hier gibt es unter „Sondereinstellung“ einen entsprechenden Button (siehe Foto), den jeder Fahrgast, der die entsprechenden Voraussetzungen mit sich bringt, benutzen kann.“
Den „Goldenen Igel“ für eine Grünraumpflege im Sinne der Naturgartenkriterien der Aktion „Natur im Garten“ hat Umweltgemeinderat Christian Zehethofer kürzlich von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für unsere Gemeinde erhalten. Die Aktion „Natur im Garten“ bedeutet übertragen auf die öffentlichen Grünräume vor allem auch eine Verpflichtung zum Klima-, Arten- und Umweltschutz. Naturnahe Grünräume sind nicht immer die „schönsten“, weil halt auch einmal ein Grashalm durchwächst, das Laub herunterfällt und wieder Lebensraum und Schutz für Kleinlebewesen ist oder etwas verdorrt, was wiederum als Unterschlupf dienen kann. Mehr zur Aktion „NAtur im Garten“ und wie auch Du mitmachen kannst, liest Du hier auf>> https://www.naturimgarten.at/
Passend zur NATUR im Garten noch ein Hinweis: Auf Bundesebene wird grad eine große Diskussion darüber geführt, wie denn der Bodenverbrauch zukünftig minimiert werden kann. Und da geht´s einerseits darum, wie Neubodenverbrauch für Straßen, Wege oder Gebäude und Betriebe eingeschränkt werden sollte, aber auch um die Frage der Qualität des „beanspruchten“ Bodens. Also ist ein Hausgarten, der ja auch als „verbrauchter Boden“ gilt, ökologisch gepflegt oder nicht……; Und da steckt natürlich auch in „kultivierten“ Böden, sofern sie nicht total versiegelt sind, ein großes Potential. Insgesamt hat übrigens jetzt eine eigene Internetseite >> www.flaechenversiegelung.at ausgewertet, wie´s denn in den einzelnen Gemeinde um den „Flächenverbrauch“ steht. Du kannst auf dieser Plattform jede Gemeinde Österreichs und auch ganze Bezirke eingeben und erhältst dann Daten zu Flächeninanspruchnahme und Flächenversiegelung und es gibt auch Erklärungen, wie welche Kategorie bewertet wurde. Also bitte reinschauen auf >> www.flaechenversiegelung.at
Hier schon vorab ein Vergleich, weil´s mich interessiert hat, wie wir seitens Ardagger im Vergleich zu unseren Nachbargemeinden dastehen. Ein Auszug:

Das Kinderferienspiel ist großartig in die Ferien gestartet. Allein gestern beim ULC Ardagger waren 50 Kinder mit dabei und die Bilder zeigen volle Begeisterung aller. Danke an Alexandra Schnabel für die Bilder und herzlichen DANK an die Organisatorinnen und Organisatoren, die da wieder ein großartiges Angebot auf die Beine gestellt haben. DANKE stellvertretend an alle, die Angbote bieten und gleich der Hinweis >> jetzt geht´s erst richtig los mit vielen weiteren Möglichkeiten beim diesjährigen Kinder-Ferienspiel in Ardagger.

Und weil bei den Kinderferienspielen auch oft über die Gemeinde geredet wird, vielleicht auch über das Zusammenleben und wie das organisiert ist bei uns, wer was beiträgt und wie was läuft…….. und dann ist man plötzlich schon bei der „Politik“ angelagt. Nicht so, wie wir das tagtäglich aus den Medien „von ganz oben“ hören, sondern auf einer ganz anderen Ebene und in einer ganz anderen Art in der Gemeinde. Und dazu gibt´s jetzt eine Initiative für „Mehr Frauen und Mädchen in der Gemeindepolitik“. Girls in politics will einfach Möglichkeiten aufzeigen, wie man einsteigen kann, will Kontakte eröffnen und vor allem jungen Leuten zeigen, wie sie auch ihre Lebenwelt mitgestalten können. Wenn´s Dich interessiert, dann gibt´s hier demnächst die allgemeinen Infos und wie Du mal reinschnuppern kannst in die Welt der Gemeinde, wo und wie das „Zusammenleben“ bei uns – mit und für unsere rund 3600 Einwohner – organisiert wird…….; Und >> unter diesem link finden Bürgermeister die Möglichkeit, wie sie sich für das Projekt als „Partner“ für Interessierte anmelden können. 
Abschließend für heute noch ein paar Medienberichte, die Dich vielleicht auch interessieren könnten:
- Homeoffice hat sich laut Studien für viele bewährt >> schreibt der STANDARD
- Die Regierung will deshalb auch bei den Regeln für´s Homeoffice nachbessern >> liest Du auf ORF.AT
- Der Reparaturbonus des Bundes steht massiv in Kritik, weil er von gewissen Branchen und Firmen gegen die Regeln ausgenutzt wurde. JEtzt muss er neu aufgestellt werden und wurde deshalb vorerst ausgesetzt >> schreibt hier der KURIER und >> hier die KRONE
- Eine Umfrage der Johannes Kepler Universität in Linz besagt, es braucht mehr digitale Grundbildung für Lehrkräfte >> liest Du hier im KURIER
- Auch die Energiepreise müssen bei einem Medienrundblick Thema sein. Da sagt der Chef der Internationalen Energieagentur, die Preise könnten im Winter wieder deutlich steigen. Alles halt abhängig von vielen Paramentern, die auch für die IEA nicht wirklich einschätzbar sind. Ein bisserl Kaffeesudlesen, aber trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn unsere Energieabhängigkeit ist uns ja in den letzten 2 Jahren deutlichst bewusst geworden >> liest Du hier auf ORF.AT
Zum Schluss heute noch 2 tolle Bilder aus der NATUR: Von Hans Brunner aus Leitzing stammt dieses Bild vom neugierigen Rehbock, der über den Gartenzaun geblickt hat und Karl Plösser aus Ardagger Markt hat diese wunderbare Clematis an der Hauswand fotografiert. 

Damit zu den Sprüchen des Tages, die heute aus dem Garten kommen:
„Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.“ sagt ein Deutsches Sprichwort
„Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.“ kommt aus Finnland
Und die Afrikaner sagen: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“
Vielleicht kennst Du noch Robert Lembke. Er hat noch einen Tipp für die „Gartengestalter“ im Leben: „Mit etwas Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen.“
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

