
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Mit einem Blick auf das vergangene Wochenende darf ich diese neue Woche beginnen: Da war zunächst einmal der 40. Geburtstag unserer geschäftsführenden Gemeinderätin Michaela Salzmann-Naderer. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle im Blog nochmals zum Geburtstag und DANKE besonders für die schon viele viele Jahre andauernde exzellente Arbeit für unsere Gemeinde! Zunächst als Leiterin des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde aber auch als Sozial- und geschäftsführende Gemeinderätin oder auch in der VP Ardagger Stift. Das und noch viel mehr schafft Michaela noch neben Familie und Beruf. Insofern stellten der umtriebigen „Politikerin“ Freunde eine „Wahlkabine“ vors Haus und ließen die Passanten auch tatsächlich wählen. Am „Wahlabend“ wurde das Ergebnis dann auch medienwirksam verkündet und wegen des Bombenerfolges auch bis lang in die Nacht mit Alt und Jung gefeiert. Alles GUTE nochmals und DANKE für die exzellente Arbeit und den großen Einsatz für unsere Gemeinde!!!!
Bereits am Freitag Abend hat der Geschichtskreis Ardagger mit hoch interessanten Vorträgen auf die Geschichte unserer Gemeinde bis zurück zu den Römern geblickt. Das heurige Jubiläum der 1200 Jahre alten Erwähnung „ARTAGRUM“ in einer Schenkungsurkunde war da sicherlich der ideale Anlass dazu. Herzlichen DANK an Geschichtskreisleiter Rudolf Enengl, Pfarrer Mag. Gerhard Gruber, Karl Hauer und Hobbyarcheologe Harald Lehenbauer für die Aufarbeitung jeweils eines Geschichtsteiles unserer Gemeinde. Rund 60 interessierte Gäste waren dabei beim informativen Abend. DANKE ihnen allen auch für´s Kommen und das große Interesse!
Zeitgleich am Freitag Abend trafen sich auch die Mitglieder des Union Tennis Clubs (UTC) in unserer Gemeinde – diesmal im Gh. Grünberger am Kollmitzberg. Die Mitgliederentwicklung die Jugend- und Nachwuchsarbeit, Vor- und Rückschauen auf die Vereinsaktivitäten und auch die Bauprojekte standen dabei im Vordergrund der Besprechung. Ich konnte mich seitens der Gemeinde vor allem auch für die unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden bedanken, die von den Mitgliedern im Verein geleistet wurden. Allein für die Bauvorhaben waren es bereits rund 1600 Stunden. Und wir diskutierten auch über die nächsten Schritte zur Sanierung und zum Umbau der Tennisanlage. Herzlichen DANK dafür nochmals!
Unterdessen waren die Kollmitzberger Senioren am Freitag noch „Schnapsen“ – und zwar in Neustadtl und auch dort beim „Retourspiel“ wieder erfolgreich! Herzlichen Glückwunsch und Danke für die zahlreiche Teilnahme!

Am Sonntag luden am Kollmitzberg die Firmlinge zum Suppensonntag und hatten wirklich großartige Köstlichkeiten präsentiert. Danke für die wunderbar gestaltete Messe und die wirklich exzellente Verpflegung im Anschluss im Pfarrtreff und im Turnsaal des Kindergartens! Alles GUTE den jungen Menschen, die sich u.a. auch mit der Firmvorbereitung für ihr zukünftiges Erwachsenenleben rüsten und mit dem Suppensonntag diesen sehr schönen Beitrag zur Gemeinschaft am Kollmitzberg geleistet haben der übrigens auch sehr gut besucht war!
DER SCU – also die Spielgemeinschaft Ardagger/Viehdorf hat am Wochenende die Tabellenführung bei einem Auswärtsspiel gegen Haitzendorf wieder zurückerobert: GRATULATION!!!
Nachdem am Freitag nun ÖVP und FPÖ fix ein Arbeitsübereinkommen für Niederösterreich in der zukünftigen Landesregierung verkündet haben, darf ich Dir hier noch weitere Informationen dazu im Detail übermitteln:
Das inhaltliche Programm gliedert sich in folgende 23 Unterpunkte:
- Präambel – Ernsthaft arbeiten, ehrlich handeln;
- Corona – Gräben schließen, Verantwortung übernehmen
- Arbeit – Alles für Arbeit und Aufschwung
- Bildung – Die besten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben
- Europa&Internationales – Niederösterreich muss auch in Brüssel stark sein
- Familie&Kinder – Echte Wahlfreiheit und Schutz vor Gewalt für Familien in Niederösterreich
- Finanzen&Budget – Nachhaltig investieren und Sparen mit Augenmaß
- Gemeinden – Bürgernähe leben – Kommunen stärken
- Gesundheit – Die beste medizinische Versorgung für ganz Niederösterreich
- Integration – Respekt vor unserer Kultur und unseren Gesetzen
- Kultur – Tradition und Moderne im Kunst- und Kulturland Niederösterreich
- Landwirtschaft, Tierwohl&ländlicher Raum – Unsere Bauern geben Sicherheit und Gewissheit
- Pflege – Moderne Konzepte und mehr Ausbildung für ein Altern in Würde
- Sicherheit – Vorsorge zum Schutz vor allen Arten von Gefahren
- Soziales und Kampf gegen die Teuerung – Treffsichere Hilfe für unsere Landsleute in Not
- Sport – Beste Voraussetzungen vom Breiten- bis zum Spitzensport
- Tourismus&Gastronomie – Was wir an unserem Land schätzen, schätzen auch unsere Gäste
- Umwelt, Klimaschutz, Energie und Raumordnung
- Verkehr – Mobilität in Blau-Gelb – Freie Fahrt in Niederösterreich
- Wirtschaft – Standortvorteil für das Unternehmerland Niederösterreich
- Wissenschaft – Innovative Forschung schafft die Grundlage für moderne Arbeitsplätze
- Wohnen – Für ein Land, in dem die eigenen vier Wände leistbar bleiben
- Zusammenarbeit – Effiziente Arbeitsstrukturen für die besten Lösungen für Niederösterreich
>> hier das vollständige Arbeitsübereinkommen auf 36 Seiten zum Nachlesen!!!
Das Proporzsystem hat die Möglichkeiten für ein Arbeitsübereinkommen in Niederösterreich ziemlich eingeengt, weil ja nach der Wahl vom 29. Jänner die ÖVP fix mit 4, die FPÖ mit 3 und die SPÖ mit 2 Sitzen in der Regierung sind – egal, mit wem zusammengearbeitet wird. Aber für Mehrheiten braucht jeder nun einen „Zweiten“ und auf das Risiko von wechselnden Mehrheiten wollte man sich auch nicht einlassen. Denn das hätte wohl rasch wieder Neuwahlen provoziert. Die ÖVP wird – allein schon wegen des Proporzes – auch nach dem Arbeitsübereinkommen mit der FPÖ nun ab Montag in jedem Fall auch noch einmal mit der SPÖ über die zukünftige Arbeit in der „Proporzregierung“ reden. Eine Regierungszusammenarbei mit NEOS und GRÜNEN – selbst wenn das auch eine Mehrheit im Landtag ergeben hätte – ist wegen des über das Proporzsystem fixierten Regierungssystems – praktisch unmöglich. >> Mehr zum Proporzsystem findest Du hier!
Warum´s mit der SPÖ nach 6 Wochen Verhandlungen nichts geworden ist – diese Frage stellen sich im nachhinein – nun viele. Schließlich war das zunächst auch der Wunsch und das erklärte Ziel der Landeshauptfrau, mit Sven Hergovich zusammenzuarbeiten. Finanziell ist die Rede von über 200 Forderungen, die am Ende Mehrkosten für das Landesbudget in den nächsten fünf Jahren von insgesamt 8,2 Milliarden Euro bedeutet hätten. Die Gegenfinanzierung der SPÖ wären zusätzliche Steuern in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro gewesen. Die Restfinanzierung? Bei der Kinderbetreuung wurde der ganztägig kostenlose Kindergarten ab dem 1. Lebensjahr, ein warmes Gratis-Mittagessen für alle von Kindergarten bis Matura, oder auch der gesetzliche Anspruch auf Gratisnachhilfe (im Ausmaß von 4 Stunden für alle Schüler von Volksschule bis Matura) gefordert. Eine Jobgarantie für etwa 5.000 Langzeitarbeitslose hätte es geben sollen. Die Kosten dafür wären ausschließlich aus dem Landesbudget gekommen und enorm gewesen und hätten in etwa das Zweifache des derzeitigen AMS-Gesamtbudgets betragen. Dazu hätte es in verschiedenen weiteren Interessensbereichen der Landwirtschaft und Wirtschaft (Forderung nach einer flächendeckenden LKW Maut – auch auf Landesstraßen u.a.) – über bereits bestehende Regelungen hinaus – deutliche Einschränkungen gegeben, die letztlich einen Konsens erschwert haben. Dass dann auch noch öffentlichkeitswirksam die Unabdingbarkeit einiger Forderungen postuliert wurde, hat mit dem „Handabhack“-Sager dann wohl den Stop und Schwenk zur FPÖ gebracht, auch wenn die Verhandlungen – trotz der ideologisch gänzlich anderen Anschauungen – in einem persönlich guten und konstruktiven Rahmen abgelaufen sind.
Die öffentliche POLITISCHE DISKUSSION über die ÖVP-FPÖ Zusammenarbeit hat ab ihrer Verkündigung am Freitag auf jeden Fall richtig Fahrt aufgenommen. Und da gings interessanterweise nur um wenige Dinge, die in der medialen Diskussion thematisiert wurden: Die geplanten Maßnahmen zur Coronaaufarbeitung, die geplanten Maßnahmen bei der Integration und zur Unterstützung regionaler Produkte und dass trotz der vor der Wahl „vergifteten und vorwurfsvollen Atmosphäre“ eine Zusammenarbeit von Mikl-Leitner und Landbauer bzw. deren Parteien überhaupt möglich geworden ist. Die sonstigen inhaltlichen Punkte wurden – wie das leider meistens bei Diskussionen entlang der politischen Lager und ihnen zuzurechnenden Medien passiert – kaum beachtet. Und das obwohl das gemeinsame Arbeitsübereinkommen in vielen Punkten weitreichende und für die Menschen im Bundesland Niederösterreich auch sehr positive Zukunftsauswirkungen haben könnten. Aber das werden die Parteien in der neuen Landesregierung halt nach einem aufreibenden Wahlkampft in den kommenden 5 Jahren erst beweisen müssen.
Folgende Medienlinks darf ich Dir zur neuen Zusammenarbeit für Niederösterreich noch weitergeben:
- hier ein Interview der Landeshauptfrau in der Sonntags-KRONE
- über eine Stimmzettelreform und auch die geplante „Wirtshausprämie“ schreibt der ORF.NÖ
- und die EU Agenden sorgten auch noch kurzfristig für Diskussion, liest Du ebenfalls im ORF.NÖ
- besonders viel Kritik an der neuen Arbeitsübereinkunft wird generell hier im STANDARD geübt
- einen Überblick über verschiedenste weitere Reaktion von aussen gab´s zusammengefasst im KURIER
- und im Kurier wurde gestern am Sonntag auch noch dieses Interview mit der Landeshauptfrau abgedruckt:
2 interessante Geschichten, die nichts mit Niederösterreich und auch nicht mit dem neuen Arbeitsübereinkommen zu tun haben, darf ich Dir noch weitergeben:
- >> zunächst über ein „Experiment“ für die „ideale Stadt“, die seit nunmehr 50 Jahren in Indien besteht, schreibt der STANDARD
- >> und noch über die Psyche und wie man Depression oder innere Leere schon vorsorgend abschütteln liest Du in einem STANDARD Interview mit Bas Kast.
Abschließend für heute alles GUTE mit dem Spruch des TAGES, der sich angesichts des überall schon stattfindenden AUFBLÜHENS heute mit der NATUR beschäftigt: „In der NATUR existiert nichts für sich alleine.“ sagte Rachel Carson. Einen schönen Tag und einen guten Wochenbeginn!






