Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Du hast gestern am späten Nachmittag möglicherweise die Sirene der FF Ardagger Markt gehört. Grund war ein Müllkübelbrand im neuen Infohaus im Donauwellenpark. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen schon einige Beschädigungen und Vandalenakte im Donauwellenpark feststellbar waren – zum Beispiel zerstörte Klodeckel und eingeschlagene Frontscheibe beim Getränkeautomaten der Fam. Stöger – liegt der Verdacht nahe, dass dieser Brand auch kein Zufall gewesen sein könnte. Insofern wurde auch die Polizei vom Brand verständigt. Solltest Du Beobachtungen im Donauwellenpark gemacht haben, die Hinweise auf die Ursache bringen, bitte ich Dich um Information an das Gemeindeamt. Selbstverständlich könnte die Ursache für den Brand auch eine achtlos entsorgte Zigarette gewesen sein. Herzlichen DANK übrigens an die FF Ardagger Markt, die rasch zur Stelle war und somit eine Beschädigung des Infohauses verhindert hat. Die Bilder stammen aus der Kamera der FF Ardagger Markt:

Apropos „SICHERHEIT“: Vor allem die Sicherheit Deines GELDES am Konto ist durch immer neue Betrügereien von Kriminellen – speziell auch im Internet – gefährdet. Aus Anlass von Vorfällen, die auch Menschen aus unserer Gemeinde und in unseren Nachbargemeinden getroffen haben, darf ich dir folgende TIPS weitergeben, wo Du aufpassen musst; Bitte klicke zur näheren Info auf die links. Dahinter verbirgt sich übrigens nichts „Schlimmes“, sondern eine Information des „echten“ Bundeskriminalamtes:
Hier noch einige weitere hilfreiche Informationsseiten:
- hier informiert das BKA, wie Du Betrügereien verhindern kannst
- hier informiert die Bundesregierung, wie sich speziell Senioren besonders schützen können.
- hier informiert Dich die Plattform „Onlinesicherheit“ speziell über Polizei Mails oder sonstige Betrugs-Mails/WhatsAPPS/SMS
Generell fasst die Plattform >> www.onlinesicherheit.gv.at exzellent zusammen, welche neuen Betrügereien im Internet gerade wieder auftauchen und vermittelt auch Schutzmöglichkeiten – nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für Firmen und Institutionen.


Themenwechsel – Mobilität – Du weisst: Ich fahr fast die meisten Wege in der Gemeinde seit einiger Zeit mit dem Elektrorad. Auch jetzt bei schlechtem Wetter. Und ich habe mich gefragt: Wieviel CO2 kannt ich sparen, indem ich diese kurzen Strecken mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto fahre? Zunächst zum durchschnittlichen „Verbrennerauto“: Das stösst rund 150 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Mit dem e-Bike sind´s nur 8 Gramm CO2 pro Kilometer, die ich rechnersich verbrauche. Also ich kann 142 Gramm CO2 pro Kilometer einsparen.
Rechnen wir das mal hoch. Wie würde sich der Ersatz von kurzen PKW Fahrten durch mein E-Bike nun auf meine gesamte persönliche CO2 Bilanz auswirken? Dazu muss man wissen: Durchschnittlich fährt ein PKW in Österreich pro Jahr 13.900 Kilometer. Das sind (Kilometer mal 150 Gramm multipliziert) dann rund 2.000kg CO2, die er dadurch ausstösst. Wenn wir nun annehmen, dass wir von den 13.900 Kilometern jährlich rund 2.000 Kilometer auf Kurzstrecken und zu Zeiten, wo man mit dem Fahrrad fahren kann, damit ersetzt, dann würden beim Normalrad für die 2000 Kilometer natürlich gar keine CO2 Emissionen anfallen (das bewegen wir ja mit Muskelkraft) und beim E-Bike fallen gerade einmal 16 kg CO2 Emissionen jährlich durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe in Form des „Ladens von Strom“ an. Beim Normalrad ergeben sich bei diesen Annahmen dadurch gegenüber den PKW Fahrten 300 kg CO2 Einsparung und beim E-Bike 284 kg CO2 Ersparnis pro Jahr! >>Deine eigene Ersparnis kannst Du Dir übrigens hier mit dem EINSPAR-Rechner des Allgemeinen-Deutschen-Fahrrad-Clubs (ADFC) ganz schnell ausrechen.
Was würde das nun für die Österreich weite CO2 Bilanz bei der Mobilität bedeuten? Der Verkehr (PKW, Busse und LKW) stösst österreichweit insgesamt jährlich rund 21.590.000 tonnen CO2 aus. Davon rund die Hälfte der Individualverkehr: 10.795.000 tonnen. Wenn nun – angenommen – 1 Mio. Österreicherinnen und Österreicher 2000 km pro Jahr anstatt mit dem eigenen Auto, mit dem Rad fahren würden, dann wäre das eine Einsparung von 300.000 tonnen und rund 2,7% des CO2 Ausstosses, der durch den Individualverkehr verursacht wird. Wenn es eine weitere Million Österreicher auch noch so machen würde, verdoppelt sich der Wert usw…….
Das ist nun – ehrlicherweise im Vergleich mit dem Gesamt CO2 Ausstoss durch den Verkehr – noch kein MEGA-Ergebnis. Aber es wäre ein Zeichen und mit den Nebenwirkungen des Radfahrens, die da sind: mehr Fitness und Gesundheit, mehr Kommunikation und Begegnung und in einigen Fällen auch mehr Flexibilität bei Parken, Umwegrouten usw wäre das durchaus ein GEWINN! >> kannst Du auch hier auf Focus.de nachlesen.
Am Ende ist es eine Entscheidung, die Du selbst – passend zu Deinem Alltagsleben treffen musst und die zu Dir passen muss. Mit Zwang ist eine derartige Umstellung der Verkehrsmittel nicht möglich. Aber probieren sollte man´s in jedem Fall.
Damit´s Dir leichter fällt, brauchst Du vielleicht noch das passende Rad oder auch die eine oder andere Ausstattung. Das bietet Dir aktuell gerade der BIKEPALAST im Betriebsgebiet an. Inhaber Günther Degwerth hat mir – speziell für die Mitarbeiter von Firmen und die Mitglieder von Vereinen in unserer Gemeinde – bis 31.1.2024 dieses Angebot gemacht:
- -15% auf Lagerware (alle Bikes inkl. E-Bikes)
- -10% auf Bestellungen (alle Bikes inkl. E-Bikes)
- -25% auf Zubehör von Cube
- -25% auf Bekleidung von Cube
- erstes Service inklusive (ist innerhalb von drei Monaten od. nach erreichen von 450km einzulösen)
- Aktionen gültig für Angestellte, Mitglieder, Partner und deren Kinder von Firmen, Vereinen und der öffentlichen Hand in unserer Gemeinde.
So und nachdem´s jetzt eh schon fast eine Lehrabhandlung war – zum Thema CO2 und Radfahren – gleich noch eine Draufgabe zum Thema CO2 und KLIMA. Da gibt´s seitens des Umweltbundesamtes eine umfassende Datendokumentation, >> die Du bei Interesse hier anschauen kannst.
Und einige Datenaktivisten haben diese auch in einem Klimadashboard aufbereitet. Das ist ganz übersichtlich >> kannst Du Dir übrigens auch hier anschauen.
Themenwechsel: „FREIZEITWOHNSITZER“. Die sind in ganz Niederösterreich in Diskussion gekommen, weil es Gemeinden gibt, wo bis zu 50% der Bewohnerinnen und Bewohner ihren Hauptwohnsitz in einer anderen Gemeinde oder vor allem in Wien haben. In Ardagger sind es übrigens nur 11% Zweitwohnsitzer und das sind überwiegend Studenten oder Angehörige und in unserer Nachbargemeinde Zeillern gar nur 8%, was der NÖ. weite „Minimumwert“ ist. 
Am HAUPTWOHNSITZ hängt für die Gemeinden das Geld. Nach deren Anzahl werden die Steueranteile für die Gemeinden vom Bund ausbezahlt. Für ZWEIT- oder FREIZEITWOHNSITZER gibt es nichts. Trotzdem muss aber von einer Gemeinde auch für sie die gesamte Infrastruktur (sofern sie nicht wie Wasser und Kanal über Gebühren finanziert wird) erhalten werden. Eine Abgabe für all jene, die mit einem Freizeitwohnsitz auch örtliche Dienstleistungen nutzen, könnte deshalb nun kommen. Und sie kommt auch in Diskussion, weil vor allem die Wiener ebenfalls so seine Abgabe einführen werden, damit dann auch Nebenwohnsitzer zu den kommunalen Leistungen beitragen. Intensiv diskutiert wird u.a. auch deshalb, weil es bei den Gemeindefinanzen ohnehin rundherum enorm eng wird. Übrigens siehst Du in dieser Tabelle, wieviel wir in den Gemeinden für einen mit Hauptwohnsitz gemeldeten Bürger „ungefähr“ bekommen. „Ungefähr“ deswegen, weil es noch Unterschiede zwischen östlichen und westlichen Bundesländern gibt. Ich hab da auch Ardagger und Amstetten bewusst verglichen, weil grössere Orte pro Kopf wegen der zentralörtlichen Funktionen aus dem Finanzausgleich mehr bekommen. 
Alle Orte und wieviele Zweitwohnsitzer sie haben, das kannst Du Dir übrigens >> hier auf dieser „interaktiven“ Karte von Simil.io anschauen: 
Zurück nach Ardagger: Die Buslinie 380 durch Ardagger Markt wird aufgrund des Weihnachtsmarktes am Wochenende umgeleitet. Hier der Umleitungsplan. Bitte beachte, dass sich die Haltestellen dadurch verschieben. 
Im Gasthaus Kremslehner in Stephanshart findet demnächst die Wildwoche statt. Martin Kremslehner hat mich gebeten, Dir das auch noch weiterzugeben. 
Und weil ich heute schon viel Lesestoff geschrieben habe, darf ich Dir abschließend auch aus der Presse und anderen Medien noch einiges dazugeben und das zu unterschiedlichen Themenstellungen:
- Nach dem Finanzausgleichsabschluss haben wir auch seitens des Gemeindebundes immer wieder betont, dass es ein guter Abschluss mit mehr Geld in Richtung Gemeinden sei. Trotzdem wird´s in vielen Gemeinden kommendes Jahr Budgetlöcher geben. Wieso das so ist, das kannst Du >> hier auf mehr als einem Dutzend Seiten im neuen Monatsmagazin des NÖ. Gemeindebundes nachlesen.

- Das Thema „Wie werden wir in Zukunft Arbeiten“ beschäftigt Forschende aber auch die Wirtschaft. Weil eines ist sicher: >> Der Prozentanteil der Arbeitenden an der Gesamtbevölkerung wird aufgrund der „Überalterung“ unserer Gesellschaft in den kommenden Jahren geringer. Im Jahr 2050 sind nur noch 47,3% der Bevölkerung den Erwerbspersonen zuzurechnen, im Jahr 2021 lag dieser Anteil noch bei 51,3% rechnet das AMS vor. >> eine neue Studie hat in jedem Fall die TRENDS für das zukünftige ARBEITEN hier zusammengefasst.
- Die ZINSEN belasten uns vor allem dort, wo sie variabel sind. Aber da gibt´s Hoffnung. >> Was für sinkende Zinsen im nächsten Jahr spricht, liest Du hier!
- Hast Du Dich vielleicht schon einmal gefragt – angesichts von Flüchtlingsströmen und Migration zum Beispiel – Was der Rest der Welt von Europa hält? Der Presse Podcast geht der Frage nach, denn Europa präsentiert sich gern als Ort der Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit. Doch sieht der Rest der Welt das genauso? >> Die Antwort darauf kannst Du Dir hier anhören.
- Und schließlich nochmals zurück zur Mobilität. Da hat der VOR (Verkehrsverbund OST Region) jetzt den neuen Fahrplan vorgestellt, der dann bald gelten soll. >> hier die Änderungen und auch die Verbesserungen.
Abschließend noch die SPRÜCHE des TAGES. Anlässlich der Cyberkriminalität heute zum Thema SICHERHEIT – und das auch einige male im „übertragenen“ Sinn:
„Die Fliege, die nicht geklappt sein will, sitzt am sichersten auf der Klappe.“ Georg Christoph Lichtenberg
„Es gibt kein „todsicher“ außer dem Tod – der ist uns allen sicher.“ stammt von Tom Borg.
„Die weitgehend mechanisierte und automatisierte Daseinsvorsorge, die unser Leben begleitet, wiegt uns in trügerischer Sicherheit. Einstmals dagegen wußten die Menschen, daß sie nur bestehen konnten, wenn sie ständig auf den Kampf mit den Naturgewalten vorbereitet waren.“ sagte Heinrich Lübke
„Lieber sich bestehlen lassen, als Vogelscheuchen um sich zu haben – das ist mein Geschmack.“ wohl ein sehr philosophischer Zugang von Friedrich Nietzsche
„Ohne Sicherheit vermag der Mensch weder seine Kräfte auszubilden noch die Frucht derselben zu genießen; denn ohne Sicherheit ist keine Freiheit.“ Wilhelm von Humboldt
„Wir leben, solange wir nicht sicher sind.“ sagte Wilhelm Green
„Immer auf dem Sprunge stehen – das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.“ meinte Oscar Wilde
„Nun lerne, wenn dich’s nicht verdrießt, / wie nah der Fall dem Sichern ist.“ Christian Fürchtegott Gellert.
„Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.“ sagt ein Sprichwort.
Und schließlich noch ein Sprichwort: „Wer keinen Zaun hat, hat keine Feinde“
Alles GUTE für Deinen TAG und einfach ZÄUNE abbauen!

