Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute eine große Bitte zu Beginn der Frühnews: Die Rehe setzen jetzt gerade ihre Kitze. Die Jägerschaft ersucht die Landwirte vor der Mahd um Kontaktnahme! Dann können entweder durch persönliche Begehung oder durch Drohnenflug Rehkitze in der Wiese gefunden und ausgetragen werden, um später nicht verletzt oder getötet zu werden.
In Ardagger Markt kontaktiere bitte bei den Jägerinnen und Jägern:
- Harald Zarl unter 0676 7500704
- Fritz Marksteiner unter 0676 6192285
- Johann Prinz unter 0676 5062889
- oder alle anderen Markter Jäger
In Kollmitzberg kontaktiere bitte Jagdleiter Franz Huber unter 0664/525 34 23
In Stephanshart kontaktiere bitte Jagdleiter Johann Pihringer unter 0676/620 16 72
In Ardagger Stift kontaktiere bitte Jagdleiter Josef Jetzinger unter 07479/7226
Auch heuer wollen wir Jägerinnen und Jäger aus Ardagger Markt uns wie seit vielen Jahren, wieder zur „Kitzsuche“ aufmachen, um sie vor dem „Mähtod“ zu bewahren.
Was man findet, wenn man ganz genau schaut, siehst Du auf den nachfolgenden Bildern: Zum Beispiel ein Rehkitz, erst vor einigen Tagen „gesetzt“, das heißt, erst vor einigen Tagen geboren. Oder dieser Junghase. Auch er ist erst einige Tage alt.
Die Jungtiere „drücken“ sich – einem natürlichen Instinkt folgend – flüchten nicht und werden so unweigerlich Opfer des Mähwerkes. Das möchten die Jägerinnen und Jäger verhindern, indem sie versuchen, unter Einhaltung aller möglichen Vorsicht die Rehkitze „umzusiedeln“ und an sicheren Orten abzulegen, wo sie dann von der Rehgeiß innerhalb kurzer Zeit wieder gefunden werden.
Schwierig ist es bei Junghasen. Diese sind in den Wiesen kaum zu finden und wenn ist es ein großer Zufall. Manchmal gelingt aber auch das.
Danke schon jetzt und auch aufgrund der sehr positiven Erfahrungen der letzten Jahre allen Landwirten, die die Jäger immer wieder von der bevorstehenden Mahd verständigen und so diese Aktionen ermöglichen. Jedes getötete Jungtier, welches folglich in einen Siloballen oder im Silo eingebracht wird, wird zu einem Risiko, kann es doch zu Vergiftung mit Botulismus bei Nutztieren führen, was bis zu deren Tod gehen kann.
Noch ein Hinweis für alle Passanten und Spaziergänger oder Freizeitnutzer: Solltest Du in der freien Wildbahn Jungtiere finden, so bedenke bitte, dass diese nicht verlassen wurden, sondern hier von der Mutter wieder aufgesucht und versorgt werden. Es ist unbedingt zu vermeiden, diese Tiere anzufassen oder gar mitzunehmen.
Zum Schluss: Solltest Du Lust haben, die Jäger bei der Kitzsuche zu begleiten und ihnen zu helfen, melde Dich bitte dich bitte gerne! Zumindest in Ardagger Markt ist das bei allen angeführten Jägern möglich. Die Jägerinnen und Jäger sind froh über jede Unterstützung.


Gestern und auch bereits in den letzten Tagen haben Musikantinnen und Musikanten aus unserer Gemeinde und Musikschullehrer einen „Muskalischen Spazierganges“ in den Volksschulen unserer Gemeinde abgehalten. Auch die Schulanfänger der Kindergärten waren dabei. Der „Musikalische Spaziergang“ ist eine gemeinsame Instrumentenvorstellung der Musikschule und der 4 Musikkapellen in mehreren Stationen. Die Initiative dazu kam Musikschul – Standortkoordinator Stefan Obmann.
In Form von drei Stationen und mit völlig verschiedenen Zugängen wurde unterschiedlichste Musik gezeigt, vorgespielt und vermittelt. Wie nebenbei wurden dabei alle Instrumente vorgestellt und erklärt.

Zwischendurch ein Bild von der wundervollen Birnbaumblüte, die durch die dunklen Wolken noch „intensiver“ leuchtet als sonst:
(c) Helmut Freynhofer
Leider muss ich Dir heute auch noch eine traurige Nachricht überbringen. Frau Theresia Fürlinger aus Leitzing in Stephanshart ist am Montag völlig unerwartet nach einem Sturz im 89. Lebensjahr verstorben. Ich darf an dieser Stelle dem Ehegatten Fritz und der gesamten Familie mein herzliches Beileid aussprechen und viel Kraft in diesen Tagen des Abschiedes wünschen! Die Betstunde findet nun am Freitag, den 28.4. um 19.00 Uhr und das Begräbnis am Samstag, den 29.4. um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Stephanshart statt.
Die Fa. HEITEC im Betriebsgebiet sucht aktuell einen >> Vertriebsingenieur im Außendienst! Vielleicht ist das was für Dich oder jemanden, den Du kennst, der einen sicheren und spannenden Arbeitsplatz im Technologiebereich in unmittelbarer Nähe sucht! 
Und nachdem´s terminlich schon näher rückt und bereits in 3,5 Wochen stattfindet, darf ich Dich nochmals auf das ZOA Festival in Stift Ardagger hinweisen. Karten und alle Infos zum Programm auf www.zoafestival.at
Noch ein Hinweis auf usnere Blog-Homepage der Kleinregion Donau-Ybbsfeld. Unter >> https://www.donau-ybbsfeld.at/blog/ findest Du immer aktuelle Infos zu den Gesundheits- und Vorsorgeangeboten in den Gemeinden der Kleinregion. Schau einfach mal rein, da gibt´s wirklich ein tolles Angebot, das die Sozial- und Gesundheitssprecher in unseren Gemeinden da bieten.
Zum Schluss im heutigen Blogbeitrag noch ein Video von Martin Kremslehner. Dieses aufgefundene und leider mutterlose Rehkitz wird gerade bei ihm aufgezogen. Die Haushündin kümmert sich – auch wenn beide „artfremd“ sind, „ersatzmütterlich“ um das Kitz:
Zum Schluss darf ich Dir noch eine Bitte um Hilfe aus unserem ORA Hilfsgüterlager weitergeben. Emanuel Besleaga, der ORA Projektpartner aus Succeava ist laufend in Kriegsgebieten der Ukraine zur Verteilung mit Hilfsgütern unterwegs. Er hat an das ORA Team geschrieben: Ihr Lieben. Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Wir möchten Ihnen ein Projekt vorstellen, das ein großer Segen für die Menschen im Kriegsgebiet der Ukraine ist. Wir haben acht Brotbacköfen gekauft und beschlossen, kein Brot aus Rumänien zu schicken, sondern es vor Ort zu backen. In Karchiv, Slaviansk, Mykolaiv und Kherson stellen wir Brot her! Tausende von Broten werden jeden Tag gebacken! Wir sind sehr glücklich darüber. Es gibt viele Frauen, die jetzt an diesem Projekt beteiligt sind, und viele Menschen, die jeden Tag einen Laib Brot haben. Wir danken Gott dafür! Wir brauchen ständig Mehl, Öl, Wasser und Zucker für dieses Projekt. Und Wasser, denn es gibt kein Trinkwasser aus der Leitung. Sie waren immer bei diesem schwer geprüften Volk, bitte seien Sie auch weiterhin bei ihnen, und wenn Sie können, wäre es wunderbar, wenn Sie gemeinsam an diesem Projekt teilnehmen könnten! Da wir nicht nur dann Brot produzieren können, wenn wir es wollen, sind wir gezwungen, das Produktproblem zu lösen und für Kontinuität zu sorgen. Daher brauchen wir vier große Generatoren, um den Strommangel auszugleichen. Wir sind zuversichtlich, dass alles gut gehen wird, und wir zählen auf Ihre Hilfe. Gott segne Sie und schenke Ihnen seinen Segen! Emanuel Besleaga
DAS ORA Team ersucht daher einerseits um eine SPENDE oder auch um Kontakt zu Firmen, die mit einer Gerätespende helfen können. Die Generatoren sollten eine Leistung von 5/6KW haben.
Hier das Ora-Spendenkonto: IBAN AT88 4480 0371 5539 0000; BIC VBOEATWWOOE; (Eine Spende ist steuerlich absetzbar,wenn Geburtsdatum und Adresse angegeben wird). Bitte Kennwort „Emanuel“ angeben!
Der Spruch des Tages beschäftigt sich mit dem Thema „HELFEN“: „Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Zehen zu treten.“ schreibt Curt Goetz
Ich wünsche Dir einen guten Tag und vielleicht auch einige gute Möglichkeiten, um zu Helfen: Zum Nutzen für Andere und zur Freude für Dich. Alles GUTE!

